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Huawei gibt an, dass sein KI-Smartphone nun über von DeepSeek trainierte „Emotionen“ verfügt

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
Huawei gibt an, dass sein KI-Smartphone nun über von DeepSeek trainierte „Emotionen“ verfügt
  • Huawei hat ein KI-Telefon auf den Markt gebracht, dessen Emotionen auf Huaweis hauseigenem Pangu-Sprachmodell basieren und zusätzlich durch DeepSeek verbessert wurden.
  • Huawei plant, das Android-Betriebssystem von Google auf allen seinen Handys und das Windows-Betriebssystem auf allen seinen PCs durch HarmonyOS Next zu ersetzen.
  • Die neuen Huawei Ascend 910C Prozessoren funktionieren besser als ältere Modelle, was zeigt, dass das Unternehmen Fortschritte bei der Herstellung besserer KI-Chips macht.

Huawei hat das erste Smartphone seiner Flaggschiff-Serie Pura vorgestellt, das ausschließlich mit dem hauseigenen Betriebssystem HarmonyOS Next läuft. Es verfügt außerdem über einen KI-Assistenten, der laut Hersteller mithilfe von DeepSeek menschenähnliche „Emotionen“ erkennen und verarbeiten kann.

Richard Yu, Vorsitzender der Consumer Business Group von Huawei, präsentierte in einem Livestream das neue Pura X, ein faltbares Smartphone mit größerem Bildschirm. Es ist das erste Smartphone der Pura-Serie, das vollständig auf Harmony basiert, inklusive der gesamten Kerninfrastruktur. 

Er erklärte, das System sei mit Huaweis hauseigenem Pangu-Sprachmodell trainiert und zusätzlich durch das populäre KI-Modell des chinesischen Startups DeepSeek erweitert worden. Es laufe auf der lokal entwickelten Ascend-Computing-Plattform. Yu bezeichnete es als Chinas Antwort auf Nvidia.

Richard Yu sagte: „Wir haben unseren KI-Assistenten Millionen von Stunden lang mit unseren großen Sprachmodellen trainiert und diese Intelligenz zum ersten Mal auf dem Gerät implementiert, um ihn wirklich wie einen echten Menschen zu gestalten, der auf natürliche Weise mit Gesprächen mit unterschiedlichen Emotionen interagieren und die Stimmung der Benutzer erkennen kann.“

Darüber hinaus ist es das erste Smartphone aus Huaweis Premium-Reihe mit Harmony Intelligence, Huaweis Version von Apples Intelligence. Damit tritt es nun in den Wettbewerb von DeepSeek mit westlicher Technologie.

Huaweis Pläne zur Reduzierung der übermäßigen Abhängigkeit von US-Unternehmen

Huawei plant, Googles Android-Betriebssystem auf all seinen Smartphones und Windows auf all seinen PCs durch HarmonyOS Next zu ersetzen. Auch chinesische Automobilhersteller wie Chery und Seres setzen HarmonyOS Next für ihre Elektroautos ein. Richard Yu gab bekannt, dass der erste Laptop mit HarmonyOS im Mai dieses Jahres auf den Markt kommen soll.

Darüber hinaus möchte das Unternehmen sein Entwickler-Ökosystem ausbauen, um mehr Apps auf den Huawei Mobile Services (HMS) lauffähig zu machen. Diese sollen die Google Mobile Services (GMS) sowie die bekannten Apps Google Maps und Gmail ersetzen. 

Huawei gab bekannt, dass sich bereits einige namhafte Unternehmen der Huawei AppGallery angeschlossen haben. Zu diesen Unternehmen gehören die Fluggesellschaft Emirates und der Fahrdienst- und Essenslieferdienst Grab.

Chinesische Apps wie Xiaohongshu (Englisch: RedNote), Bilibili (eine Video-Sharing-App), JD.com (eine große E-Commerce-Website), KingSoft (eine chinesische Version von Microsoft Office) und Baidu (eine Suchmaschine) unterstützen alle die AppGallery und fügen ihre Apps hinzu. 

Während die USA zunehmend auf Unabhängigkeitdent, scheint China dasselbe zu tun, insbesondere im Technologiebereich.

Die Dominanz von Nvidia ist nicht mehr gesichert  

Die neuen Huawei Ascend 910C-Prozessoren arbeiten besser als ältere Modelle und belegen damit die Fortschritte des Unternehmens bei der Entwicklung leistungsfähigerer KI-Chips. Die Produktionsausbeute der Ascend-Chips hat sich um fast 40 % erhöht und ist damit doppelt so hoch wie vor einem Jahr.

Das Technologieunternehmen strebt eine Ausbeute von 60 % an, was dem Branchenstandard entspricht. Dank der höheren Ausbeute ist Huaweis Produktion von KI-Chips nun erstmals profitabel.

Berichten zufolge plant Huawei in diesem Jahr die Produktion von 300.000 910B-Chips und 100.000 910C-Prozessoren. Im Jahr 2024 wurden lediglich 200.000 910B-Chips hergestellt, 910C-Prozessoren hingegen nicht in größeren Stückzahlen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu Chinas Ziel, in der Chip-Produktion vollständig KI-dent zu werden.

Gregory Allen, Direktor des Wadhwani AI Center am CSIS, meint, eine mögliche Partnerschaft zwischen dem chinesischen Technologiekonzern Huawei und dem KI-Unternehmen DeepSeek könnte eine ernsthafte langfristige Bedrohung für Nvidia darstellen. Dieser mögliche Wettbewerb könnte den KI-Markt grundlegend verändern, insbesondere da China technologische Unabhängigkeit anstrebt.

Allen sprach kürzlich mit Bloomberg über die strategische Bedeutung der Allianz. Er sagte, Nvidia solle sich vor allem Sorgen darüber machen, dass Huawei DeepSeeks KI-Know-how nutze. Ziel der Partnerschaft sei es, ein alternatives, kostengünstigeres Chipumfeld zu schaffen, das mit Nvidias CUDA-Software-Vorteil konkurrieren könne.

DeepSeek nutzte zunächst Nvidias H800-GPUs zum Trainieren seines R1-Modells, aber jetzt bietet Huawei eine für DeepSeek optimierte Inferenzunterstützung für seine Ascend AI-GPUs an, sodass das Unternehmen nicht mehr so ​​stark auf westliche Unternehmen angewiesen ist.

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