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Wie autonome mobile Roboter (AMRs) und Drohnen Lagerprozesse optimieren

VonJohn PalmerJohn Palmer
3 Minuten Lesezeit
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  • Autonome mobile Roboter (AMRs) und Drohnen revolutionieren die Lagerlogistik und steigern Effizienz und Flexibilität. 
  • Die SLAM-Technologie versetzt autonome mobile Fahrzeuge in die Lage, sich in komplexen Umgebungen zurechtzufinden, Kollisionen zu vermeiden und sich spontan anzupassen. 
  • Schwarmautonomie ermöglicht kollaborative Effizienz zwischen Robotern, optimiert die Aufgabenerfüllung und gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb.

Das exponentielle Wachstum des Online-Handels hat zu einem sprunghaften Anstieg der Lagernachfrage geführt. Angesichts des Arbeitskräftemangels setzt die Lagerbranche jedoch verstärkt auf autonome Roboter und Drohnen, um ihre Abläufe zu optimieren. Diese fortschrittlichen Maschinen, ausgestattet mit intelligenter Sensortechnik, revolutionieren die Warenhandhabung und ermöglichen ein reibungsloseres Bestandsmanagement, optimierte Kommissionierungs- und Verpackungsprozesse und vieles mehr. Autonome mobile Roboter (AMRs) nutzen integrierte Sensoren, um Materialien selbstständig innerhalb einer Lagerhalle zu bewegen, ohne dass bauliche Veränderungen erforderlich sind.

AMRs stellen mit SLAM-Technologie einen Quantensprung gegenüber AGVs dar

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) werden seit Langem für den Warentransport in Lagerhallen eingesetzt, doch ihre starre Programmierung schränkte ihre Anpassungsfähigkeit ein. Autonome mobile Fahrzeuge (AMRs) heben die Lagerautomatisierung auf ein neues Niveau. Ausgestattet mit SLAM-Technologie (Simultaneous Localization and Mapping) erstellen AMRs mithilfe von Sensoren, Kameras und Kartierungstechnologie Echtzeitkarten ihrer Umgebung. Dadurch können sie sich problemlos in komplexen Umgebungen bewegen, Kollisionen vermeiden und sich dynamisch an Veränderungen anpassen.

Die Inertialmesseinheit (IMU) von SLAM spielt eine entscheidende Rolle für die präzise tracvon AMRs. Ähnlich wie ein integrierter Kompass, GPS und Geschwindigkeitsmesser gewährleistet die IMU eine genaue Navigation selbst in Gebieten mit eingeschränktem GPS-Empfang. Darüber hinaus können AMRs mit dem Lagerverwaltungssystem (WMS) kommunizieren und so effizient zu bestimmten Lagerorten geleitet werden, basierend auf Lagerbeständen oder kundenspezifischen Aufträgen. Diese Flexibilität macht AMRs für vielfältige Aufgaben unverzichtbar, von der Kommissionierung und Verpackung bis hin zum effizienten Warentransport im Lager.

Mit der Weiterentwicklung der AMR-Technologie erweist sich die Schwarmautonomie als bahnbrechend. Ähnlich einem Bienenschwarm bilden autonome Roboter ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, das Echtzeit-Entscheidungen ermöglicht. Mithilfe von Sensordaten und KI-Algorithmen kommunizieren die AMRs miteinander und optimieren so ihre Wege, um Pakete möglichst effizient abzuholen und auszuliefern. Die kollaborative Natur der Schwarmautonomie beschleunigt die Aufgabenerledigung und sorgt für Redundanz, wodurch der kontinuierliche Betrieb auch bei einer Fehlfunktion eines einzelnen AMR gewährleistet wird.

Lagerdrohnen

Drohnen, die man üblicherweise mit Luftaufnahmen verbindet, haben sich auch in Lagerhallen etabliert und erweisen sich dort als wertvolle Hilfsmittel. Dank ihrer Vielseitigkeit und der breiten Palette an Sensoren bieten Drohnen deutliche Vorteile bei Lagerarbeiten. Von der Bestandsaufnahme bis hin zu Wartungsinspektionen – Drohnen erfassen große Flächen schnell und präzise und übertreffen dabei die menschliche Leistungsfähigkeit.

Darüber hinaus erweitern autonome Drohnen ihre Einsatzmöglichkeiten über Vermessung und Inspektion hinaus. Sie können Aufgaben wie Kommissionierung, Warentransport, Lagerüberwachung und Wartungsarbeiten übernehmen. Die 3D-Kartierung durch Drohnenschwärme trägt zur Lageroptimierung bei, verbessert die Layouteffizienz und hilft, falsch platzierte Objekte zu erkennen. Die Integration mit AMR-Schwärmen ermöglicht eine nahtlose Koordination und gewährleistet so einen reibungslosen Betrieb und eine effiziente Ressourcennutzung.

Herausforderungen bewältigen

Für einen komplexeren Drohnenbetrieb werden IMUs durch zusätzliche Sensoren ergänzt, darunter Drucksensoren für eine präzise Höhenhaltung. Luftdruckänderungen, beispielsweise durch Anpassungen der Klimaanlage oder Türbewegungen, können Drohnen im Flug in die Irre führen. Der Einsatz eines zweiten Drucksensors zum Vergleich des Umgebungsdrucks mit den IMU-Messwerten gewährleistet präzise Höhenmessungen und reduziert so das Risiko von Kollisionen mit Decken oder Böden.

Darüber hinaus liegt die operative Begrenzung autonomer Roboter und Drohnen in ihrer Akkulaufzeit. Herkömmliche Ladepläne, die in der Vergangenheit effektiv waren, reichen für die mittlerweile von diesen Robotern und Drohnen zurückgelegten längeren Strecken nicht mehr aus. Sequenzielles Laden, bei dem die Roboter in einer geplanten Reihenfolge geladen werden, bietet eine höhere Betriebseffizienz und reduziert Ausfallzeiten sowie ungeplante Wartungsarbeiten.

Der zunehmende Einsatz autonomer Roboter und Drohnen in Lagerhallen revolutioniert die Logistik im E-Commerce. Fortschrittliche Sensorik, SLAM-Technologie und Schwarmautonomie ermöglichen es autonomen Robotern (AMRs), sich in komplexen Umgebungen zurechtzufinden und so die Lagereffizienz zu steigern. Lagerdrohnen leisten mit ihrer Vielseitigkeit in der Luft und ihren vielfältigen Sensorfunktionen einen wichtigen Beitrag zur Bestandsverwaltung und -optimierung. Mit dem Fortschritt dieser Technologien verspricht die Zukunft der Lagerhaltung effizienter, anpassungsfähiger und produktiver denn je zu werden.

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