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Anhörung des Repräsentantenhausausschusses erörtert Kryptoregulierung

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Die Regulierung von Kryptowährungen ist das Beste, was dem Markt passieren kann

Die Regulierung von Kryptowährungen ist das Beste, was dem Markt passieren kann

  • Der Abgeordnete Mike Flood befragte in einer kürzlich stattgefundenen Anhörung den CEO von Prometheum, Aaron Kaplan, zur sich entwickelnden Klarheit bezüglich digitaler Wertpapiere.
  • Flood hakt bei Kaplan nach, warum Prometheum den Handel mit Ether und Bitcoin nicht unterstützt.
  • Kaplan verweist auf aktuelle Maßnahmen und Stellungnahmen der SEC, die Klarheit schaffen, und argumentiert gegen die Notwendigkeit neuer Gesetze.

In einer Anhörung des US-Repräsentantenhausausschusses am 14. Juni führte der Abgeordnete Mike Flood aus Nebraska ein fesselndes Gespräch mit Aaron Kaplan, dem CEO des Krypto-Marktplatzes Prometheum, um sich in der komplexen Welt der digitalen Vermögenswerte und der sich entwickelnden regulatorischen Landschaft zurechtzufinden.

Im Mittelpunkt des Dialogs stand die defides Umfelds digitaler Wertpapiere und ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen.

Das Pendel der Klarheit

Im Mittelpunkt des Dialogs stand der Austausch zwischen Flood und Kaplan über die zunehmende Klarheit hinsichtlich der defivon digitalen Wertpapieren.

Der Schriftwechsel zwischen Prometheum und der Securities and Exchange Commission (SEC) im Dezember 2020 offenbarte Prometheums Bedenken hinsichtlich der mangelnden regulatorischen Klarheit.

Das Unternehmen befürchtete, dass die Unklarheit den Registrierungsprozess für Broker-Dealer, die zwischen digitalen Vermögenswerten und digitalen Wertpapieren unterscheiden müssen, potenziell stören könnte.

Im weiteren Verlauf der Ausschusssitzung zitierte Flood ein Schreiben von Prometheum an die SEC und richtete anschließend eine Frage an Kaplan. Der CEO hatte zuvor erklärt, er halte keine neuen gesetzlichen Maßnahmen zur Klärung des Bereichs digitaler Vermögenswerte für erforderlich.

Flood fragte: „Was hat sich zwischen dem Datum dieses Schreibens im Jahr 2021 und dem Zeitpunkt, als Ihre Firma um Klarstellung bat, und was hat sich jetzt geändert?“

Kaplan erwiderte, der Unterschied liege in den zwei Jahren seit Prometheums ursprünglichem Schreiben. Er erklärte, die jüngsten Durchsetzungsmaßnahmen und Stellungnahmen der SEC hätten ausreichend Klarheit hinsichtlich der Einstufung digitaler Vermögenswerte als Wertpapiere geschaffen.

Eine Pattsituation beim Handel mit Vermögenswerten

Trotz Kaplans Zusicherung einer klareren Lage hakte Flood nach und fragte, warum das Alternate Trading System (ATS) von Prometheum den Handel mit Ether und Bitcoin, zwei dominanten Assets, die über 60 % des Marktes für digitale Assets ausmachen, nicht unterstütze.

Kaplan antwortete, dass dies zwar derzeit nicht unterstützt werde, er sich aber vorstelle, dass Prometheum im Laufe der Zeit weitere Ressourcen und Fähigkeiten hinzufügen werde, und zwar nach dem Prinzip „Kriechen, Gehen, Laufen“.

Flood hielt Kaplans Antwort jedoch für unzureichend und merkte an, dass die Unfähigkeit der Prometheum-Kunden, mit einigen der beliebtesten digitalen Vermögenswerte zu handeln, auf ein tiefer liegendes systemisches Problem hindeute.

Er fügte außerdem hinzu, dass die Broker-Dealer-Lizenz von Prometheum das zentrale Problem nicht angehe – das Fehlen einer einheitlichen defifür digitale Wertpapiere in der bestehenden Gesetzgebung.

Flood wies darauf hin, dass selbst Vorsitzender Gensler bei einer früheren Anhörung Ether nicht eindeutig als digitales Wertpapier defikonnte.

Der Ruf nach Gesetzen

Der Abgeordnete aus Nebraska schloss seine Befragung mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit umfassenderer Gesetze zur Lösung dieser Probleme ab.

Er äußerte seine Besorgnis darüber, dass Prometheums Glaube an die Ausreichendheit ihrer bestehenden Satzung – obwohl diese nur den Handel mit einer kleinen Auswahl an Vermögenswerten unterstützt – keinen Sinn ergebe.

Er verließ die Anhörung mit einem erneuten Aufruf zum Handeln und erklärte, die aktuellen Herausforderungen deuteten auf ein umfassenderes Problem hin, zu dessen Lösung ein Eingreifen der Legislative beitragen könne.

Floods Schlussstatement hinterließ einen bleibenden Eindruck im Verfahren und bekräftigte seine Überzeugung, dass für den sich ständig weiterentwickelnden Bereich der digitalen Vermögenswerte neue Gesetze erforderlich sind.

Diese Debatte verdeutlicht die Notwendigkeit weiterer Kontrollen und gesetzgeberischer Maßnahmen, um eine stabile und sichere Zukunft für digitale Vermögenswerte und die gesamte Branche zu gewährleisten.

Angesichts der zunehmenden Beliebtheit digitaler Güter und ihres wachsenden Marktanteils sind diese Gespräche und Debatten wichtiger denn je.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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