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Die SFC in Hongkong steht unter Druck, Krypto-ETFs zuzulassen

VonEdith MuthoniEdith Muthoni
Lesezeit: 2 Minuten
Hongkong

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Die Hong Kong Securities and Futures Commission (SFC) steht unter Druck, ihre Zustimmung zu ETFs zu erteilen.
  • Die SFC prüft derzeit ihre Krypto-Regeln und wird zu gegebener Zeit eine Überprüfung vornehmen.

Hongkonger Wertpapier- und Futures-Kommission (SFC) steht unter Druck durch Unternehmen, die ETFs mit Bezug zu Kryptowährungen anbieten wollen. Julia Leung, stellvertretende Geschäftsführerin der SFC, erklärte, dass verschiedene Unternehmen Anfragen zur Auflegung eines digitalen Währungs-ETFs für ihre Führungskräfte gestellt hätten. 

Der Direktor schien jedoch hinsichtlich der Regulierung von ETFs zögerlich. Die Behörde hat noch nicht bestätigt, ob sie ETFs zulassen wird.

Die Aufsichtsbehörde ist sich unsicher, wie sie mit Privatanlegern umgehen und ihnen den Zugang zu ETFs ermöglichen soll. Die Finanzaufsichtsbehörde konzentriert sich derzeit auf die Überprüfung ihrer Krypto-Regulierungen von 2018, insbesondere der Optionen für Privatkunden in Bezug auf ETFs. Sie will feststellen, ob die Regeln noch zeitgemäß sind oder ob Anpassungen erforderlich sind. Kryptowährungen und Token verzeichnen seit der Einführung der Krypto-Regulierungen durch die SFC einen Aufschwung. Seit 2018 hat sich der Wert von bitcoin versechsfacht.

Obwohl Hongkong den Handel mit Kryptowährungen erlaubt, sind ETFs dort noch nicht zugelassen. Der Transaktionsbereich wird jedoch derzeit geprüft. Laut Leung ist eine Überprüfung notwendig, da virtuelle Vermögenswerte sich weltweit zu einer gängigen Anlageform entwickeln und sich die entsprechenden Anlageprodukte stetig weiterentwickeln. Sie fügte hinzu, dass gängige Börsen weltweit Kryptowährungs-ETFs bereits anbieten.

Erster bitcoin Futures-ETF in den USA

Vor einigen Wochen genehmigte die US -Börsenaufsichtsbehörde SEC den ersten bitcoin -Futures-ETF. Die Behörde erhielt in diesem Jahr bereits rund 15 Anträge zur Auflegung solcher Fonds.

Nach den aktuellen SFA-Regeln benötigen Krypto-Dienstleister eine Lizenz, um in Hongkong tätig zu sein. Darüber hinaus dürfen sie nur vermögende Privatkunden bedienen. Diese Dienstleister müssen ein Portfolio von über 8 Millionen HK$ (1 Million USD) oder institutionelle Anleger mit einem Gesamtvermögen von über 5 Millionen USD vorweisen.

Kürzlich erklärte ein Vertreter der SFC, dass die Stadt weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Kryptowährungsbetrug benötige. Der stellvertretende Geschäftsführer Liang Fengyi merkte an, dass die SFC im Falle des unlizenzierten Handels den Anwendungsbereich von Kryptowährungen anpassen könne. 

Fengyi merkte zudem an, dass virtuelle Vermögenswerte nicht der Zuständigkeit der SFC unterliegen. Sie werden weder als Wertpapiere noch als Zahlungsmittel anerkannt. Daher haben Anleger, die in diesem Sektor investiert haben, Verluste erlitten.

Beschränkungen in Hongkong und Kryptowährungen

Das Finanzdienstleistungs- und Schatzamt von Hongkong könnte bald weitere Maßnahmen ergreifen. Die Plattform beabsichtigt, den Zugang zu Kryptowährungen auf Personen mit einem Vermögen von mindestens einer Million US-Dollar zu beschränken. Die Regeln könnten etwa 90 % der Hongkonger Bevölkerung vom Zugang zu Kryptowährungen ausschließen.

Mehrere Kryptobörsen in Hongkong sahen sich mit Handelsbeschränkungen konfrontiert. Einige Unternehmen wie Futu stellten ihre Handelsaktivitäten aufgrund regulatorischer Probleme sogar ein. Binance folgte wenige Monate später und blockierte den Derivatehandel für Hongkonger.

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