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Hongkongs Gesundheitssektor nutzt KI im Kampf gegen die Ausbreitung von Supererregern

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
Hongkong
  • Die Krankenhausbehörde von Hongkong startet ein KI-gestütztes Programm, um die Zunahme von Supererregern wie VRE und Candida auris zu bekämpfen.
  • Das Programm analysiert klinische Daten, um die Notwendigkeit von Antibiotika zu ermitteln und deren übermäßigen Gebrauch zu reduzieren.
  • Verbesserte Infektionskontrollmaßnahmen und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Hygiene und den sachgemäßen Einsatz von Antibiotika sind ebenfalls Teil der Strategie.

in einem beispiellosendentDie Krankenhausbehörde Hongkongs hat -gestützten Pilotprogramms , um dem alarmierenden Anstieg von Infektionen mit multiresistenten Keimen entgegenzuwirken. Diese Initiative erfolgt vor dem Hintergrund eines signifikanten Anstiegs der Fälle von Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) und Candida auris in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023.

KI als Retter: Ein strategischer Kurswechsel

Das Programm, dessen Start für Januar im Prince of Wales Hospital in Sha Tin und im Princess Margaret Hospital in Kwai Chung geplant ist, markiert einen Wendepunkt in der Gesundheitsstrategie der Region. Durch die Integration von KI in die klinische Datenanalyse wird das System den Bedarf an Antibiotika im Behandlungsprozess erkennen. Diese KI-Implementierung zielt darauf ab, die weit verbreitete Überverschreibung von Antibiotika – einen Hauptgrund für die Zunahme resistenter Erreger – einzudämmen.

Das Pilotprojekt konzentriert sich zunächst auf einen einzigen Antibiotikatyp und wird im März auf Notaufnahmen in 17 öffentlichen Krankenhäusern ausgeweitet. Schließlich sollen acht verschiedene Antibiotika einbezogen werden.

Den Anstieg von Supererregern verstehen

Dr. Raymond Lai Wai-man, Leiter der Abteilung für Infektionskontrolle, hat einen besorgniserregenden Anstieg von Patienten mit VRE und Candida auris festgestellt. Dieser Anstieg ist teilweise auf die Umverteilung von Ressourcen im Gesundheitswesen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in den vergangenen Jahren zurückzuführen, wodurch der Fokus auf multiresistente Erreger (MRE) vernachlässigt wurde. Die Reduzierung der Isolierstationen für MRE-infizierte Patienten und der weitverbreitete Einsatz von Breitbandantibiotika bei COVID-19-Patienten gehören zu den Faktoren, die dieses Problem verschärfen.

Während die Häufigkeit gängiger multiresistenter Keime wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht hat, ist bei VRE und Candida auris ein besorgniserregender Anstieg zu verzeichnen. Die Antibiotikaresistenzrate von VRE ist von 0,22 % im Jahr 2021 auf 1,2 % im Jahr 2023 gestiegen. Auch die Fälle von Candida auris haben stark zugenommen, wobei ein signifikanter Anteil der Betroffenen invasive Infektionen entwickelt, die ein hohes Sterberisiko bergen.

Proaktive Maßnahmen und Sensibilisierung der Gemeinschaft

Die Krankenhausbehörde setzt auf KI, verstärkt die Infektionsschutzmaßnahmen und führt Screenings auf Candida auris bei Risikogruppen durch. Diese Schritte sind entscheidend, um die Ausbreitung von multiresistenten Keimen in der Bevölkerung zu verhindern. Dr. Lai betont die Wichtigkeit von persönlicher Hygiene und der Einhaltung medizinischer Leitlinien, insbesondere hinsichtlich des Antibiotikaeinsatzes, um die Übertragung dieser Organismen einzudämmen.

Die Öffentlichkeit wird zu sorgfältiger Händehygiene angehalten und gebeten, das Teilen persönlicher Gegenstände in öffentlichen Bereichen zu vermeiden. Das Abdecken von Wunden und das strikte Befolgen ärztlicher Anweisungen sind weitere Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionen.

Blicken wir nach vorn

Das Gesundheitssystem Hongkongs befindet sich an einem kritischen Punkt. Es steht vor der doppelten Herausforderung, sich von der COVID-19-Pandemie zu erholen und gleichzeitig der zunehmenden Bedrohung durch multiresistente Keime zu begegnen. Die Integration von KI in die klinische Entscheidungsfindung stellt einen neuartigen Ansatz in diesem andauernden Kampf dar. Diese Initiative zielt darauf ab, den Behandlungsprozess zu optimieren und einen gezielteren Einsatz von Antibiotika zu fördern, um so der Zunahme von Antibiotikaresistenzen entgegenzuwirken.

Im Verlauf des Programms wird dessen Wirksamkeit bei der Eindämmung der Ausbreitung dieser gefährlichen Supererreger genau überwacht. Der Erfolg dieses Ansatzes könnte als Vorbild für andere Regionen dienen, die mit ähnlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen konfrontiert sind.

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Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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