Hongkonger Kryptobörsen stehen vor regulatorischen Fristen und Skandalen

- Kryptowährungsbörsen in Hongkong müssen bis zum 29. Februar eine Lizenz erwerben oder innerhalb von 3 Monaten ausscheiden.
- Nur 18 von vielen Börsen haben einen Antrag auf Registrierung bei der SFC gestellt.
- Aktuelle Skandale, wie der Abhebung von 56 Millionen Dollar bei BitForex, verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen in der Kryptoindustrie.
Da die Frist für Kryptowährungsbörsen in Hongkong näher rückt, steht die Branche nach einer Reihe von Skandalen und regulatorischen Maßnahmen unter intensiver Beobachtung.
Die Frist für die Lizenzierung rückt näher
Kryptobörsen, die in der Sonderverwaltungszone tätig sind, müssen bis zum 29. Februar eine Lizenz für den Handel mit virtuellen Vermögenswerten (VATP) bei der Securities & Futures Commission (SFC) beantragen. Andernfalls droht ihnen entweder die Liquidation oder der erzwungene Austritt aus der Region innerhalb von drei Monaten.
Bis zum 26. Februar hatten lediglich 18 von zahlreichen Börsen Anträge auf Registrierung bei der SFC eingereicht. Zu den namhaften Antragstellern zählen OKX, Bybit, Crypto.com und HKVAX, die mit Binanceverbunden sind. Einige Börsen, wie beispielsweise Huobi HK, haben ihre Anträge jedoch aus nicht genannten Gründen zurückgezogen.
Regulierungslandschaft
Nach Erhalt der VATP-Lizenz können Börsen Privatanleger für den Handel Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) zulassen. Darüber hinaus prüft die SFC verschiedene Altcoins und Stablecoins im Hinblick auf eine mögliche Handelszulassung.
Aktuell verfügen nur OSL und HashKey über eine VATP-Lizenz für Hongkong. Börsen, die die Lizenzauflagen nicht erfüllen, müssen ihren Betrieb bis zum 31. Mai einstellen. Börsen, deren Anträge von der SFC abgelehnt werden, müssen die Stadt innerhalb von drei Monaten verlassen.
Anhaltende Herausforderungen
Trotz regulatorischer Bemühungen stellen unautorisierte Kryptobörsen in Hongkong weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Im vergangenen Jahr erschütterte der Zusammenbruch der beiden großen Börsen JPEX und Hounax die Branche aufgrund von Vorwürfen des Schneeballsystems. Anleger erlitten beträchtliche Verluste, Millionen von Dollar blieben verschwunden.
Der jüngste Fall um BitForex verdeutlicht einmal mehr die prekäre Lage des Kryptomarktes in Hongkong. Die Börse stoppte die Auszahlung von Kundengeldern und hob 56 Millionen US-Dollar aus ihren Hot Wallets ab, was eine Untersuchung nach sich zog. Dass BitForex nicht auf Anfragen von Nutzern reagierte, verstärkt die wachsenden Bedenken hinsichtlich Transparenz und Verantwortlichkeit in der Branche.
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Ibrahim Abdulaziz
Als leidenschaftlicher Verfechter der Krypto- und Blockchain-Technologie teilt Ibrahim sein umfassendes Wissen auf fesselnde und informative Weise. Er hält sich in den Kreisen einflussreicher Persönlichkeiten auf, um die neuesten Informationen zu erhalten. Seine Vision ist, dass die dezentrale Struktur, die Sicherheitsmerkmale und das Potenzial für finanzielle Inklusion eine breite und massive Akzeptanz von Kryptowährungen bewirken werden.
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