Der Wert von Bitcoinverzeichnete im Februar einen deutlichen Anstieg um 45 % und durchbrach erstmals seit November 2021 die 60.000-Dollar-Marke. Damit liegt die Kryptowährung nur noch 9 % unter ihrem bisherigen Höchststand. Grayscale, ein renommiertes Unternehmen für Krypto-Asset-Management, hat mehrere makroökonomische Faktorendent, die das weitere Wachstum der Kryptowährungskurse kurzfristig potenziell begrenzen könnten. Die im vergangenen Monat beschleunigte Inflation, die die Aussichten auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gedämpft hat, wurde als Hauptsorge hervorgehoben.
Graustufen deuten auf Makrofaktoren hin
Die Analysten von Grayscale betonen den erheblichen Einfluss makroökonomischer Faktoren wie der Geldpolitik der US-Notenbank und der allgemeinen Wirtschaftslage auf die Bewertung von Krypto-Assets. Sie wiesen auf eine mögliche Verzögerung der Zinssenkungen durch die Fed hin, die sich bei anhaltend hoher Inflation bis Ende dieses Jahres oder sogar bis 2025 hinziehen könnte. Dies könnte ihrer Ansicht nach den Wert des US-Dollars stärken, sich aber negativ auf Bitcoin .
Darüber hinaus wiesen die Analysten auf den rasanten Anstieg der US-Staatsverschuldung hin, die wächst , und nannten dies als einen Faktor, der die Inflationssorgen verstärkt. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Grayscale hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung des Bitcoin -Kurses vorsichtig optimistisch. Sie prognostizieren einen anhaltenden Rückgang der US-Verbraucherpreisinflation, was zu Zinssenkungen der Fed führen könnte. Krypto-Investoren wird empfohlen, die anstehenden Inflationsberichte, insbesondere den VPI-Bericht vom 12. März und den EPI-Bericht vom 14. März, sowie die Leitzinsprognose der Federal Reserve, die auf ihrer Sitzung am 20. März aktualisiert wird, genau zu verfolgen.

