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Googles 2-Milliarden-Dollar-Investition in Anthropologie steht unter kartellrechtlicher Prüfung in Großbritannien

VonNoor BazmiNoor Bazmi
Lesezeit: 2 Minuten,
Googles 2-Milliarden-Dollar-Investition in Anthropologie steht unter kartellrechtlicher Prüfung in Großbritannien
  • Britische Kartellbehörden gaben an, dass sie Googles Investition in Anthropic untersuchen.
  • Die Investitionen in KI-Startups boomen.
  • Die Untersuchung der CMA ist ein Rückschlag für Technologiegiganten wie Google.

 

Seit dem Boom von OpenAIs ChatGPT haben Tech-Giganten reihenweise KI-Startups aufgekauft. Kürzlich gaben britische Kartellbehörden bekannt, dass sie Googles Investition in Anthropic, ein weiteres KI-Startup, untersuchen. 

Die Behörden wollen sicherstellen, dass diese Investition keine Bedrohung für den Wettbewerb darstellt. Eine ähnliche Kooperation zwischen Anthropic und Amazon.com wurde bereits zuvor genehmigt. 

Im Juli leitete die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) eine Prüfung der Google-Investition in Anthropic ein. Nun wurde ein Fusionskontrollverfahren eingeleitet, und bis zum 19. Dezember 2024 wird eine Entscheidung darüber erwartet, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind. 

Die Investitionen in KI-Startups boomen.

Große Technologiekonzerne investieren seit Ende 2022 massiv in KI-Startups, seitdem OpenAIs ChatGPT an Bedeutung gewann. Ende letzten Jahres sicherte sich Google mit einer Investition von 2 Milliarden US-Dollar in Anthropic seine Position im KI-Wettbewerb. Das Ziel des Tech-Giganten war klar: Er wollte mit Konkurrenten wie Amazon, OpenAI und Microsoft mithalten. 

Im Vergleich dazu investierte Amazon 4 Milliarden US-Dollar in Anthropic. Schließlich handelt es sich um ein Startup, das von ehemaligen Mitarbeitern von OpenAI gegründet wurde. Anthropic konkurriert aktiv mit ChatGPT um hohe Investitionen von Unternehmen, die die für groß angelegte Sprachmodelle benötigten Trainingsressourcen bereitstellen können.

Die Untersuchung der CMA ist ein Rückschlag für Technologiegiganten wie Google.

Die laufenden Ermittlungen sind ein Rückschlag für den Suchmaschinenriesen Google. Denn erst vor einem Monat gaben die britischen Kartellbehörden grünes Licht für Amazons größere Investition in dasselbe Startup. Darüber hinaus erteilte die CMA Microsoft auch grünes Licht für die Einstellung ehemaliger Mitarbeiter von Inflection AI. 

Ein Sprecher von Google erklärte dazu: „Google hat sich zum Ziel gesetzt, das offenste und innovativste KI-Ökosystem der Welt aufzubauen.“ 

Gleichzeitig erwähnte ein Vertreter von Anthropic, dass das Startup der CMA uneingeschränkt zur Seite stehen und ein klares Bild der Investition sowie der kommerziellen Zusammenarbeit vermitteln werde. 

Ein Vertreter von Anthropic erklärte: „Wir sind eindent Unternehmen, und keine unserer strategischen Partnerschaften oder Investorenbeziehungen schmälert die Unabhängigkeit unserer Unternehmensführung oder unsere Freiheit, mit anderen zusammenzuarbeiten.“

Google hat kein Vetorecht bei Geschäftsentscheidungen von Anthropic. Das liegt daran, dass das Unternehmen weder im Aufsichtsrat sitzt noch Stimmrechte innerhalb des KI-Unternehmens besitzt. 

Dies betrifft nicht nur Google, sondern auch andere Tech-Giganten, nachdem die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) Anfang 2024 eine Untersuchung zu Partnerschaften im Bereich generativer KI eingeleitet hatte. Betroffen sind unter anderem Alphabet, Anthropic, OpenAO, Amazon und Microsoft. Die fünf Unternehmen wurden von der FTC aufgefordert, mehr Informationen über ihre Investitionen in KI-Startups offenzulegen. 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Noor Bazmi

Noor Bazmi

Noor Bazmi ist Mitglied des Cryptopolitan -Nachrichtenteams und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften. Sie berichtet über Blockchain, Kryptowährungen, künstliche Intelligenz, Big Tech, den Markt für Elektrofahrzeuge, die Weltwirtschaft und politische Kurswechsel. Um ein internationales Publikum zu erreichen, absolviert sie derzeit ein Marketingstudium.

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