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Google führt den KI-Modus in der Suche für US-Nutzer ein

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Google führt den KI-Modus in der Suche für US-Nutzer ein, der es den Nutzern ermöglicht, direkt mit der KI zu chatten und komplexe Fragen zu stellen.
  • Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck daran, seinen KI-Konkurrenten wie OpenAI und Perplexity einen Schritt voraus zu sein, und bringt neue Tools wie Gemini 2.5 Flash und Project Mariner auf den Markt.
  • Trotz zunehmenden Wettbewerbs und rechtlicher Herausforderungen will das Technologieunternehmen seine Vormachtstellung im Suchbereich durch die Integration von KI-Funktionen in seine Produkte behaupten.

Googles Mutterkonzern Alphabet Inc. hat den KI-Modus für alle US-Nutzer in seiner Suchmaschine eingeführt. Die Ankündigung erfolgte auf der Entwicklerkonferenz des Unternehmens in Mountain View, Kalifornien.

Der KI-Modus markiert einen bedeutenden Wandel in der Vision des Technologieunternehmens für die Zukunft der Suche. Anstatt einfach nur Fragen einzugeben und eine Liste mit Links zu erhalten, können Nutzer nun direkt mit einer KI kommunizieren – ähnlich wie bei der Interaktion mit OpenAIs ChatGPT.

Liz Reid, Leiterin der Google-Suche, bezeichnete das Update als einen Wendepunkt. Es erlaube den Nutzern, „alles zu fragen“ und mache das Starten einer Suche kinderleicht.

Der KI-Modus öffnet sich als neuer Tab. Nutzer können komplexe Anfragen stellen, Nachfragen machen und erhalten detaillierte, dialogorientierte Antworten. Dies ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, sich in einer Welt, in der KI-Chatbots zunehmend zur Informationssuche eingesetzt werden, einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Während das Technologieunternehmen DeepMind seine KI-Entwicklung – wie DeepMind-Chef Demis Hassabis es beschreibt – weiter vorantreibt, aktualisiert es Tools wie Deep Research. Dieser KI-Assistent nutzt Websuche und Browserverlauf, um Informationen zu sammeln und personalisierte Berichte zu erstellen.

Am Dienstag kündigte der IT-Konzern an, dass er es Nutzern ermöglichen wird, öffentliche Inhalte mit persönlichen Dokumenten zu kombinieren, um gezieltere und individuellere Berichte zu erstellen.

Google reagiert schnell, um die Konkurrenz auszustechen

Der Vorstandsvorsitzende Sundar Pichai betonte die Wichtigkeit von Geschwindigkeit und sagte, dass sie ihre besten Modelle so schnell wie möglich in die Hände der Nutzer bringen wollen und wahrscheinlich schneller als je zuvor liefern.

Pichai wies außerdem darauf hin, dass die Gemini-KI-App bereits über 400 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Er fügte hinzu, dass die KI-Übersichten, die ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen, mittlerweile mehr als 1,5 Milliarden Nutzer erreichen.

Doch der Wettbewerb ist hart. Unternehmen wie OpenAI und Perplexity gewinnen mit KI-gestützten Suchtools zunehmend an Bedeutung. Auch die Google-Suche in Safari ist nicht mehr so ​​gut nutzbar, selbst bei Apple. Ein Bundesrichter prüft weiterhin mögliche Rechtsmittel, nachdem er festgestellt hatte, dass der IT-Konzern ein illegales Monopol auf dem Suchmarkt besaß.

Der Wettbewerb ist hart, Unternehmen wie OpenAI und Perplexity gewinnen mit KI-gestützten Suchtools zunehmend an Boden. Selbst Apples Safari-Browser hat Probleme mit der Google-Suche. Unterdessen prüft ein Bundesrichter mögliche Rechtsmittel, nachdem er entschieden hat, dass der Technologiekonzern ein illegales Monopol auf dem Suchmaschinenmarkt innehat.

Doch das Unternehmen hat einen entscheidenden Vorteil: seine Reichweite. Es dominiert rund 90 % des weltweiten Suchmarktes. Pichai erklärte, dass Google Search mehr Menschen mit generativer KI vertraut mache als jedes andere Produkt.

Google führt neue KI-Tools produktübergreifend ein

Neben dem KI-Modus führt Google mehrere weitere KI-Tools und -Updates ein. Das Unternehmen wird diesen Sommer Gemini 2.5 Flash veröffentlichen, eine schnellere Version seines KI-Kernmodells. Außerdem testet es Deep Think, ein Modell, das sich durch seine Fähigkeiten im logischen Denken und Programmieren auszeichnen soll.

Gemini AI wird demnächst als persönlicher Assistent in Google Chrome, der Google-Suche und der mobilen App verfügbar sein. Es wird Nutzern helfen, Webseiten zusammenzufassen, zwischen Tabs zu navigieren und direkt mit jeder Seite zu interagieren.

Das Unternehmen entwickelt außerdem das Projekt Mariner, ein Tool, das Internetoptionen vergleicht – ähnlich wie die Suche nach den günstigsten Konzertkarten im Internet.

Für Kreative stellte das Technologieunternehmen Flow vor, eine Plattform für KI-gestütztes Filmemachen. Nutzer können damit Drehbücher in natürlicher Sprache verfassen und Videoszenen gestalten. Außerdem präsentierte das Unternehmen Veo 3, ein neues Modell, das Videos mit realistischem Ton und Dialogen aufnimmt.

Um Missbrauch zu bekämpfen, verbessert das Technologieunternehmen auch die zugrundeliegende Wasserzeichentechnologie SynthID. Mit dem SynthID-Detektor-Tool können Nutzer Dateien hochladen und überprüfen, ob sie von einer KI generiert wurden.

Doch die Anleger reagierten auf diese wichtigen Neuigkeiten eher verhalten. Die Aktien von Alphabet fielen nach der Bekanntgabe um fast 2 %.

Die Herausforderung für Google ist offensichtlich: Analysten betonen, dass das Unternehmen mit der wachsenden Popularität von OpenAI Schritt halten und gleichzeitig sein riesiges Suchgeschäft relevant halten muss. Arvind Jain, ehemaliger Google-Ingenieur und heutiger Startup-CEO, sagte, dies sei das erste Mal, dass es ernstzunehmende Konkurrenz gebe.

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