Google zahlt „enorme“ Gebühren für die Vorinstallation von Gemini AI auf Samsung-Handys

- Google zahlt Samsung monatlich hohe Gebühren für die Vorinstallation seiner Gemini AI-App auf Samsung-Geräten.
- Der Vertrag begann im Januar 2025 und hat eine Laufzeit von mindestens zwei Jahren. Er beinhaltet feste Zahlungen zuzüglich eines Anteils an den Werbeeinnahmen.
- Google legte Berufung gegen ein weiteres Gerichtsurteil ein, in dem es hieß, die Richtlinien des Play Stores würden den Wettbewerb beeinträchtigen.
Alphabet Inc., die Muttergesellschaft von Google, zahlt Samsungtronangeblich eine astronomische monatliche Summe, um ihre neue generative KI-App Gemini auf Samsung-Smartphones und -Tablets vorzuinstallieren.
Die Details kamen am Montag während einer Gerichtsverhandlung in einem bedeutenden Kartellverfahren in Washington, D.C. ans Licht.
Peter Fitzgerald, Googlesdent für Plattformen und Gerätepartnerschaften, sagte vor Gericht aus, dass die Vereinbarung zwischen Google und Samsung im Januar 2025 in Kraft getreten sei. Die Vereinbarung habe eine Laufzeit von mindestens zwei Jahren.
Der Vertrag sieht an Samsung pro Gerät vor, auf dem Gemini vorinstalliert ist. Zusätzlich zu den monatlichen Zahlungen erhält Samsung einen Anteil der Werbeeinnahmen, die durch die Gemini-App generiert werden.
Das Gericht gab jedoch die genaue Summe, die Google an Samsung zahlt, nicht bekannt. In seinem Eröffnungsplädoyer sprach David Dahlquist, ein Anwalt des US-Justizministeriums, lediglich von einer enormen Geldsumme.
Die neuen Details geben Einblick in Googles kritische Haltung gegenüber der Zukunft seiner KI-Angebote. Google arbeitet mit Hochdruck daran, Gemini auf allen Android-Geräten verfügbar zu machen und beginnt nun mit Samsung – dem weltweit größten Hersteller von Android-Smartphones.
Richter prüft Googles illegale Zahlungen in der Vergangenheit
Richter Amit Mehta führt den Vorsitz im Prozess. Er urteilte letztes Jahr, dass Googles frühere Zahlungen an Samsung – die dazu dienen sollten, Google Search zur Standardsuchmaschine auf Samsung-Handys zu machen – gegen das Kartellrecht verstoßen.
Das Gericht führt nun Anhörungen durch, um zu entscheiden, ob und welche Änderungen oder Strafen gegen Google verhängt werden sollen. Ziel ist es, zu verhindern, dass Google seine Marktmacht erneut missbraucht, um den Wettbewerb zu unterdrücken.
Googles neuer Deal mit Samsung, warnte DOJ-Anwalt Dahlquist während der Anhörung, scheine an frühere Geschäftspraktiken des Unternehmens anzuknüpfen. Er deutete an, Google könnte cash einsetzen, um zu verhindern, dass konkurrierende Apps und Dienste auf führenden Geräten verfügbar werden.
Google geriet auch wegen der Zahlungen an Samsung in die Kritik. Zusätzlich zu dieser Zahlung soll Google zwischen 2020 und 2023 rund 8 Milliarden US-Dollar an Samsung gezahlt haben, um sich die Standardposition für die Google-Suche, den Google Play Store und den Google Assistant auf Samsung-Smartphones und -Tablets zu sichern.
Gemini rückt in den Fokus, da die Regierung ihre rechtlichen Schritte gegen Google verschärft
Der Gemini-Deal ist Googles jüngster Schritt angesichts des starken juristischen Drucks. 2023 urteilte eine andere Bundesjury, dass Google seine marktbeherrschende Stellung im Android-App-Ökosystem missbraucht habe. Sie stimmte zu, dass Googles Richtlinien für den Play Store es Wettbewerbern erschwerten, alternative App-Stores oder Abrechnungsmethoden anzubieten.
Ein Bundesrichter in Kalifornien ordnete nach dem Urteil an, dass Google seine Geschäftspraktiken ändern müsse. Dem Unternehmen wurde untersagt, Entwickler am Aufbau konkurrierender Marktplätze oder an der Nutzung seiner Zahlungssysteme zu hindern.
Der Fall Gemini könnte zu einem neuen Lackmustest für den Umgang der US-Regierung mit Technologiemonopolen werden. Er könnte auch die Zukunft des Wettbewerbs im Bereich KI auf Mobilgeräten beeinflussen, wo Anwendungen wie Gemini, von OpenAI und andere um die Aufmerksamkeit der Nutzer konkurrieren.
Auch Samsung spielt bei dem Deal eine wichtige Rolle. Als größter Hersteller von Android-Smartphones hat Samsung die Macht, über den Erfolg oder Misserfolg neuer Apps zu entscheiden. Durch die Annahme von Googles Geld könnte Samsung Kritik einstecken müssen, da es Google dabei hilft, seine Marktmacht zu festigen, obwohl Regulierungsbehörden mehr Wettbewerb fordern.
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