Google verzichtet auf 10 blaue Links und setzt stattdessen auf KI-gestützten Suchmodus

- Google ersetzt in seinem neuen KI-Modus, der Abonnenten von Google One AI Premium zur Verfügung steht, herkömmliche Suchlinks durch KI-generierte Zusammenfassungen.
- Das Technologieunternehmen integriert Gemini 2.0 in AI Overviews und verbessert so die Genauigkeit bei komplexen Suchvorgängen wie Codierung und fortgeschrittener Mathematik.
- Der KI-Modus von Google führt tiefgreifendes Denken ein und ermöglicht vergleichende Analysen sowie mehrstufige Problemlösungen mit fortschrittlichen Abfragetechniken.
Google hat eine experimentelle Version seiner Suchmaschine vorgestellt, die die traditionellen 10 blauen Links durch eine KI-generierte Zusammenfassung ersetzt.
steht exklusiv Abonnenten von Google One AI Premium zur Verfügung und kann auf der Suchergebnisseite über einen eigenen Tab neben bestehenden Optionen wie Bilder und Karten aufgerufen werden.
„Wir haben von Power-Usern gehört, dass sie sich KI-generierte Antworten für noch mehr ihrer Suchanfragen wünschen“, schrieb Robby Stein,dent für Produktentwicklung bei Google, in einem Blogbeitrag.
Das Technologieunternehmen hält an seinem Kurs bei KI in der Suche fest und gibt bekannt, dass es mit der Einführung des fortschrittlichen Gemini 2.0-Modells und eines experimentellen KI-Modus, der tiefergehende und interaktivere Sucherlebnisse bietet, verstärkt auf KI-Übersichten setzt.
Google integriert Gemini 2.0 in KI-Übersichten und führt einen KI-Modus für komplexe Suchanfragen ein
Seit ihrer Einführung haben sich Googles KI-Übersichten zu einer der meistgenutzten Suchfunktionen entwickelt und werden aktuell von über einer Milliarde Nutzern weltweit verwendet. Die KI-Übersichten bieten KI-generierte Zusammenfassungen, die Nutzern Antworten auf komplexere und differenziertere Fragen liefern. Durch ständige Weiterentwicklung möchte Google die Funktion optimieren und verbessern, um sie noch intuitiver und nützlicher zu gestalten.
Nun hat Gemini 2.0, Googles neuestes KI-Modell, seinen Weg in die KI-Übersichten in den USA gefunden und bietet deutlich verbesserte Suchergebnisse, insbesondere für komplexe Anfragetypen wie Programmierung, fortgeschrittene Mathematik und multimodale Anfragen.
Dieses Update ermöglicht schnellere und präzisere Antworten und erhöht die Anzahl der KI-Übersichten für komplexe Suchanfragen. Google macht KI-Übersichten zudem für alle zugänglich. Bisher war eine Anmeldung erforderlich, um KI-gestützte Suchergebnisse zu sehen – das ist nun nicht mehr nötig. Auch Jugendliche können jetzt auf KI-Übersichten zugreifen, weshalb die KI-optimierten Suchergebnisse von Google für sie erweitert wurden.
Nach dem Erfolg der KI-Übersichten startet Google in Labs ein neues Experiment: den KI-Modus. Dieser richtet sich an fortgeschrittene Nutzer und erweitert die KI-gestützten Suchfunktionen von Google um komplexere Schlussfolgerungen, vergleichende Analysen und mehrstufige Problemlösungen. Nutzer können so detaillierte, mehrteilige Fragen stellen und erhalten KI-gestützte Antworten mit hilfreichen Weblinks und weiterführenden Hinweisen.
Der KI-Modus nutzt eine speziell für diese Aufgabe optimierte Version von Gemini 2.0 und erzielt hervorragende Ergebnisse bei Suchanfragen, die tiefgehende Analysen, logisches Denken und Entscheidungsfindung erfordern. Im Gegensatz zur herkömmlichen Suche kann dieser Modus sehr komplexe Anfragen – wie Vergleiche zwischen mehreren Produkten oder Analysen sehr detaillierter Konzepte – durch den Zugriff auf aktuelle Webdaten, den Google Knowledge Graph und umfangreiche Techniken zur Optimierung von Suchanfragen bewältigen.

Nutzer können beispielsweise fragen: „Worin unterscheiden sich die traceines Smartrings, einer Smartwatch und tracSchlafmatte?“ Der KI-Modus analysiert die Details, führt mehrere parallele Suchvorgänge durch und fasst die Ergebnisse in einer einzigen, übersichtlichen Antwort zusammen.
Google testet KI-Modus und revolutioniert die Suche mit Deep-AI-Logik
Googles KI-Modus beschränkt sich nicht einfach auf die Beantwortung von Fragen; er integriert die Leistungsfähigkeit der KI-Logik mit den erstklassigen Informationssystemen von Google.
Funktionsweise: Diese Funktion nutzt die sogenannte „Query Fan-Out“-Technik. Dabei werden zahlreiche verwandte Suchanfragen in verschiedenen Unterthemen und Quellen durchgeführt und zu einer leicht verständlichen Antwort zusammengefasst. Nutzer können ihre Suchanfragen durch Folgeanfragen verfeinern und so ein interaktiveres, dialogorientiertes Sucherlebnis erhalten.
Darüber hinaus revolutioniert der KI-Modus die Suche nach Inhalten im Internet. Nutzer können ihre Suchkriterien präziser definieren und erhalten so relevantere Ergebnisse. Zukünftige Updates bieten erweiterte Formatierungen, visuelle Elemente wie Bilder und Videos sowie neue Möglichkeiten zur schnellen Navigation durch Webinhalte.
Und das war bereits 2020, lange bevor Google grünes Licht für Tests gab. Google testete diesen KI-Modus intern und mit ausgewählten Nutzern, die positive Erfahrungen mit der Geschwindigkeit, Qualität und Relevanz der generierten Antworten machten. Nun intensiviert das Unternehmen seine Bemühungen und testet den Modus in einem begrenzten, freiwilligen Experiment über Google Labs – Abonnenten von Google One AI Premium erhalten dabei die erste Gelegenheit.
Google ist sich bewusst, dass die KI-gestützte Suche noch in den Kinderschuhen steckt und nicht immer fehlerfrei sein wird. Google konzentriert sich darauf, KI gemeinnützig und datenbasiert zu gestalten und räumt ein, dass das System gelegentlich unbeabsichtigt Meinungen und Voreingenommenheiten liefern kann. Das Unternehmen arbeitet außerdem an zusätzlichen visuellen Darstellungen und Verbesserungen der KI-generierten Antworten, wenn wichtige Kontextinformationen fehlen – beispielsweise um präzisere Ergebnisse zu gewährleisten.
Die Kombination dieser neuen Integrationsfunktionen ist ein Versuch, Googles hartnäckige Suchsäule weiter in etwas KI-orientierteres umzuwandeln und den Nutzern ein antwortorientierteres Smart-Search-Erlebnis zu ermöglichen.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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