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Gold erreicht ein neues Allzeithoch von 3.830 US-Dollar, während China weiter Gold lagert

In diesem Beitrag:

  • Der Goldpreis erreichte ein neues Allzeithoch von 3.830 US-Dollar, ein Plus von fast 10 % in diesem Monat.
  • China bietet anderen Nationen die Möglichkeit, ihr Gold über die Shanghaier Goldbörse zu lagern.
  • Ziel der PBOC ist es, die weltweite Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern und den Yuan-Handel auszuweiten.

Der Goldpreis überschritt heute die Marke von 3.830 US-Dollar pro Unze und erreichte damit einen neuen Höchststand. Allein im September legte er bereits um über 10 % zu. Dieser Preisanstieg erfolgte vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen Chinas, die Rolle des neuen Hauptverwalters staatlicher Goldreserven zu übernehmen und damit stärker in den globalen Edelmetallmarkt vorzudringen.

Peking bemüht sich seit Monaten darum, befreundete Zentralbanken davon zu überzeugen, neu gekauftes Gold in China zu lagern. Mindestens ein Land in Südostasien soll bereits Interesse bekundet haben.

Die Maßnahme wird von der Chinesischen Volksbank (PBOC) über die Shanghaier Goldbörse (SGE) koordiniert. Das 2014 von der Zentralbank gegründete Internationale Gremium der SGE soll die Goldbarren in Depots verwahren.

Das Gold würde neu erworben, nicht aus alten Reserven umgeschichtet, und würde, während es sich auf chinesischem Territorium befände, zu den offiziellen Beständen der Länder zählen. Die PBOC möchte diesen Nationen eine physische Alternative zu westlichen Tresoren bieten, die nicht von den USA, Großbritannien oder der Schweizdent ist.

China weitet seine Goldgeschäfte aus, während der Westen versucht, seine Position zu halten

Der Plan passt perfekt in Pekings übergeordnetes Bestreben, den globalen Einfluss des Dollars zu schwächen und den Yuan als internationale Währung zu etablieren. Da immer mehr Länder Goldreserven anhäufen, um sich gegen geopolitische Schocks abzusichern, bietet China an, dieses Gold physisch zu verwahren. Das ist ein bedeutendes Geschäft. Die Verwahrung nationaler Vermögenswerte schafft Vertrauen, Einfluss und Verhandlungsmacht. Doch China ist noch nicht der globale Goldbesitzer.

Die Bank von England ist nach wie vor führend im Goldvolumen und hält Reserven von über 5.000 Tonnen – im Wert von fast 600 Milliarden US-Dollar. London bleibt der aktivste globale Markt. China hingegen rangiert, gemessen an den Zahlen des World Gold Council, hinsichtlich der Zentralbankbestände weiterhin an fünfter Stelle. Dennoch ist China weltweit führend in der Inlandsnachfrage, sei es nach Schmuck oder Anlagebarren.

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Peking erleichtert zudem den Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Gold. Die staatliche Goldbörse (SGE) eröffnete dieses Jahr ihren ersten Offshore-Tresor und schlosstracin Hongkong ab, um den Handel mit Yuan anzukurbeln. Die chinesische Zentralbank (PBOC) lockerte kürzlich die Einfuhrbeschränkungen, um den Goldzufluss ins Land zu sichern. Inzwischen haben sich die Preise innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt und sogar den inflationsbereinigten Höchststand von 1980 übertroffen. Laut Goldman Sachs könnte der Preisanstieg bis auf 5.000 US-Dollar anhalten, wenn auch nur 1 % der privaten Goldanleger in Gold investieren.

Vergangene Zyklen erklären die aktuellen Ängste, die den Goldpreis in die Höhe treiben

Der Aufwärtstrend beschränkt sich nicht nur auf den Dollar. Gold erreicht in Pfund Sterling neue Höchststände bei rund 2.800 £ und legt sogar im Schweizer Franken, der gemeinhin als eine der stabilsten Währungen gilt, deutlich zu. Nour Al Ali, Strategin bei Bloomberg Markets Live, wies darauf hin, dass der Goldpreis seit Jahresbeginn in Schweizer Franken um 25 %, in Pfund Sterling um 33 % und in US-Dollar sogar um beachtliche 44 % gestiegen ist.

Es gibt ein altes Sprichwort, über das Dominic Frisby letzten Monat beim Merryn Talks Money Panel in Edinburgh scherzhaft sprach: „Halte 5 % deines Portfolios in Gold und hoffe, dass der Preis nicht steigt.“ Doch der Goldpreis ist stetig gestiegen, und das ist nicht nur Marktrauschen. Es geht um Angst – nicht nur vor Inflation, sondern auch vor den Folgen, wenn Nationen das Vertrauen in die Währungen anderer Länder verlieren.

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Das kennen wir schon. Nach einem Höchststand im Jahr 1980 verlor Gold fast zwei Jahrzehnte lang an Wert und erreichte 1999 seinen Tiefpunkt. Doch mit dem Wirtschaftsboom Chinas und der steigenden Verschuldung des Westens in den 2000er-Jahren erholte sich der Goldpreis. Nach dem Crash von 2008 stieg er bis 2011 erneut stark an, bevor ein schmerzhafter Abwärtstrend einsetzte, der bis 2016 anhielt.

Von da an brachten zwei wichtige Faktoren den Goldpreis wieder in Schwung. Erstens erhöhten sowohl Donald Trumps Wahl 2016 als auch der Brexit das globale Risiko. Zweitens markierte 2015 das Ende der Deflation in den USA und Großbritannien, während die Inflation anschließend anhielt. Dann kam die Covid-Pandemie, und der Goldpreis begann sich wieder zu bewegen – zwar mit starken Schwankungen, aber ohne jemals einzubrechen. Der eigentliche Aufschwung erfolgte jedoch erst Anfang 2024.

Derzeit ist der Hauptgrund für den Goldpreisanstieg das Misstrauen gegenüber dem Finanzsystem. Nachdem die USA ihre Währungsmacht als Waffe eingesetzt hatten, begannen Zentralbanken außerhalb des Westens, Gold zu kaufen, um sich dem Einfluss des Dollars zu entziehen. Anders als Fiatgeld ist Gold ein Inhaberpapier. Es kann nicht eingefroren werden. Es basiert nicht auf Vertrauen. Es existiert einfach. Und das ist in einer Welt, in der die Zusammenarbeit zwischen Regierungen rapide abnimmt, von Bedeutung.

Könnte sich das umkehren? Nur wenn die Regierungen endlich ernsthaft über Haushaltsdisziplin nachdenken, was aber nicht der Fall ist. Gold wird seinen Status als sicherer Hafen behalten, solange die Staaten weiterhin unbegrenzt Geld ausgeben. Solange keine neue globale Reservewährung auftaucht, bleibt Gold die Absicherung.

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