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GoFundMe stellt die Finanzierung des Rechtsfonds von Tornado Cash ein

VonJames KinotiJames Kinoti
2 Minuten Lesezeit
GoFundMe
  • GoFundMe hat den Rechtshilfefonds Tornado Cash wegen Regelverstoßes eingestellt.
  • Spender wechseln zu Kryptowährungen, nachdem GoFundMe die Spendenaktion abgebrochen hat.
  • Die Mitbegründer wehren sich gegen die Anklage und suchen nach Krypto-Unterstützung.

Die Crowdfunding-Plattform GoFundMe hat kürzlich eine Spendenaktion zur Finanzierung der Anwaltskosten von Roman Storm und Alexey Pertsev, den Gründern des Kryptowährungsmixers Tornado Cash. Zuvor hatte die Aktion zwar beträchtliche Unterstützung erhalten, wurde aber als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von GoFundMe eingestuft.

GoFundMe-Spendenaktion abgesagt und Reaktionen

Die von Storm initiierte Spendenaktion zur Finanzierung ihres Rechtsstreits gegen die US-Behörden wurde am 14. Februar von GoFundMe wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen, insbesondere gegen „Klausel 22“, gestoppt. Diese Entscheidung hat Kritik hervorgerufen und Fragen zur Konsequenz der Plattform bei der Durchsetzung ihrer Richtlinien aufgeworfen, insbesondere im Hinblick auf frühere Kampagnen ähnlicher Art.

Mehrere Spender, darunter namhafte Persönlichkeiten wie Ryan Adams von Bankless Ventures, erhielten ihre Spenden aufgrund der Absage zurückerstattet. Adams betonte in seiner Stellungnahme die Wichtigkeit eines „nicht zensurfähigen Geldsystems“ und kündigte an, seine Spende von 10.000 US-Dollar direkt an Storm in Kryptowährung zu senden.

Trotz des Rückschlags haben Storm und Pertsev ihre Bemühungen um finanzielle Unterstützung für ihre Rechtsverteidigung nicht aufgegeben. Sie haben sich alternativen Plattformen zugewandt, insbesondere JuiceBox, wo sie eine beträchtliche Summe, darunter 316,75 Ether, für ihren Rechtsstreit sammeln konnten.

Anliegen der Gemeinschaft und Rechtslage

Die Entscheidung von GoFundMe hat in der Tornado Cash Community Spekulationen und Besorgnis über die Motive der Plattform ausgelöst. Kritiker hinterfragen die Konsequenz des Vorgehens von GoFundMe und verweisen auf frühere Kampagnen mit ähnlichen Zielen, die ungehindert durchgeführt werden konnten.

Storm und Pertsev, denen Geldwäsche, Verstöße gegen Sanktionen und der Betrieb eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts vorgeworfen werden, beteuern in allen Anklagepunkten ihre Unschuld. Trotz der juristischen Auseinandersetzungen wurde Storm gegen eine Kaution von 2 Millionen US-Dollar freigelassen, unterliegt jedoch Reisebeschränkungen innerhalb bestimmter Regionen der Vereinigten Staaten.

Die abrupte Beendigung der GoFundMe-Spendenaktion für die Anwaltskosten von Tornado Cashhat Kontroversen ausgelöst und Fragen zur Unparteilichkeit der Plattform bei der Durchsetzung ihrer Nutzungsbedingungen aufgeworfen. Während Spender wie Ryan Adams zugesagt haben, ihre Unterstützung auf anderem Wege fortzusetzen, setzen Storm und Pertsev ihren Rechtsstreit fort und setzen dabei auf die Unterstützung der Krypto-Community. 

Während sich der Fall weiterentwickelt, bleibt der Ausgang ungewiss, doch die Entschlossenheit der Beteiligten unterstreicht die Komplexität an der Schnittstelle von Kryptowährung, Legalität und Spendenplattformen wie GoFundMe.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

James Kinoti

James Kinoti

Als Krypto-Enthusiast teilt James mit Begeisterung sein Wissen über Fintech, Kryptowährungen, Blockchain und Zukunftstechnologien. Die neuesten Innovationen in der Krypto-Branche, Krypto-Gaming, KI, Blockchain-Technologie und anderen Bereichen beschäftigen ihn besonders. Seine Mission: tracüber die neuesten Entwicklungen in verschiedenen Branchen informiert zu sein.

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