Die globalen Aktienmärkte bewegen sich trotz vereinzelter Stärke seitwärts

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Die US-Aktienkurse stagnierten nach den Rekordhochs der Vorwoche, wobei die Futures an allen wichtigen Indizes leicht nachgaben.
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Trump führte eine Gebühr von 100.000 US-Dollar für neue H-1B-Visa ein, was indische Technologieaktien traf, die um fast 3 % fielen.
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China hielt die Zinsen stabil, Japan und Korea legten zu, während Hongkong und Europa Verluste hinnehmen mussten.
Die globalen Aktienmärkte bewegten sich am Montag kaum, obwohl Dow Jones und S&P 500 letzte Woche neue Rekordhochs erreicht hatten. Die Futures notierten am Sonntagabend durchweg unverändert.
Die Dow-Futures fielen um 51 Punkte bzw. 0,11 %. Die S&P-500-Futures gaben um 0,13 % nach. Die Nasdaq-100-Futures verloren 0,15 %. Die Dynamik der Rallye der Vorwoche setzte sich nicht fort. Niemand verkauft seine Positionen, aber auch niemand steigt neu ein.
Die Vorwoche endetetron. Der S&P 500 stieg um 1,2 %, der Dow Jones um 1 % und der Nasdaq führte mit einem Plus von 2,2 %. Auch der Russell 2000 Small-Cap-Index legte um 2,2 % zu – die siebte Gewinnwoche in Folge. Dennoch blieben die Kurse an den US-Börsen nach dem Wochenende eher verhalten. Die Marktteilnehmer behalten die globalen Nachrichten und die Entscheidungen der US-Notenbank (Fed) weiterhin im Blick.
Trumps Visagebühr von 100.000 Dollar belastet indische Technologieaktien
Indische Aktien brachen am Montag ein, nachdemdent Donald Trump am späten Freitagabend eine neue Einwanderungspolitik verkündet hatte. Er genehmigte eine Gebühr von 100.000 US-Dollar für jedes neue H-1B-Visum. Diese Visa sind für hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte bestimmt. Im Jahr 2024 wurden fast 400.000 Visa ausgestellt, 71 % davon an Inder.
Der Markt in Mumbai reagierte prompt. Neun der zehn im Nifty IT-Subindex gelisteten indischen Technologieunternehmen verzeichneten Kursverluste. Mphasis fiel um über 4 %, Persistent Systems um 3,8 % und LTIMindtree um 3,79 %. Der Sektor ist stark von US-tracund Arbeitsgenehmigungen abhängig. Die neue Regelung führt zu erheblichem Kostendruck.
Dieser Schritt erfolgte nur wenige Tage, nachdem die US-Notenbank die Zinsen um 25 Basispunkte gesenkt hatte – die erste Senkung seit Dezember. Auch diese geldpolitische Kursänderung konnte die Nervosität an den globalen Märkten nicht beruhigen.
In China reagierten die Aktienkurse auf die geldpolitischen Nachrichten. Die Chinesische Volksbank beließ ihre Leitzinsen den vierten Monat in Folge unverändert. Der einjährige Leitzins blieb bei 3,0 %, der fünfjährige bei 3,5 %.
Ersteres beeinflusst die Vergabe von Privat- und Geschäftskrediten. Letzteres bestimmt die Hypothekenpreise. Chinas CSI 300 Index legte um 0,46 % zu. Eine Reuters-Umfrage hatte bereits mit unveränderten Zinssätzen gerechnet, daher waren die Anleger nicht überrascht. Begeistert waren sie aber auch nicht.
Hongkong konnte nicht von dieser Erholung profitieren. Der Hang-Seng-Index fiel um 1 %. Sein Technologie-Subindex gab sogar um 1,18 % nach. Der Druck auf große chinesische Unternehmen hält an, insbesondere da der Technologiesektor weiterhin im Fokus von Regulierungen und einer schwachen Marktstimmung steht.
Asien uneinheitlich, Europa schwach, Händler beobachten Inflationszahlen
Der japanische Nikkei 225 schloss den Handelstag mit einem Plus von 0,99 % bei 45.493,66 Punkten. Der Topix-Index legte um 0,49 % zu und beendete den Handelstag bei 3.163,17 Punkten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen erreichte 1,650 % – den höchsten Stand seit Juli 2007. Dies ist ein signifikanter Anstieg für ein Land, das die Kreditkosten jahrzehntelang nahe null gehalten hat.
Der südkoreanische Kospi stieg um 0,68 % auf 3.468,65 Punkte, während sein kleineres Pendant, der Kosdaq, um 1,3 % auf 874,36 Punkte zulegte. Der australische ASX/S&P 200 gewann 0,43 % und schloss bei 8.810,9 Punkten.
In Europa herrschte kein Optimismus. Der Stoxx 600 Index gab kurz nach Börsenbeginn um 0,2 % nach. Die meisten wichtigen Sektoren verzeichneten Verluste. Besonders stark betroffen waren Automobilaktien. Um 8:15 Uhr Londoner Zeit Europe fiel
Diese globalen Turbulenzen finden statt, während die US-Märkte auf den Preisindex für die privaten Konsumausgaben warten – den Inflationsindikator, der für die Fed von Bedeutung ist. Die Daten werden im Laufe dieser Woche erwartet. Händler gehen davon aus, dass die Inflation so weit unter Kontrolle bleibt, dass Jerome Powell und die Fed an ihrer bisherigen Politik festhalten können.
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