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Globale Bemühungen zur Bekämpfung illegaler Fischerei: KI und Unterwasserroboter führen den Kampf an

VonBrian KoomeBrian Koome
3 Minuten Lesezeit
Angeln
  • Global Fishing Watch nutzt KI und Satellitenbilder, um illegale Fischereiboote aufzuspüren, die ihre GPS- tracabschalten.
  • Es werden Unterwasserroboter mit künstlicher Intelligenz entwickelt, die Angelgeräusche erkennen und die Behörden alarmieren sollen.
  • Branchenführer betonen die Notwendigkeit der Unterstützung der Verbraucher im Kampf gegen illegale Fischereipraktiken.

 

Der Kampf gegen illegale, nicht registrierte und unkontrollierte Fischerei hat sich verschärft. Kürzlich wurden 25 unter spanischer Flagge fahrende Fischereifahrzeuge von der spanischen Regierung bestraft, weil sie in der Nähe der argentinischen Unterwassergrenzen operierten. Die Schiffe mussten Bußgelder zahlen, weil sie ihre Transponder im AIS-System (Automatic Injury System) freiwillig abgeschaltet hatten. Diese Transponder dienen der automatischen Kennzeichnung der Schiffe über GPS-basierte AIS-Systeme. Solche Schiffe fallen üblicherweise unter die Kategorie der IUU-Fischerei-Meldungen (Illinois, Ungemeldete und Unregulierte Fischerei).

In einer Stellungnahme unterstreicht David Kroodsma, Forschungsleiter bei Global Fishing Watch, das alarmierende Ausmaß des Problems und schätzt, dass illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei (IUU-Fischerei) bis zu 20 % der bekannten Fänge ausmacht. Laut einer Erklärung der der Vereinten Nationen ) ist diese Zahl sogar noch höher, da man davon ausgeht, dass jährlich rund 26 Millionen Tonnen Fisch durch IUU-Fischerei betroffen sind und einen Wert von mehreren 23 Milliarden US-Dollar erreichen können.

Hochentwickelte KI und Satellitenbildgebung

Global Fishing Watch, eine gemeinsame Initiative von Google, Oceana und SkyTruth, einer führenden gemeinnützigen Organisation im Kampf gegen Krebs, nutzt KI-Systeme und Satelliten, um weltweit über 65.000 kommerzielle Fischereifahrzeuge zu trac. Die Technologie verfolgt die Schiffe und stellt sicher, dass sie die AIS-Vorschriften einhalten. KI analysiert Schiffsmerkmale wie Bewegungsmuster, Standortdaten und Umweltfaktoren, um potenziell an illegaler Fischerei beteiligte Schiffe zu identifizieren.

Laut Wissenschaftlern verzichten fast 75 % der industriellen Fischereifahrzeuge auf die Installation trac, die es der Öffentlichkeit ermöglichen würden, Meeresfrüchte rechtzeitig auszuwählen. Die meisten dieser Schiffe befinden sich in Afrika und Südasien. Global Fishing Watch entwickelt sich ständig weiter und arbeitet daran, hochauflösende Satellitenbilder für eine bessere Erkennung unddentkleinerer Schiffe zu integrieren.

Unterwasserroboter: Eine neue Grenze in der Überwachung

Parallel zu solchen KI-Projekten haben die Universität Southampton und das Team von RS Aqua Unterwasserroboter entwickelt, die mit KI ausgestattet sind und Fischereiaktivitäten analysieren. Diese autonomen Unterwassergeräte vergleichen Unterwassergeräusche mit KI- Technologien, um Fischereigeräusche zu lokalisieren, die sich in der Regel von den Geräuschen des natürlichen Ozeans unterscheiden.

Professor Paul White von der Universität Southampton, Lehrstuhlinhaber für Statistik und Signalverarbeitung, erklärt, dass die Forschung darauf abzielt, die Fischereiaktivitäten ausschließlich in Meeresschutzgebieten zu kontrollieren. Eine strengere Überwachung verschafft den Meeresschutzgebieten einen entscheidenden Vorteil, da nur 8 % der Meeresgebiete als solche ausgewiesen sind und weniger als die Hälfte vollständig vor Fischerei geschützt ist. Die speziell entwickelten und programmierten Unterwasserroboter, die diese Überwachungsmission über einen längeren Zeitraum durchführen, werden die lokalen Behörden bei jeder festgestellten Fischereiaktivität informieren und so ein schnelles Eingreifen gewährleisten.

Branchenreaktion und Zukunftsaussichten

Paul Lansbergen, Leiter der Internationalen Fischereikoalition, die sich auf die Reduzierung der negativen Auswirkungen illegaler, unregulierter und nicht gemeldeter Fischerei auf die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität dieser Branchen spezialisiert hat, erklärt, dass dieses Phänomen nicht nur abstoßende, sondern auch unverantwortliche Fischereipraktiken umfasst, da sie die natürlichen Ökosysteme der Fische beeinträchtigen und zukünftig andere Schifffahrtsaktivitäten und Gewässer schädigen können. Er erläutert, wie KI als Unterstützung dient und die traditionelle Polizeiarbeit ergänzt.

Im Zuge der Bemühungen zur Bekämpfung der illegalen, ungemeldeten und unregulierten Fischerei (IUU-Fischerei) appellieren Geschäftsleute an die Verbraucher, bei der Auswahl von Produkten und der Unterstützung von Initiativen gegen illegale Fischerei umsichtig vorzugehen. Neue Technologien wie KI erleichtern den Kampf gegen IUU-Fischerei und lassen auf effektivere Patrouillen und Überwachung hoffen.

Der Kampf gegen illegale Fischerei wird mit neuen Methoden fortgesetzt, darunter der Einsatz modernster Technologien und internationale Zusammenarbeit. Die futuristischen KI-Systeme und die zunehmende Überwachung durch Unterwasserroboter werden von den beteiligten Parteien weiterhin geschützt, um die Nachhaltigkeit der globalen Fischerei und der Meeresumwelt zu gewährleisten.

Originalmeldung von: https://www.bbc.com/news/business-68564249

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Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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