Deutsches Investorenvertrauen sinkt nach EU-US-Handelsabkommen

- Das Vertrauen der Anleger in Deutschland ist gesunken, vor allem aufgrund der von Trump verhängten Zölle.
- Wambach zufolge sind die Erwartungen der Investoren in der Chemie- und Pharmaindustrie stark gesunken.
- Die US-Verbraucher spüren die Auswirkungen der Zölle.
Die Anlegerstimmung hinsichtlich der deutschen Wirtschaft hat sich nach der Einigung zwischen der EU und den USA über das Handelsabkommen deutlich verschlechtert. Laut einer Analyse des ZEW-Instituts sanken die Erwartungen der Anleger im August auf 34,7 Punkte, nach 52,7 Punkten im Vormonat und unter den von Bloomberg befragten Analysten prognostizierten 39,5 Punkten.
ZEW-Präsidentdent Wambach zurück den Rückgang des Anlegererwartungsindex auf die 15-prozentigen Zölle auf deutsche Waren im Rahmen des EU-US-Abkommens und die schwache Wirtschaftsleistung Deutschlands im zweiten Quartal
Die Stimmung der Anleger in der Chemie- und Pharmaindustrie hat sich deutlich verschlechtert
Nach zwei Jahren VertragtracTrumps neue Zölle auf deutsche Exporte die Hoffnungen auf eine rasche Erholung gedämpft. Wie die meisten Anleger teilte auch Valentin Jansen, Analyst bei der NordLB, diese Ansicht und merkte an, dass die eingeführten Zölle der deutschen Wirtschaft nur schaden würden. Er bemerkte: „Das jüngste Handelsabkommen mit den USA ist ganz offensichtlich keine dauerhafte und tragfähige Lösung für die Beziehungen zwischen Brüssel und Washington.“ Er argumentierte, dass die Verhandlungen zwar eine unmittelbare, gravierendere Auswirkung verhindert hätten, die daraus resultierenden Handelsmaßnahmen und Herausforderungen auf dem Binnenmarkt die deutsche Wirtschaft jedoch belasten könnten.
Laut Wambach verzeichneten die Chemie- und Pharmaindustrie zusammen mit dem Maschinenbau, der Metall- und der Automobilbranche den stärksten Rückgang der Investorenperspektiven. Besonders düster sind die Aussichten für den Automobilsektor: Die Hersteller sehen sich mit einer schwachen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, sinkenden Absatzzahlen in China und höheren Zöllen durch Trump konfrontiert. Neben diesen Zöllen belasten die Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen, die Unsicherheit über die Zukunft der Sozialversicherung und die kontroversen Migrationsdebatten die Wirtschaft des Landes zusätzlich.
Die Bundesbank rechnet derzeit mit einem Nullwachstum für Deutschland in diesem Jahr. Die Daten vom Juni zeigten zudem, dass die Auftragseingänge der Industrie den zweiten Monat in Folge gesunken sind und die Industrieproduktion den größten Rückgang seit fast einem Jahr verzeichnete.
Die Zustimmungswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz sinken ebenfalls, da die meisten mittlerweile an seiner Fähigkeit zweifeln, das Land durch die Krise zu steuern, was das Risiko eines weiteren Jahres wirtschaftlichertracverschärft.
Auch die US-Verbraucher sind von den Zöllen stark betroffen
Deutschland ist nicht das einzige Land, das unter den Zöllen leidet. Auch amerikanische Verbraucher machen sich zunehmend durch die US-Zölle bemerkbar, da Unternehmen die gestiegenen Importkosten nach und nach an die Kunden weitergeben. Laut Bloomberg stieg der Kernverbraucherpreisindex (ohne Nahrungsmittel und Energie) im Juli um 0,2 Prozent, nachdem er im Juni um 0,3 Prozent zugelegt hatte. Der US-Dollar gab am Dienstag gegenüber dem Euro ebenfalls nach.
Berichten zufolge um 2,7 % im Juli im Jahresvergleich Die gesunkenen Benzinpreise dürften den VPI-Anstieg jedoch auf lediglich 0,2 % begrenzt haben.
Dennoch spüren US-Verbraucher bereits erste Auswirkungen der höheren Zölle in Bereichen wie Haushaltswaren und Freizeitartikeln. Trotz des schleppenden Preisanstiegs bei grundlegenden Dienstleistungen gehen die meisten Ökonomen davon aus, dass die Auswirkungen der Einfuhrzölle anhalten werden.
Die US-Notenbank Federal Reserve hat die Leitzinsen in diesem Jahr unverändert gelassen, um die Auswirkungen von Zöllen auf die Inflation zu analysieren und gleichzeitig die rückläufige Beschäftigungsentwicklung zu bewältigen. Unternehmen bemühen sich derweil, preisbewusste Verbraucher vor höheren Kosten durch Zölle zu schützen. Ökonomen erwarten, dass die am Freitag veröffentlichten Regierungszahlen einen deutlichen Anstieg der Einzelhandelsumsätze im Juli widerspiegeln werden, der vor allem auf Kaufanreize für Autos und den Anstieg der Online-Ausgaben während des Amazon Prime Day zurückzuführen ist.
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