NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Die deutsche Inflation verlangsamte sich im Mai auf 2,1 % und lag damit weiterhin über den Erwartungen

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
  • Die jährliche Inflationsrate in Deutschland erreichte im Mai 2,1 Prozent, nach 2,2 Prozent im Vormonat.
  • Die Kerninflation des Landes sank im Mai leicht von 2,8 % im April auf 2,9 %.
  •  US-dent Donald Trump hat zugestimmt, die Frist für die Handelsgespräche vom 1. Juni auf den 9. Juli zu verlängern.

Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, dass die jährliche Inflationsrate in Deutschland im Mai 2,1 % erreichte und damit niedriger war als im April mit 2,2 %. Die Inflationsdaten lagen zudem etwas über den Analystenschätzungen und nähern sich dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 %. 

Die deutsche Kerninflation, die die schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, sank im Mai leicht von 2,8 % im April auf 2,9 %. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor ging in diesem Monat auf 47,20 Punkte zurück, nach 49 Punkten im April. Auch die Energiepreise fielen den zweiten Monat in Folge und sanken im Mai um 4,6 %.

Der deutsche Verbraucherpreisindex nähert sich dem 2%-Ziel der EZB

Der deutsche Verbraucherpreisindex hat sich in den letzten Monaten dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 % angenähert und damit inmitten der anhaltenden Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten für Europas größte Volkswirtschaft ein positives Signal gesetzt. Die globalen Handelsspannungen infolge der von US-dent Donald Trump verhängten Zölle haben die Erwartungen an Deutschlands finanzielle Zukunft getrübt.

Sebastian Becker, Ökonom bei der Deutschen Bank, argumentierte letzten Monat, dass die Inflationsrate, die sich der EZB- Zielmarke von 2 % nähert, zwar auf den ersten Blick eine gute Nachricht für die Verbraucher sei, bei genauerer Betrachtung der Daten jedoch einige weniger positive Aspekte aufweise. Er merkte an, dass der leichte Rückgang der Gesamtinflationsrate lediglich auf niedrigere Energie- und Lebensmittelkosten zurückzuführen sei. 

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre Zinsentscheidung am 5. Juni bekanntgeben. Laut Daten der LSEG rechneten Händler zuletzt mit einer Wahrscheinlichkeit von über 96 % mit einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte. Im vergangenen Monat senkte die EZB ihren Einlagenzins um 25 Basispunkte auf 2,5 %.

Vorläufige Daten zeigten zudem, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 0,2 % gewachsen ist. Das Statistische Bundesamt führte den Anstieg darauf zurück, dass sowohl die privaten Konsumausgaben als auch die Kapitalbildung höher als im Vorquartal ausfielen. 

Carsten Brzeski, globaler Leiter der Makroökonomie bei ING, argumentierte, dass die Zahlen zwar positiv seien, der Quartalsanstieg aber immer noch viel zu gering sei, um die langjährige Stagnation des Landes zu beenden. Im vergangenen Monat senkte die Bundesregierung ihre Wirtschaftsprognose und rechnet nun mit einer Stagnation im Jahr 2025. Der scheidende Wirtschaftsminister Robert Habeck erklärte, dass Trumps Handelspolitik und deren Auswirkungen auf Deutschland die Hauptgründe für diese Revision seien.

„Die wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland und der Eurozone bleiben düster, und die Risiken für die Wirtschaft sind aufgrund der drastischen und unberechenbaren Zollpolitik des US-denthoch. Um die Binnennachfrage zu stärken, sollte die EZB daher die Geldpolitik in naher Zukunft weiter lockern.“

-Silke Tober, Ökonomin am Macroeconomic Policy Institute (IMK).

Deutschland rechnet weiterhin mit Stagnation im Jahr 2025, was die längste Phase ohne Wachstum in der Nachkriegsgeschichte bedeuten könnte. Trumps Handelspolitik könnte das Wirtschaftswachstum des europäischen Landes angesichts seiner Exportabhängigkeit ebenfalls beeinträchtigen, wobei die potenziellen Auswirkungen solcher Zölle noch unklar sind. 

Trump verschiebt EU-Zollfrist auf Juli

Trump am 25. Mai mit 50-prozentigen Zöllen gegen die Europäische Union gedroht hatte, ruderte er zurückdent Ursula und verlängerte die Frist für die Handelsgespräche vom 1. Juni auf den 9. Juli. Trumps Entscheidung fiel, nachdem EU-Kommissionspräsidentindent dass die 47 Mitgliedstaaten mehr Zeit für ein tragfähiges Abkommen benötigten.

Leyen soll mit Trump telefoniert und ihm mitgeteilt haben, die EU benötige mehr Zeit für eine Einigung. Sie bat ihn, die Zölle bis Juli zu verschieben. Trump hatte am 9. April eine 90-tägige Aussetzung seiner Gegenzölle gegen alle Länder weltweit verhängt. 

Während seines Vietnambesuchs am Montag äußerte der französischedent Emmanuel Macron die Hoffnung, dass Washington und Brüssel ein Abkommen mit möglichst niedrigen Zöllen erzielen könnten. Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Gespräche Fortschritte machten. EU-Handelskommissar Marcos Šefčovič wird voraussichtlich am Rande des OECD-Gipfels in Paris am Dienstag kommender Woche mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer zusammentreffen.

Wenn Sie einen ruhigeren Einstieg in die DeFi Kryptowährungen ohne den üblichen Hype wünschen, beginnen Sie mit diesem kostenlosen Video.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS