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Genesis-Muttergesellschaft zahlt Gemini 630 Millionen Dollar nicht

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Zwillinge
  • Die Digital Currency Group (DCG), die Muttergesellschaft von Genesis Global Capital, kommt einer Zahlung von 630 Millionen Dollar an Gemini nicht nach, während sich Genesis noch im Insolvenzverfahren befindet.
  • Cameron WinkLevoss, CEO von Gemini, droht Barry Silbert, CEO von DCG, mit einer Klage wegen der Rückzahlung eines Darlehens in Höhe von 900 Millionen Dollar. Hintergrund sind Vorwürfe des Verkaufs nicht registrierter Wertpapiere und gemischter Fonds.
  • Gemini erwägt, Genesis einen geänderten Sanierungsplan vorzulegen, der nicht der Zustimmung von DCG bedarf; die Verhandlungen zwischen Gemini und DCG dauern an.

Die Kryptowährungsbörse Gemini hat einen schweren Schlag erlitten, da die Digital Currency Group (DCG), die Muttergesellschaft von Genesis Global Capital, eine Zahlung in Höhe von 630 Millionen Dollar nicht geleistet hat.

Dieser umstrittene finanzielle Fehltritt hat die Turbulenzen zwischen Geminiunter der Leitung von CEO Cameron WinkLevoss und DCG unter der Leitung von CEO Barry Silbert verschärft und eine unsichere Atmosphäre im Bereich der digitalen Währungen geschaffen.

Die ausbleibende Zahlung von DCG erfolgte vor dem Hintergrund des Insolvenzantrags von Genesis nach Chapter 11. Die Situation hat sich durch Vorwürfe des nicht registrierten Wertpapierverkaufs über das „Earn“-Programm und durch Vorwürfe der Verwendung gemischter Fonds verschärft.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) beide Unternehmen zur Rechenschaft gezogen hat.

Zunehmende Spannungen und andauernde Verhandlungen

Gemini hat seine Frustration über die anhaltende Pattsituation offen zum Ausdruck gebracht. WinkLevoss hat Silbert in einem Anflug von Verzweiflung öffentlich beschuldigt, „unlautere Verzögerungstaktiken“ anzuwenden, die die Verhandlungen behindern.

Während diese beiden Schwergewichte der Kryptowährungsbranche aufeinandertreffen, bleibt die drohende Gefahr einer Klage von WinkLevoss gegen DCG und Silbert bestehen.

Als Gegenmaßnahme erwägt Gemini gemeinsam mit anderen Beteiligten einen alternativen Weg zur Lösung des Problems. Laut einer Aktualisierung auf der Website von Gemini wird Genesis ein geänderter Sanierungsplan vorgeschlagen, der nicht auf die Zustimmung von DCG angewiesen ist.

Dies wird als Versuch gesehen, eine Lösung zu beschleunigen, die durch die anhaltenden Streitigkeiten ins Stocken geraten zu sein scheint.

Geminis Plan zur Wiederherstellung digitaler Vermögenswerte

Trotz des verfahrenen Konflikts hat Gemini seine Verantwortung gegenüber seinen Nutzern nicht aus den Augen verloren. Das Unternehmen arbeitet intensiv an der Vorbereitung einer Klage, um digitale Vermögenswerte im Wert von über 1,1 Milliarden US-Dollar von Genesis zurückzuerhalten.

Diese Vermögenswerte gehören den mehr als 200.000 Nutzern ihres Earn-Programms, die nach der Insolvenz von Genesis im Stich gelassen wurden.

Da die Verhandlungen mit DCG weiterhin ins Stocken geraten, wird die Bedeutung dieser Forderung für Gemini und seine Nutzer immer deutlicher. Die Rechtsvertreter des Unternehmens prüfen alle Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass die Gelder der Nutzer nicht verloren gehen.

Die Anwälte von Genesis haben kürzlich beim Insolvenzgericht des südlichen Bezirks von New York einen Antrag auf Fristverlängerung für die Einreichung eines Insolvenzplans nach Chapter 11 und die Einholung von Annahmeerklärungen gestellt. Bei Genehmigung würde die Frist für die Einreichung des Plans der 27. August sein, Gemini hätte dann bis zum 26. Oktober Zeit, diesen anzunehmen.

Während der Kampf weitergeht, bleibt das Endziel für Gemini dasselbe: die sichere Rückgabe der digitalen Vermögenswerte ihrer Nutzer zu gewährleisten und das Vertrauen, das die Nutzer in die Plattform gesetzt haben, aufrechtzuerhalten.

Die aktuelle Situation verdeutlicht eindrücklich die Volatilität der Kryptowährungsbranche. Sie unterstreicht zudem die Notwendigkeit verstärkter regulatorischer Aufsicht und strenger finanzieller Verantwortung, um künftige Vorfälle zu verhindern, die Kundengelder gefährden könnten.

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