Es wird erwartet, dass beim G20-Gipfel 2019 eine globale Diskussion über die Prävention unddentvon Geldwäschefällen mit Kryptowährungen und anderen digitalen Vermögenswerten stattfinden wird.
Die meisten Experten gehen davon aus, dass dies lediglich zu strengeren Regeln für die Regulierung von Kryptowährungen und die Einhaltung der Transaktionsrichtlinien führen wird. Dies wird höchstwahrscheinlich in Form neuer KYC-Regeln und -Prüfungen sowie einiger zusätzlicher Anpassungen der Vorgehensweise von Regierungen bei der Aufrechterhaltung des entsprechenden Rahmens geschehen.
Es wird erwartet, dass die FATF (Financial Action Task Force) von mehreren Zentralbanken neue Anweisungen erhält, ihre Bemühungen zur Aufdeckung und Bekämpfung weiterer Finanzkriminalität weltweit zu intensivieren. Um diese Anweisungen umzusetzen, benötigt die Task Force jedoch dringend mehr Personal.
Es ist wahrscheinlich, dass sie sich mit der J5 Taskforce zusammenschließen werden, die gerade in Australien gegründet wurde und sich auf die Aufnahme ihrer Tätigkeit vorbereitet.
Um die wichtigsten Jurisdiktionen für die Task Force herauszufiltern, wird die G20 höchstwahrscheinlich eine Liste der Länder erstellen, die sich nicht an die FATF-Regeln halten oder sich als wenig kooperationsbereit gegenüber der Task Force erwiesen haben.
Das wichtigste Thema der Diskussion werden Facebooks neue Pläne zur Einführung eines Stablecoins auf ihrer Plattform sein. Experten zufolge bedarf das Projekt aufgrund seines enormen Umfangs – es wird mehr als 3,5 Milliarden Menschen, fast die Hälfte der Weltbevölkerung, einbeziehen – strenger Richtlinien der internationalen Gemeinschaft.
Dies ist ein richtiger Ansatz, da die Verwaltung eines so riesigen Marktes für Kryptowährungen sich für die kombinierten Ressourcen der SEC und der CFTC als unmöglich erweisen könnte.
Dennoch kann die Krypto-Community im Moment nur abwarten, bis zum G20-Gipfel, und hoffen, dass die Behörden ihre Hausaufgaben in Sachen Blockchain gemacht haben.
G20-Gipfel 2019