Futures Industry Association fordert Regulierung des KI-Einsatzes auf den Derivatemärkten

- Fia fordert die CFTC auf, im Sinne der Marktintegrität die Anwendungsfälle von KI und nicht die KI selbst zu regulieren.
- Defivon KI ist eine Herausforderung, und die FIA empfiehlt, sich auf konkrete Anwendungsfälle zu konzentrieren.
- Flexibilität in der Governance ist laut FIA entscheidend für eine effektive KI-Aufsicht.
Die Futures Industry Association (FIA) hat die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mit der dringenden Bitte konfrontiert, die Regulierung von KI auf Anwendungsfälle zu beschränken, anstatt KI selbst zu testen. Dieser Empfehlungsvorschlag, der in einem gemeinsamen Schreiben an ASME, BIS und die FIA PTG gerichtet ist, plädiert für einen technologieneutralen Ansatz, der Inputfaktoren und Anwendungsfällen höchste Bedeutung beimisst.
Technologieneutrale Regulierung
Der Hauptpunkt des FIA-Schreibens ist die Entwicklung eines regulatorischen Rahmens, der sich auf Ergebnisse und nicht auf die verwendete KI-Technik konzentriert. Wir befürworten diesen Ansatz, da er die beste und schnellste Möglichkeit bietet, die mit KI im Derivatemarkt verbundenen Risiken zu minimieren. Die FIA führt weiter aus, dass keine gesonderten Regeln oder Leitlinien erforderlich sind, um spezifische Kontroll- oder Aufsichtselemente zur Aufrechterhaltung der Marktintegrität und -stabilität zu konkretisieren, da die von der CFTC angebotenen Regelungen ausreichend sind. In diesem Fall wäre esdent zu prüfen, ob solche allgemeinen Vorschriften bereits auf den Anwendungsfall von KI-Systemen anwendbar sind, bevor über die Notwendigkeit neuer KI-spezifischer Vorschriften entschieden wird.
Regulierung der KI-Technologie
Die FIAdentunter anderem die Definition von defials eine der größten Herausforderungen. Ein Mangel der KI-Regulierung besteht darin, KI umfassend und prägnant zu defi, was nicht nur extrem schwierig, sondern auch sehr aufwendig ist. In dem Schreiben wird betont, dass die Abgrenzung von KI zu anderen Technologien äußerst schwierig und mit hohen Kosten verbunden sein kann.
Die FIA interpretiert die Position der CFTC eher als allgemein denn als konkret. Daher schlägt die FIA eine spezifische Perspektive auf KI-Anwendungsfälle vor, in denen die CFTC den praxisorientierten Regulierungsansatz verfolgen könnte. Laut FIA ist die Anwendung von KI auf Derivatemärkten nicht auf einen bestimmten Anwendungsfall beschränkt und befindet sich im ständigen Wandel. Beispiele für solche breiten Anwendungsfälle sind Datenerfassung, Handelsstrategien, Compliance-Verfahren und Systemsteuerung. Darüber hinaus betreffen frühe KI-Anwendungen hauptsächlich Aktivitäten, die nicht Endverbraucher betreffen, da das breite Anwendungsspektrum nicht auf bestimmte Branchen beschränkt ist.
Maßgeschneiderte Governance und Kontrollen
Der wichtigste Aspekt, den die Finanzinstrumente-Aufsichtsbehörde in diesem Zusammenhang anspricht, ist die Notwendigkeit, die Governance und Kontrollen von KI an die spezifischen Gegebenheiten von Unternehmen anzupassen. In dem Schreiben heißt es, dass die Ausgestaltung des Mechanismus von der Art des Geschäftsbetriebs, dessen Größe bzw. Umfang und Komplexitätsgrad abhängen sollte.
Anstatt beispielsweise einen auf KI spezialisierten IT-Leiter zu beschäftigen, delegieren manche Universitäten diese Aufgabe an ihren KI-Ausschuss, um besonderen Gegebenheiten und Bedingungen Rechnung zu tragen. Diese Flexibilität gilt als entscheidend, um die Risiken im KI-Management beherrschbar zu machen; so können Unternehmen den KI-Betrieb an ihre individuellen Geschäftsanforderungen anpassen. Aus dem Schreiben der FIA an die CFTC wird deutlich, warum die Regulierung von KI-Anwendungen im Derivatemarkt so wichtig und unerlässlich ist.
Durch die Wahl eines technologieunabhängigendent , der auf der Anwendung von KI oder sogar auf Ergebnisebene basiert, können Regulierungsbehörden die Risiken minimieren, ohne sich mit den Schwierigkeiten der defiund Regulierung von KI selbst auseinandersetzen zu müssen. Obwohl die Regulierung standortspezifisch sein und verschiedene Geschäftsanforderungen stellen kann, bleibt sie eines der größten Hindernisse für KI in diesem Sektor. Die CFTC wird weiterhin Informationen sammeln und die Folgen beobachten. Mit den Beiträgen der FIA – eines Branchenverbands – und anderer Interessengruppen werden die Auswirkungen von KI und des regulatorischen Umfelds defi.
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Glory Kaburu
Glory ist eine äußerst sachkundige Journalistin mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit KI-Tools und -Forschung. Ihre Leidenschaft gilt der KI, und sie hat bereits mehrere Artikel zu diesem Thema verfasst. Sie hält sich stets über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Deep Learning auf dem Laufenden und schreibt regelmäßig darüber.
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