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Die Finanzierungsrate sinkt, aber On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass Bitcoinim Aufwind ist

VonAshish KumarAshish Kumar
Lesezeit: 2 Minuten
Die Finanzierungsrate sinkt, aber On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass Bitcoinim Aufwind ist
  • Bitcoin notiert aktuell 22 % unter seinem Allzeithoch von 109.000 US-Dollar, könnte aber vor einer Trendwende stehen.
  • Die großen Kryptobörsen Binance, Bybit, OKX und Deribit weisen Finanzierungsraten nahe Null oder sogar im negativen Bereich auf.
  • Negative Finanzierungssätze bedeuten, dass Leerverkäufer Long-Verkäufern zahlen, was zu einem Short Squeeze und einem Preisanstieg führen könnte.

Bitcoin hat mit dem jüngsten Kursrückgang unter 78.000 US-Dollar möglicherweise seinen Tiefpunkt erreicht, doch die Geschichte deutet aufgrund der Funding-Rate-Trends auf eine bevorstehende Trendwende hin. Der BTC-Kurs liegt 22 % unter seinem Allzeithoch von 109.000 US-Dollar, was den gesamten Kryptomarkt belastet. Die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes stieg am Mittwochmorgen zwar leicht an, liegt aber weiterhin deutlich unter der 3-Billionen-Dollar-Marke.

Die Daten zeigen, dass die durchschnittliche Finanzierungsrate an den vier größten Kryptobörsen rückläufig ist, was für Anleger besorgniserregend sein könnte. Finanzierungsraten spielen bei Bitcoin-Perpetual-Futures eine wichtige Rolle, da sie auf eine Überhitzung des Marktes oder einen drohenden Einbruch hinweisen können.

Bitcoin -Finanzierungsrate sinkt

Laut einem Beitrag von Axel Adler Jr., Analyst bei Cryptoquant, wiesen die vier größten Kryptobörsen Binance, ByBit, OKX und Deribit eine negative Funding-Rate auf. Der Wert liegt kaum über Null. Adler betonte, dass diese Konstellation in diesem Zyklus und in vier ähnlichen Fällen jeweils mit einem Kursanstieg und einmal mit einem Kursrückgang endete.

Daten von Coinglass zeigen, dass Bitcoin -Finanzierungsraten bei 0,0026 % Binance und bei OKX bei 0,0028 % liegen. Bei Bybit beträgt die Rate 0,0049 %. Die kumulierte Finanzierungsrate ist jedoch nahezu identisch: Sie liegt bei Binance, bei OKX bei -0,0171 % und bei Bybit bei 0,0015 %.

Die Funding Rate ist im Grunde eine Gebühr, die Long-Positionen an Short-Positionen zahlen oder umgekehrt, wenn es um Perpetual Futures geht. Sie hält dietracim Einklang mit dem Bitcoin-Spotpreis. Ist sie hoch, haben Long-Positionen die Oberhand, ist sie niedrig, dominieren Short-Positionen.

Werte über 0,01 % bedeuten, dass Long-Trader höhere Preise für ihre Positionen zahlen. Bei deutlich höheren Werten wie beispielsweise 0,375 % könnte sich der Markt in einer Blase befinden. Eine hohe Finanzierung deutet auf eine positive Marktstimmung hin, und Anleger sind bereit, Prämien für Long-Positionen zu zahlen. Bleibt der Wert jedoch zu lange hoch, kann dies eine Marktkorrektur oder eine Liquidationswelle auslösen. 

Negative Finanzierung bedeutet unterdessen, dass Leerverkäufer Long-Positionen bezahlen, was oft ein bärisches Stimmungsbild signalisiert, aber auch einen Short Squeeze auslösen kann.

Können Trump und die Fed die nächste Finanzwelle auslösen?

Der Analyst hob hervor, dass der Unternehmenssektor aktiv Kryptowährungen kauft, während der Verkaufsdruck am Spotmarkt weiterhin gering ist. Erfahrene Investoren hingegen haben ihre Verkäufe eingestellt, und verschiedene On-Chain-Metriken deuten auf eine Normalisierung der Marktbedingungen nach der Überhitzungsphase hin.

bremsten Bitcoin. Ein positives Signal der Fed und der Trump-Administration könnte den Kapitalzufluss cash ETFs wieder ankurbeln. Dies könnte potenziell eine neue Rallye auslösen.

Bitcoin Kurs legte gestern leicht zu, liegt aber in den letzten 60 Tagen 17 % im Minus. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert BTC im Durchschnitt bei 84.646 US-Dollar. Das 24-Stunden-Handelsvolumen stieg um 2 % auf 27,8 Milliarden US-Dollar.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Ashish Kumar

Ashish Kumar

Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.

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