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FTX beantragt gerichtliche Genehmigung für den Verkauf einer 1,4 Milliarden Dollar schweren Beteiligung an Anthropologie

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten,
FTX
  • Die Kryptobörse FTX möchte die gerichtliche Genehmigung, ihre 1,4 Milliarden Dollar schwere Beteiligung an Anthropic zu verkaufen, um Kunden auszuzahlen.
  • Sam Bankman-Fried investierte über 500 Millionen Dollar aus FTX-Kundeneinlagen in Anthropic.
  • Bei Genehmigung könnte der Verkauf FTX 1 Milliarde Dollar an Liquidität verschaffen, um Gläubiger und Anspruchsteller zurückzuzahlen.

Die insolvente Kryptowährungsbörse FTX sucht aktiv nach Möglichkeiten, ihre Kunden zu entschädigen und steht gleichzeitig unter dem Druck von Regulierungsbehörden und Gläubigern. Zu ihren jüngsten Schritten gehört die Beantragung der gerichtlichen Genehmigung zum Verkauf ihrer 1,4 Milliarden Dollar schweren Beteiligung am KI-Startup Anthropic. Dieser mutige Schritt unterstreicht das Bestreben von FTX, seine Kunden zu entschädigen, während das Unternehmen weiterhin die Folgen seiner Insolvenz im November 2022 bewältigt.

Der ehemalige CEO von FTX, Sam Bankman-Fried (SBF), hatte zwischen Oktober 2021 und April 2022 eine beträchtliche Summe von über 500 Millionen US-Dollar in Anthropic investiert. Im Zuge des Gerichtsverfahrens gegen SBF kamen brisante Enthüllungen ans Licht: Diese Gelder stammten aus Kundeneinlagen auf der FTX-Plattform. Dieser direkte Zusammenhang zwischen Kundeneinlagen und Investitionen in Anthropic unterstreicht die Dringlichkeit der Bemühungen von FTX, die Geschädigten zu entschädigen.

Nach Abschluss der Series-B-Finanzierungsrunde von Anthropic im April 2022 hielt Alameda Research, ein Schwesterunternehmen von FTX, zunächst einen Anteil von rund 13,56 % an Anthropic. Durch nachfolgende Finanzierungsrunden verringerte sich der Anteil von Alameda jedoch und sank im Januar auf 7,84 %. Trotz dieser Verwässerung ist der Wert von Anthropic stark gestiegen und liegt aktuell bei beeindruckenden 18 Milliarden US-Dollar. Diese Bewertung spiegelt den substanziellen Anteil von FTX an dem Unternehmen wider, der sich nun auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar beläuft.

Rechtsantrag von FTX

Um Kunden zu entschädigen, hat FTX beim Insolvenzgericht einen Antrag auf Genehmigung zum Verkauf ihrer Anthropic Series B Preferred Stocks und aller damit verbundenen Rechte und Anteile gestellt. Das Gericht wird diesen Antrag voraussichtlich in seiner Sitzung am 22. Februar prüfen und darüber entscheiden. Der Verkauf würde FTX die dringend benötigte Liquidität verschaffen, um seinen Verpflichtungen gegenüber Gläubigern und Anspruchstellern nachzukommen.

Die Entscheidung, sich von Anthropic zu trennen, ist ein strategischer Schritt im Rahmen der umfassenderen Bemühungen von FTX, Kundengelder zurückzuerhalten. Sie unterstreicht das Engagement von FTX, die Kunden, die seit über einem Jahr geduldig auf ihre Rückerstattungen warten, vollständig zu entschädigen. Angesichts von über 9 Millionen Anspruchsberechtigten, die dringend auf ihre Rückzahlung warten, ist der mögliche Verkauf der 1,4 Milliarden Dollar schweren Anthropic-Anteile ein bedeutender Schritt, um die Kunden wieder vollständig zu entschädigen.

FTXs Bestrebungen, seine Anteile an Anthropic zu verkaufen, geben Gläubigern, die auf ihre Rückzahlung warten, Hoffnung. Sollte das Gericht dem Verkauf zustimmen, stünden FTX über eine Milliarde US-Dollar an Liquidität zur Verfügung, die zur Begleichung der ausstehenden Schulden verwendet werden könnten. Diese Entwicklung könnte den Gläubigern, die um das Schicksal ihrer Investitionen bangen, Erleichterung bringen.

Eine lang ersehnte Lösung

Der bisherige Weg von FTX zur Rückerstattung an seine Kunden war von zahlreichen Herausforderungen und Unsicherheiten geprägt. Der mögliche Verkauf der Anthropic-Anteile deutet jedoch auf einen potenziellen Wendepunkt hin. Mit der Zustimmung des Gerichts könnte FTX endlich in der Lage sein, wesentliche Fortschritte bei der Erfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen zu erzielen.

Der Antrag von FTX auf gerichtliche Genehmigung zum Verkauf ihrer 1,4 Milliarden Dollar schweren Beteiligung an Anthropic markiert einen Wendepunkt in den Bemühungen der Börse, ihre Kunden zu entschädigen. Die Verbindung zwischen Kundeneinlagen und Investitionen in Anthropic verleiht diesem Vorhaben zusätzliche Dringlichkeit, und FTX hält weiterhin an seinem Engagement zur Erfüllung seiner Verpflichtungen fest. 

Während das Gericht den Antrag in den kommenden Wochen prüft, besteht die Hoffnung, dass dieser Schritt den über 9 Millionen Anspruchstellern, die sehnsüchtig auf ihre Entschädigungen warten, Erleichterung bringen und den Gläubigern einen Weg zur Beilegung des Streits eröffnen wird.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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