NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

FSOC erörtert die Bedrohung der Stabilität durch Stablecoins und fordert entsprechende Gesetze

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
FSOC erörtert die Bedrohung der Stabilität durch Stablecoins und fordert entsprechende Gesetze
  • Der Federal Services Oversight Council (FSOC) hat die Bedrohung erörtert, die Stablecoins für die Finanzstabilität darstellen.
  • FSOC ist besorgt über die Konzentration der Stablecoin-Bestände.
  • Der Rat wünscht sich einen bundesweiten Regulierungsrahmen, der den Sektor leiten soll.

Der Financial Services Oversight Council (FSOC) hat die Bedrohung der Finanzstabilität durch Stablecoins erörtert. Laut seinem am 6. Dezember veröffentlichten Jahresbericht hob der Rat hervor, dass diesen Vermögenswerten die notwendigen Risikomanagementstandards fehlen, wodurch sie bestimmten Marktrisiken ausgesetzt sind. Der FSOC merkt an, dass diese Risiken eine direkte Bedrohung für die Finanzstabilität darstellen.

In ihrem Berichtstellte die FSOC fest, dass diese potenziellen Risiken fortbestehen, da Stablecoins die wichtigen Risikomanagementstandards nicht übernehmen können. Darüber hinaus bemängelte die Organisation die mangelnde gesetzliche Aufsicht, die zur Eindämmung dieser Risiken hätte beitragen können. Die FSOC forderte daher die Bundesgesetzgeber auf, einen Regulierungsrahmen zu schaffen, der diese Risiken begrenzt. Die Organisation betonte außerdem die Notwendigkeit, die Regulierung auf den gesamten Kryptomarkt auszuweiten, da dies die Integration in den traditionellen Markt und die Interessen institutioneller Anleger fördern würde.

FSOC bekräftigt seine Bedenken hinsichtlich des Stablecoin-Marktes

In den letzten Jahren hat der FSOC wiederholt seine Unzufriedenheit über die starke Konzentration des Stablecoin-Marktes . In seinem aktuellen Bericht hob das Gremium hervor, dass nur ein einziges Unternehmen rund 70 % des gesamten Marktwerts des Sektors kontrolliert. Laut Daten von CoinMarketCap beträgt die gesamte Marktkapitalisierung des Stablecoin-Sektors über 205 Milliarden US-Dollar, wobei Tether mit 136 Milliarden US-Dollar einen größeren Anteil hält, was 66,3 % des Gesamtwerts entspricht.

Obwohl der Bericht kein einzelnes Unternehmen namentlich nannte, verdeutlichte er die Folgen einer marktbeherrschenden Stellung. Er hob hervor, dass ein mögliches Scheitern des Unternehmens zu Störungen in der Kryptoindustrie und damit verbundenen Auswirkungen im traditionellen Finanzsektor führen könnte. Seit einigen Monaten beunruhigt die fehlende unabhängige Prüfung der Aktivitäten von Tether die Anleger. Während die Bedenken der Anleger weiter zunehmen, besteht die Befürchtung, dass das Unternehmen FTX künftig

Im Jahr 2022 kam es beim Stablecoin TerraUSD (UST) zu einem Zwischenfall, nachdem er Reserven im Wert von 2 Milliarden US-Dollar freigab und dadurch seine Bindung an den US-Dollar aufhob. Der Wert des Tokens, der eigentlich 1:1 an den Dollar gekoppelt sein sollte, fiel auf 0,09 US-Dollar. Der FSOC (Financial Services Oversight Council) kritisierte, dass die meisten Stablecoins zwar regelmäßigen Kontrollen durch staatliche Aufsichtsbehörden unterliegen, aber nur wenige überprüfbare Informationen über ihre Geschäftstätigkeit und ihr Reservemanagement bereitstellen. Laut FSOC erhöht diese Praxis das Betrugsrisiko und gefährdet die Marktdisziplin.

Der FSOC sieht ein Stablecoin-Gesetz als einzigen Ausweg

Um einen Ausweg aus dieser schwierigen Lage zu finden, schlug der FSOC vor, dass die Regierung eine Bundesverordnung erlassen müsse. „Der Rat empfiehlt dem Kongress, ein Gesetz zu verabschieden, das einen umfassenden bundesweitendentfür Stablecoin-Emittenten schafft, um Risiken im Zusammenhang mit Währungsschwankungen, Zahlungssystemrisiken, Marktintegrität sowie Anleger- und Verbraucherschutz zu gewährleisten“, so der Rat. Er merkte jedoch an, dass er, falls keine Maßnahmen ergriffen würden, selbst eine solche Verordnung in Erwägung ziehen würde.

Der FSOC erörterte zudem die zunehmende Integration von Kryptowährungen in den traditionellen Finanzsektor und betonte die Notwendigkeit verstärkter regulatorischer Aufsicht. Er argumentierte, dass der Marktwert von Kryptowährungen mit 2 Billionen US-Dollar im Vergleich zum traditionellen Finanzsektor zwar noch gering sei, Produkte wie ETFs den Zugang für Anleger jedoch deutlich verbessert hätten. Der Wert börsengehandelter Produkte (ETPs) ist nach deren Zulassung in diesem Jahr auf über 80 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Der FSOC sprach auch über das erhöhte Risiko, das das Wachstum von ETFs für Anleger in der Branche birgt. Der Bericht deckte mehrere ungelöste regulatorische Mängel im Spotmarkt auf, darunter Betrug und Marktmanipulation. Um diese Risiken zu beseitigen, möchte der FSOC Bundesbehörden die Befugnis erteilen, Kryptoprodukte zu beaufsichtigen, die keine Wertpapiere sind. Ohne das transformative Potenzial dieser Vermögenswerte zu schmälern, strebt der FSOC einen ausgewogenen Ansatz an, der Anleger schützt und Innovationen fördert.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS