Der Vorsitzende des Finanzstabilitätsrats (FSB), Randall Quarles, erklärte, dass groß angelegte Stablecoin-Projekte wie Facebooks Libra in Zukunft regulatorische Herausforderungen mit sich bringen könnten.
Der FSB sieht Stablecoins als potenzielle Bedrohung
In einem Vortrag auf dem Europäischen Bankengipfel in Belgien äußerte Quarles Bedenken hinsichtlich Stablecoin-Projekten. Er hob Facebooks Libra-Stablecoin hervor und glaubte, dass dieses Projekt das öffentliche Interesse an solchen Vorhaben gesteigert habe. Dies könne einen Schneeballeffekt auslösen, der dem Ökosystem potenziell eine neue Dimension und Reichweite verleihen könne.
Quarles erklärte, dass derzeit nur ein geringes Risiko für die Finanzstabilität bestehe. Er wies jedoch darauf hin, dass das Wachstum des Ökosystems trac , die regulatorische Herausforderungen mit sich bringen. Die zunehmende Verbreitung von Stablecoins sei seiner Ansicht nach der Hauptgrund zur Besorgnis.
Die G&A schließt derzeit eine Voruntersuchung zu Stablecoins ab. Die G20 hat unterdessen den FSB mit der weiteren Durchführung der Untersuchungen beauftragt.
Ist Facebooks Libra der Grund für die Stabilitätsbedenken?
Facebooks Libra steht seit seiner Ankündigung Anfang des Jahres im Rampenlicht. Das Projekt ist bei Regulierungsbehörden in den USA und Europa in Ungnade gefallen.
Die Aufsichtsbehörden verschiedener Länder befürchten, dass das Finanzsystem durch das Projekt bedroht wird. Die Staaten drängen nun auf einen Kooperationsrahmen , der die von Libra und künftigen Stablecoins ausgehende Gefahr verringern soll.
Der FSB wurde, ähnlich wie Bitcoin, nach der globalen Finanzkrise von 2008 gegründet. Die Behörde hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheitsstandards zu erhöhen, um sicherzustellen, dass sich ein solcherdent nie wiederholt.
Die Aufsichtsbehörde besteht nun seit über einem Jahrzehnt und hat eine Reihe von Reformen eingeführt, die ihrer Ansicht nach zu einem tron globalen Finanzsystem geführt haben. Das System kann nun die Auswirkungen potenzieller Krisen in der Zukunft abmildern.
Trumpf