Foxconns Quartalsgewinn im ersten Quartal steigt dank der Nachfrage nach KI-Datenservern deutlich an, doch Zölle dämpfen die Prognosen

- Der Nettogewinn stieg im ersten Quartal um 91 % auf 1,39 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen.
- Der Absatz von KI-Servern bildet die Grundlage für einen Rekord-Quartalsumsatzanstieg von 24,2 %.
- Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt durch die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Handelskrieg zwischen den USA und China getrübt.
Foxconn (Hon Hai Precision Industry) meldete für das erste Quartal (Januar bis März) einen Anstieg des Nettogewinns um 91 % gegenüber dem Vorjahr auf 42,12 Milliarden Tansanische Dollar (1,39 Milliarden US-Dollar). Dieser Anstieg wurde durch dietronNachfrage nach KI-Datenservern begünstigt. Damit wurde die durchschnittliche Prognose von 37,8 Milliarden Tansanischen Dollar, die von 13 Analysten im Rahmen einer Umfrage der LSEG befragt wurden, deutlich übertroffen.
Der taiwanesischetron-tracgab an, dass er starke Auftragseingänge für KI-Datenserver verzeichnete, was dazu beitrug, den Quartalsumsatz um 24,2 % zu steigern – dastronErgebnis für ein erstes Quartal in der Geschichte des Unternehmens.
Foxconn baut seine globale Präsenz aus, ist aber hinsichtlich der US-Zölle vorsichtig
Trotz der erfreulichen Ergebnisse warnte Foxconns Vorstandsvorsitzender Young Liu die Anleger, dass drohende US-Zölle die zukünftige Geschäftsentwicklung belasten könnten. US-Präsidentdent Trump hatte zunächst einen 32-prozentigen Zoll auf taiwanesische Waren verhängt, diesen dann aber mit einer 90-tägigen Frist ausgesetzt. Zwar einigten sich Washington und Peking kürzlich auf einen 90-tägigen Waffenstillstand bei neuen Zöllen, doch stellt diese Pause kein umfassendes Handelsabkommen dar. Das Unternehmen bleibt somit anfällig für mögliche Zollerhöhungen, die seine Montagebetriebe in China beeinträchtigen könnten.
Die Foxconn-Aktie ist seit Jahresbeginn bereits um 11,4 % gefallen, deutlich weniger als der breiter gefasste Taiwan-Index mit einem Rückgang von 5,4 %, was die Marktverunsicherung über dietracHandelsspannungen widerspiegelt.
Um seine Produktionsbasis zu diversifizieren, baut Foxconn jedoch eine große Produktionsstätte in Mexiko, die speziell für die Montage von Nvidia-KI-Servern vorgesehen ist und einen Teil seiner Lieferkette vor den steigenden Zollbelastungen schützt.
Gleichzeitig wird der Großteil der von Foxconn für Apple produzierten iPhones weiterhin in China vom Band laufen, was die engen Verbindungen des Unternehmens zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt unterstreicht.
Im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen bekräftigte Foxconn die Erwartungen für ein Wachstum des Absatzvolumens von KI-Servern im hohen zweistelligen Bereich im Vergleich zum Vorjahr im Zeitraum April bis Juni, dank eines beschleunigten Ausbaus der Produktionskapazität.
Foxconn prüft außerdem eine Diversifizierung in den Bereich der Elektrofahrzeuge
Neben Halbleitern und Smartphones verfolgt Foxconn aktiv Wachstumsstrategien im Bereich der Elektrofahrzeuge. Die Tochtergesellschaft Foxtrontron Technologies, die in Partnerschaft mit Yulon Motor, unterzeichnete letzte Woche eine Absichtserklärung mit Mitsubishi Motors zur Entwicklung und Produktion eines neuen Elektrofahrzeugmodells in Taiwan.
Die Absichtserklärung ist zwar unverbindlich, markiert aber Foxconns ersten großentracin der hart umkämpften Automobilindustrie. Das Elektrofahrzeug soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Australien und Neuseeland auf den Markt kommen. Foxconn hatte zuvor auch Interesse an einer Beteiligung an Nissan bekundet, um die Partnerschaften im Automobilsektor zu vertiefen.
Trotz Zölle und geopolitische Spannungen bleibt das Management von Foxconn hinsichtlich seiner diversifizierten Strategie optimistisch. Das Unternehmen hat zwar keine konkreten Zahlen veröffentlicht, rechnet aber im zweiten Quartal mit einem „deutlichen Wachstum im Vergleich zum Vorjahr“, das hauptsächlich auf die Auslieferung von KI-Servern zurückzuführen sein wird.
Der Einstieg in den Markt für Elektrofahrzeuge und mögliche Allianzen mit etablierten Automobilherstellern signalisieren die Absicht des Managements, die Einnahmequellen über das Kerngeschäft dertronhinaus zu diversifizieren. Die genauen Auswirkungen dieser Schritte werden deutlicher, wenn Foxconn um 15:00 Uhr Ortszeit Taipeh seine nächste Telefonkonferenz abhält.
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