Der ehemalige CFTC-Vorsitzende befürwortet USD-Stablecoins als Ersatz für gescheiterte Währungen

- Chris Giancarlo, ehemaliger Vorsitzender der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC), behauptet, dass Stablecoins kurz davor stehen, die schwächelnden Fiatwährungen zu ersetzen.
- Es wird erwartet, dass Giancarlo an verschiedenen Foren und Diskussionen über die Regulierung von Kryptowährungen und die Zukunft des digitalen Finanzwesens teilnehmen wird.
- Kritiker verweisen auf den GENIUS Act und warnen davor, dass Stablecoins eine turbulente Zeit für den Finanzsektor einläuten könnten.
Chris Giancarlo, ehemaliger Vorsitzender der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC), behauptet seit Jahren, dass Stablecoins die schwächelnden Fiatwährungen ersetzen können, und verweist dabei auf ihr Potenzial in der sich wandelnden Finanzlandschaft.
Giancarlo hat sich wiederholt positiv über das Potenzial von Stablecoins geäußert. Bereits 2023 forderte er die Regierung und die Marktteilnehmer auf, digitale Vermögenswerte nicht zu ignorieren und darauf zu hoffen, dass sie von selbst verschwinden würden.
Jahre später sind die Ansichten des ehemaligen CFTC-Managers wie guter Wein gereift.
Giancarlo sieht die Welt sich Stablecoins öffnen
Chris Giancarlo, Autor von „CryptoDad: Der Kampf um die Zukunft des Geldes“, sprach Kryptoregulierung und Stablecoins.
Seinen Angaben zufolge befindet sich die Welt derzeit am Anfang einer technologischen Revolution, weshalb so viel passiert. Er sagt, dass darauf die Konsolidierungsphase folgen wird, aber so weit sind wir noch nicht.
Giancarlo nannte die Phase, in der wir uns befinden, die „kambrische Explosionsphase“. Er behauptete, dass in den USA politisch alle Schleusen geöffnet worden seien, was eine Explosion des Wettbewerbs begünstige, was seiner Meinung nach gut sei, da dadurch die Spreu vom Weizen getrennt werde.
Er glaubt, dass diese Explosion konkurrierender Instrumente wichtig ist, bevor wir die Konsolidierungsphase erreichen, da sie bestätigen wird, dass wir tatsächlich keine Hunderttausende neuer Kryptowährungen oder neuer Schichten benötigen.
Auf die Frage, ob die aktuellen Entwicklungen bei Regierungen und Zentralbanken dazu beitragen werden, dass Kryptowährungen schneller den Status eines Zahlungsmittels erlangen, antwortete Giancarlo mit dem Hinweis, dass die einzige wirkliche Bedrohung für die gegenwärtige Lebensweise die Entwertung einer Währung, insbesondere des Dollars, sei.
Er wies darauf hin, dass jeder vierte Dollar in den letzten fünf Jahren geschaffen wurde – ein Zustand, der seiner Meinung nach nicht tragbar ist, da die Geschichte gezeigt habe, dass Reservewährungen durch Entwertung zerstört werden. Giancarlo glaubt, dass sich moderne Gesellschaften wieder an diesem Punkt befinden, weshalb die Einführung von Stablecoins so wichtig sei.
Auf die Frage, welche Rolle Stablecoins in den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China spielen werden, antwortete der ehemalige CFTC-Vorsitzende mit dem Hinweis, dass es gescheiterte Staaten mit gescheiterten Währungen gebe, in denen dollarbasierte Stablecoins zur bevorzugten Alternative werden.
Er wies auch darauf hin, dass solche Stablecoins vielen Teilen der Welt die Möglichkeit bieten werden, Geld rund um die Uhr global zu transferieren – etwas, woran das traditionelle Finanzwesen gescheitert ist.
Giancarlo ist nicht so naiv zu glauben, dass dieser Übergang völlig spannungsfrei verlaufen wird. Er geht jedoch davon aus, dass er kurzfristig auch zu einer weltweit erhöhten Nachfrage nach US-Dollar und einer geringeren Nachfrage nach anderen Reservewährungen führen wird.
Letztendlich hofft Giancarlo, dass sich die Regierungen weltweit auf den Aufbau von Infrastruktur und die Schaffung von Klarheit und Regulierung im Stablecoin-Sektor konzentrieren werden, anstatt ihn als Bedrohung zu bekämpfen.
Einige äußern Bedenken hinsichtlich des GENIUS-Gesetzes für Stablecoins
Der GENIUS Act wurde im Juni verabschiedet, was bei den Branchenakteuren große Begeisterung auslöste, die ihn als historischen Erfolg für den Kryptosektor bezeichneten.
Das Gesetz zielt darauf ab, sie als Zahlungsmittel und nicht als Wertpapiere zu behandeln, und es schafft eine Reihe von Regeln, die der Emittent unter der Aufsicht staatlicher und bundesstaatlicher Regulierungsbehörden befolgen muss.
jedoch, Kritiker des Gesetzesentwurfs dass die darin enthaltenen Schutzmaßnahmen bei Weitem nicht weit genug gehen.
„Es handelt sich um eine Sammlung halbherziger Maßnahmen, die zwar eine regulatorische Billigung für Stablecoins schaffen, aber die damit verbundenen Gefahren nicht beseitigen“, sagte Mark Hays, stellvertretender Direktor für Krypto und Fintech bei Americans for Financial Reform, einer in Washington ansässigen Interessenvertretung.
Hays verglich es mit dem Commodity Futures Modernization Act von 2000, der die Aufsicht in wichtigen Bereichen tatsächlich schwächte – ein Versagen, das während der globalen Finanzkrise von 2007-09 offenkundig wurde.
Ein weiteres, oft widerlegtes Argument, auf das Kritiker von Stablecoins verweisen, ist die Ära des freien Bankwesens, in der Privatbanken ihre eigenen Währungen ohne transparente Deckung ausgaben. Damals schwankte der Geldwert stark, und es kam häufig zu Bankanstürmen und Bankenpleiten – etwas, vor dem Kritiker warnen und das sich wiederholen könnte.
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