Fed-Chef Barkin sieht trotz wirtschaftlicher Abschwünge nur begrenzte Risiken für Arbeitsplätze und Inflation

Foto von Federalreserve auf Flickr.
- Barkin sagte, Inflation und Arbeitslosigkeit lägen zwar außerhalb des Zielbereichs, aber es sei unwahrscheinlich, dass sich die Lage wesentlich verschlechtern werde.
- Unternehmen verloren zwar Mitarbeiter, konnten die Stellen aber schnell wieder besetzen, was zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt stabilisiert.
- tronKonsumausgaben können die Auswirkungen von Zöllen verringern und zur Preisstabilität beitragen.
Tom Barkin,dent der Federal Reserve Bank of Richmond, merkte an, dass Inflation und Arbeitslosigkeit zwar nicht den Erwartungen entsprächen, die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Verschlechterung jedoch gering sei.
In einem Interview mit Bloomberg Television räumte Barkin ein, dass Arbeitslosigkeit und Inflation etwas aus dem Ruder gelaufen seien, betonte aber, dass die Federal Reserve weiterhin darauf fokussiert sei, die Preise zu stabilisieren und gleichzeitig eine maximale Beschäftigung zu fördern.
Barkin kommentierte: „Wir konzentrieren uns sehr darauf, das Flugzeug hier zu landen und Inflation und Arbeitslosigkeit im Gleichgewicht zu halten. Beide haben sich in die falsche Richtung entwickelt – aber andererseits ist das Abwärtspotenzial begrenzt, und wir werden unsere Strategie anpassen müssen, sobald wir mehr wissen.“
Barkin ging davon aus, dass höhere Konsumausgaben die Auswirkungen der Zölle ausgleichen könnten
Barkins jüngste Äußerungen erfolgten vor der Veröffentlichung der aktuellen Inflationsdaten zu den privaten Konsumausgaben. Er ist in diesem Jahr nicht stimmberechtigt bei Zinsentscheidungen und hat sich noch nicht dazu geäußert, ob er eine Zinssenkung bei der Sitzung der Zentralbank im Oktober befürworten würde. Angesichts der Diskussionen um Inflationsrisiken und einen möglichen Einbruch des Arbeitsmarktes erklärte Barkin jedoch, es gebe Gründe, in beiden Fällen optimistisch zu sein.
Er merkte an, dass zwei Lebensmittelverarbeitungsbetriebe in seinem Bezirk aufgrund von Änderungen des Aufenthaltsstatus „jeweils Hunderte von Mitarbeitern verloren“ hätten, diese Stellen aber problemlos wieder besetzen konnten. Barkin sagte, dass es sich dabei nicht unbedingt um begehrte Arbeitsplätze handle und dass der Arbeitsmarkt erste Anzeichen von Spannungen zeige, wenn diese Stellen schnell ersetzt werden könnten.
Letzte Woche beschloss die US-Notenbank (Fed), zu die Leitzinsen , um den Arbeitsmarkt zu stützen. Anfang des Jahres hatte sie die Zinssätze ausgesetzt, um abzuwarten, ob Trumps Zölle die Inflation anheizen würden. Prognosen nach der Sitzung und spätere Äußerungen zeigten jedoch, dass die Entscheidungsträger gespalten waren: Einige befürworteten weitere Zinssenkungen zum Schutz von Arbeitsplätzen, während andere weiterhin die Inflation im Blick hatten. um 0,25 Prozentpunkte senken Der Präsident der Federal Reserve Bank von Richmonddent überzeugt, dass die Unternehmensführer nun einen klareren Überblick über die wirtschaftliche Lage haben. dennoch
Zuvor hatte er erklärt, dass starketronKonsumausgaben durch Zölle bedingte Preiserhöhungen ausgleichen könnten, aber später zu einer schwächeren Nachfrage und höherer Arbeitslosigkeit führen könnten. Im vergangenen Monat zeigte sich der Manager zuversichtlich, dass stabile Konsumausgaben einen Anstieg der Arbeitslosigkeit begrenzen würden.
Barkin hatte einem Publikum aus dem Gesundheitsbereich in Chicago außerdem erklärt, dass die jüngsten Steuergesetze, die Klarheit in der Einwanderungspolitik und die abgeschlossenen Handelsabkommen einen Teil der Unsicherheit beseitigen, die die wirtschaftlichen Aussichten getrübt hatte. Er erklärte, dass die weitere Entwicklung maßgeblich von den Konsumentscheidungen abhängen werde.
Er bemerkte: „Angesichts der vielen Diskussionen über Zölle und die zu erwartenden höheren Warenpreise haben wir beobachtet, wie sich die Menschen mit iPhones eindecken und Ausgaben für Dienstleistungen wie Flugreisen und Unterkünfte reduzieren. Sollte sich dieser Nachfragerückgang in größerem Umfang bemerkbar machen, wären die inflationären Auswirkungen der Zölle geringer als von vielen erwartet.“
Er merkte jedoch an, dass Unternehmen bei einem zu schnellen Rückgang der Verbrauchernachfrage unter Margendruck geraten und Stellen abbauen könnten. Er sagte aber auch, dass ein langsameres Wachstum der Erwerbsbevölkerung das Risiko von Massenentlassungen begrenzen sollte.
Die USA gaben bekannt, dass der Kern-PCE-Index im Jahresvergleich unverändert bei 2,9 % lag
Laut US-Regierungsdaten blieb die Kerninflation nahezu unverändert, was der Fed wahrscheinlich Spielraum für weitere Zinssenkungen lässt. Die monatliche Inflation der privaten Konsumausgaben lag bei 0,3 Prozent und stieg damit im Jahresvergleich auf 2,7 Prozent. Der Kern-PCE-Index blieb nach einem monatlichen Anstieg von 0,2 Prozentpunkten im Jahresvergleich bei 2,9 Prozent, während die Gesamtinflation leicht von 2,6 Prozent zulegte.
Das persönliche Einkommen stieg im letzten Monat um 0,4 %, die Ausgaben um 0,6 % – beides etwastronals prognostiziert. Dennoch wird erwartet, dass die US-Notenbank (Fed) ihre Geldpolitik in diesem Jahr noch zweimal lockern wird.
Den Inflationsdaten zufolge scheinen Trumps Zölle die Preise nur geringfügig beeinflusst zu haben, da Unternehmen die Auswirkungen durch Vorkäufe und Kostenkontrollen abmildern konnten. Allerdings blieben die Goldpreise am Freitag vor Veröffentlichung der Inflationsdaten stabil, was die Erwartungen an eine Zinssenkung leicht dämpfte.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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