NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

US-Abgeordneter enthüllt geheime CBDC-Pläne der Federal Reserve

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
US-Abgeordneter enthüllt geheime CBDC-Pläne der Federal Reserve
  1. Der US-Abgeordnete Tom Emmer enthüllt ein Dokument, das darauf hindeutet, dass die US-Notenbank aktiv die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) prüft.
  2. Trotz der Aussage des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, dass die USA „noch lange nicht“ eine digitale Zentralbankwährung einführen werden, deutet das Dokument auf ein anhaltendes Interesse an der Digitalisierung des Dollars hin.

Gerüchte kursierten, das Geflüster wurde immer lauter, und nun ist die Katze aus dem Sack – oder besser gesagt, das Dokument liegt auf dem Tisch. Der US-Abgeordnete Tom Emmer, bekannt für seine Direktheit, hat die Debatte um die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) durch die US-Notenbank (Fed) mit einer brisanten Neuigkeit aufgemischt. Auf einer Bühne, die seinem extrovertierten Auftreten entspricht, enthüllte Emmer ein Dokument, das nahelegt, dass die USA nicht nur mit dem Gedanken an eine CBDC spielen, sondern ihn regelrecht unterstützen.

Der digitale Dollar-Tanz der Federal Reserve

Was ist also das Besondere daran? Nun, die Federal Reserve, die oberste Instanz der US-Geldpolitik, hat sich bedeckt gehalten. Nur eine Woche vor Emmers Enthüllung spielte Jerome Powell, der Vorsitzende der Fed, vor dem Banken-, Wohnungsbau- und Stadtentwicklungsausschuss des Senats die Karte „Wir sind noch weit davon entfernt“. Er sagte, die USA seien „bei Weitem nicht so weit“, eine digitale Zentralbankwährung „in irgendeiner Form“ zu empfehlen oder einzuführen. Das von Emmer geteilte Dokument erzählt jedoch eine etwas andere Geschichte. Es widerspricht Powell zwar nicht direkt, wirft aber doch Fragen auf.

Dieses aufsehenerregende Dokument hebt die „Hauptaufgaben“ der Fed hervor, und raten Sie mal, was auf der Liste steht? Das automatisierte Clearinghaus und FedNow – beidestronZahlungssysteme, die, wenn man genau hinhört, förmlich nach „digitalen Dollar-Träumen“ schreien. Diese Systeme könnten das Rückgrat dafür bilden, den US-Dollar fit für das 21. Jahrhundert zu machen.

Aber warum der ganze Wirbel um digitale Dollar? Die US-Notenbank Federal Reserve veröffentlichte bereits im Januar 2022 ein Papier zu CBDCs (Central Bank Digital Credits) und skizzierte darin potenzielle Vorteile und Risiken. Es wirkt fast so, als würden sie die Idee erst einmal testen, um herauszufinden, ob sie zusammenpasst und ob sie vielleicht sogar bereit für eine ernsthafte Zusammenarbeit ist. Sie haben das Projekt sogar schon mit mehreren Pilotprogrammen unter dem ach so originellen Namen „Digital Dollar Project“ erprobt.

Doch trotz all dieser Maßnahmen gab sich die Fed im vergangenen April gelassen und erklärte: „Wir haben uns noch nicht entschieden.“ Das nenne ich widersprüchliche Signale.

Eine Nation gespalten über digitale Währungen

Die Idee einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ist nicht nur eine technische Debatte; sie ist ein heißes Eisen. Auf der einen Seite gibt es in der Kryptoindustrie Panikmacher. Sie sehen in einem digitalen Dollar den besten Freund des Überwachungsstaates, ein Instrument der Finanzüberwachung, das Orwells „1984“ wie ein Kinderspiel aussehen lässt.

Dann gibt es noch die politische Bühne, wo digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) ungefähr so ​​beliebt sind wie ein Stinktier auf einer Gartenparty. Ex-dent Donald Trump hat geschworen, dass er eher in der Hölle zugeben würde, eine CBDC zuzulassen, sollte er ins Weiße Haus zurückkehren, und bezeichnete das Konzept als „sehr gefährlich“.dentRobert F. Kennedy Jr. steht dem in nichts nach und bezeichnete CBDCs als eine Katastrophe mit Ansage für die Menschen- und Bürgerrechte.

Sogar der Kongress mischt mit. Der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses zeigte sich kürzlich positiv über den „Digital Dollar Pilot Prevention Act“. Dieses Gesetz wirkt wie eine Art Kindersicherung für die Fed und besagt: „Ihr könnt keine Pilotprogramme für digitale Zentralbankwährungen starten, ohne uns vorher zu fragen.“

Was bedeutet das alles? Nun, es ist völlig unklar. Die US-Notenbank (Fed) windet sich beim Thema digitale Zentralbankwährung (CBDC) und sendet widersprüchliche Signale wie ein verliebter Teenager. Gleichzeitig verdichten sich die Fronten zwischen Politikern und Datenschützern, bereit, den digitalen Dollar mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS