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Die FCA erwägt ein Verbot von Krypto-ETNs

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
Lesezeit: 2 Minuten
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Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat ein Verbot von Krypto-ETNs vorgeschlagen. Die Behörde ist der Ansicht, dass diese börsengehandelten Schuldverschreibungen (ETNs) den Verbrauchern schaden und daher vom Markt genommen werden müssen.

Krypto-ETNs vs. FCA

Die Behörde ist der Ansicht, dass die Vermögenswerte sehr komplex sind und ihre Werte nur unzureichend transparent dargestellt werden. Daher erleiden Privatanleger ohne fundierte Kenntnisse in diesem Bereich häufig Verluste durch Krypto-ETNs. Die Diskrepanz zwischen dem Verständnis der Anleger und den Details der Vermögenswerte führt zu einer Diskrepanz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Verlustrisiko. Verstärkt wird dies durch die mangelnde Transparenz, die Gewinne vortäuscht und gleichzeitig potenzielle Verluste verschleiert.

Die Aufsichtsbehörde wies auf Bitcoin und Ethereum -ETNs von Coinshares hin und erklärte, diese seien an der Nordic Nasdaq notiert und hätten über 11.000 Kunden. Diese Kunden hätten bis Februar dieses Jahres zusammen fast 100 Millionen Pfund (97 Millionen £) investiert. Die Behörde schätzte, dass sich das Vermögen des Unternehmens in diesem Jahr verfünffacht habe.

Ungeachtet dessen ist unklar, welcher Anteil dieser Investitionen von britischendentstammte. Die Behörde hat Coinshares kontaktiert, aber noch keine Antwort erhalten. Coinshares wiederum ruft Krypto-Enthusiasten dazu auf, sich an die Finanzaufsichtsbehörde (FCA) zu wenden.

ETNs werden mittrac(CFDs) gleichgesetzt, die bis zu 500-fach gehebelt werden können. Krypto-ETNs hingegen sind nicht hebelbar, weshalb Gewinne begrenzt bleiben. Vereinfacht gesagt, sind ETNs lediglich ein indirekter Weg, Bitcoin zu kaufen, da das Unternehmen behauptet, die Schuldverschreibungen seien vollständig durch Bitcoingedeckt.

Dennoch fallen Krypto-ETNs unter die Kategorie der börsengehandelten Produkte (ETPs) und unterliegen somit der Aufsicht der FCA. Die FCA betrachtet sie als Bedrohung und strebt ein Verbot an. Laut FCA haben Krypto-ETNs zwischen Juni 2017 und Dezember 2018 Verluste in Höhe von rund 40 Millionen Pfund verursacht.

Ob die FCA ein Verbot dieser Krypto-ETNs verhängt, bleibt abzuwarten. Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde SEC hingegen erlaubt den Handel Bitcoin und Ethereum -ETNs in den Vereinigten Staaten.

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Ahmad Asghar

Ahmad Asghar

Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.

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