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Die FCA und die Bank of England arbeiten gemeinsam an einem britischen Stablecoin-Regime und einer Krypto-Regulierung

VonHannah CollymoreHannah Collymore
3 Minuten Lesezeit
Die FCA und die Bank of England arbeiten gemeinsam an einem britischen Stablecoin-Regime und einer Krypto-Regulierung
  • Die FCA und die Bank of England arbeiten gemeinsam an der Schaffung eines Regulierungsrahmens für Stablecoins und Kryptowährungen.
  • Die neuen FCA-Vorschläge beinhalten Regeln für Stablecoin-Emittenten, um Wertstabilität und Transparenz zu gewährleisten.
  • Die Feedback-Phase läuft bis zum 31. Juli 2025; die endgültigen Regeln werden voraussichtlich im Jahr 2026 veröffentlicht.

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) wird in Zusammenarbeit mit der Bank of England detaillierte Vorschriften für Stablecoins und Krypto-Verwahrungsdienstleistungen erarbeiten und vorschlagen.  

Der Versuch, mehr Klarheit und Sicherheit in die Kryptowährungsbranche zu bringen, hat einen neuen Meilenstein erreicht: Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA und die Bank of England arbeiten gemeinsam an einem Vorschlag für ein Regulierungssystem. 

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA und die Bank of England stellen Krypto-Regulierung vor

Um mehr Klarheit und Sicherheit in die Kryptoindustrie zu bringen, hat die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) detaillierte Vorschläge veröffentlicht, die die Regulierung von Stablecoins und Krypto-Verwahrungsdienstleistungen umreißen. 

Die FCA arbeitet eng mit der Bank of England zusammen, um eine einheitliche Aufsicht und Stabilität im Vereinigten Königreich zu gewährleisten. 

Stablecoins werden aufgrund ihrer Fähigkeit, effiziente und kostengünstige Transaktionen zu ermöglichen, oft als Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen und Blockchain-Technologie betrachtet.  

Den Vorschlägen zufolge müssen Emittenten regulierter Stablecoins robuste Systeme zur Verwaltung der hinterlegten Vermögenswerte einsetzen. Sie werden außerdem verpflichtet, transparente Informationen darüber bereitzustellen, wie diese Vermögenswerte gehalten und geschützt werden.

„Wir bei der FCA unterstützen seit Langem Innovationen, die Verbrauchern und Märkten zugutekommen“, sagte David Geale, Executive Director für Zahlungsverkehr und digitale Finanzen bei der FCA. „Kryptowährungen sind derzeit in Großbritannien weitgehend unreguliert. Wir wollen ein Gleichgewicht finden, um einen Sektor zu fördern, der Innovationen ermöglicht und auf Marktintegrität und Vertrauen basiert.“

Das neue Regulierungssystem hat zum Ziel, Innovationen im Kryptobereich zu fördern und gleichzeitig die Integrität des Marktes, den Verbraucherschutz und die Stärke des Systems zu gewährleisten. 

Zur Erarbeitung der Vorschläge fand ein intensiver Dialog mit der Branche statt, wobei Rückmeldungen aus vorangegangenen Diskussionspapieren und Gesprächsrunden berücksichtigt wurden. Vor der Veröffentlichung der Regulierungsvorschläge erarbeitete das britische Finanzministerium einen Gesetzesentwurf, der im April 2025 veröffentlicht wurde.

Um Innovationen weiter zu fördern, kündigte die FCA an, dass sie in den kommenden Monaten die Aufnahme eines spezifischen Schwerpunkts auf Stablecoins in ihre Innovationsdienstleistungen erwägen werde, was neue Möglichkeiten für Unternehmen schaffen würde, die regulierte Stablecoin-Produkte entwickeln.

Die Bank von England hingegen wird die systemrelevanten Stablecoins beaufsichtigen. Sarah Breeden, stellvertretende Gouverneurin für Finanzstabilität bei der Bank von England, begrüßte die Vorschläge der FCA und betonte die Absicht der Zentralbank, noch in diesem Jahr ein ergänzendes Konsultationspapier zu veröffentlichen. 

Das Papier befasst sich mit der regulatorischen Behandlung systemrelevanter Stablecoins, einschließlich der Möglichkeit, Renditen auf die ihnen zugrunde liegenden Vermögenswerte zu gewähren. 

„Wir arbeiten weiterhin eng mit der FCA zusammen, um die Integrität des britischen Stablecoin-Regimes zu gewährleisten“, sagte Breeden, „einschließlich der Frage, wie Unternehmen innerhalb des Regimes umsteigen.“ 

Der FCA-Entwurf deckt die Verwahrung von Kryptowährungen ab 

Neben der Klarstellung bezüglich Stablecoins erwähnt das Konsultationspapier der FCA auch Regeln für die Verwahrung von Krypto-Assets.

Gemäß dem vorgeschlagenen Regulierungsrahmen müssen Krypto-Verwahrer gewährleisten, dass die Vermögenswerte ihrer Kunden wirksam gesichert und jederzeit zugänglich sind. Die Durchsetzung dieser Vorgabe wird voraussichtlich die Festlegung spezifischer Anforderungen an die Speicherung, Verwaltung und Trennung der Vermögenswerte vom Firmenvermögen erfordern, wodurch das Risiko von Verlust oder Missbrauch reduziert wird.

Die Vorschläge der FCA beinhalten neue Anforderungen an Unternehmen, die Stablecoins ausgeben oder Kryptowährungen verwahren. Diese Anforderungen sollen die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen von Betriebsstörungen verringern. Zu den Maßnahmen, die dies erreichen sollen, gehören Governance-Standards, Kapitalanforderungen und Vorkehrungen zum Schutz von Kundengeldern im Falle einer Insolvenz.

Die Öffentlichkeit hat bis zum 31. Juli 2025 Zeit, zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen.

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