Ein niederländisches Gericht hat den Social-Media-Giganten Facebook angewiesen, sich von gefälschten Kryptowährungsanzeigen zu distanzieren, die angeblich das Bild und diedentvon Prominenten verwenden, um ihre betrügerischen Machenschaften zu fördern.
Kryptowährungen sind ein relativ neues Gebiet, und viele Anleger sind noch unerfahren. Ihnen fehlt oft das Bewusstsein für offensichtliche dent beim Investieren. Werbung mit bekannten Persönlichkeiten , Fernsehstars und gefragten Unternehmern durch gefälschte Kryptowährungsanzeigen bis zu zwei Millionen US-Dollar (1,9 Millionen Dollar).
Lassen Sie gefälschte Kryptowährungsanzeigen entfernen, sonst müssen Sie mit Kosten rechnen.
Das niederländische Gericht erkannte die Schwere der Situation und ordnete dass Facebook irreführende Werbung, die zu unberechtigten Kryptowährungsinvestitionen animiert, entfernen muss. Darüber hinaus forderte es das soziale Netzwerk auf, die volle Verantwortung für die Folgen dieser Veröffentlichungen zu übernehmen, was zu einer Geldstrafe von fast einer Million US-Dollar (1,2 Millionen Dollar) für Facebook führen könnte.
Das Urteil scheint das Endergebnis des aufsehenerregenden Rechtsstreits um den niederländischen Milliardär John De Mol zu sein, der sich Berichten zufolge noch immer in einem Rechtsstreit mit Facebook befindet, weil das Unternehmen Bitcoin Betrug, der seinen Namen missbraucht, ermöglicht und gefördert haben soll. Auch nach monatelangen Verhandlungen haben die beiden Parteien noch keine formelle Einigung erzielt.
Facebook wird zur Rechenschaft gezogen, urteilt das Gericht.
Die Zusammenfassung der Gerichtsentscheidung besagt, dass Facebook Betrügern, die die Plattform missbrauchen, nicht länger die Augen verschließen kann. Eine neutrale Haltung ist nicht mehr möglich, und es lässt sich nicht länger ignorieren, dass Facebook – wenn auch unbeabsichtigt – maßgeblich zur Förderung dieser Machenschaften beiträgt. Da das Unternehmen die Preispolitik für Werbung festlegt, hat es auch Einfluss darauf, welche Anzeigen auf seiner Website erscheinen und welche nicht. Somit trägt es die Verantwortung für die Sicherheit seiner Nutzer, so das Gericht weiter.
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