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Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen erreichten im April 1,6 Millionen, da die Kraftstoffkosten den Umstieg von Benzinautos beschleunigen

VonNellius IreneNellius Irene
2 Minuten gelesen,
Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen erreichten im April 1,6 Millionen, da die Kraftstoffkosten den Wechsel von Benzinautos beschleunigen.
  • Laut BMI erreichten die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen im April 1,6 Millionen.
  • In Europa wurden über 400.000 Elektrofahrzeuge verkauft.
  • Im März erreichten die Verkäufe von Elektrofahrzeugen 1,75 Millionen.

Die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EV) setzte ihren Aufwärtstrend im April fort. Neue Zahlen von Benchmark Mineral Intelligence zeigen, dass die hohen Benzinpreise die weltweite Nachfrage nach EVs im April den zweiten Monat in Folge ankurbelten und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verdrängten.

Die Neuzulassungen im Berichtsmonat stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6 % auf 1,6 Millionen rein elektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride, lagen aber 9 % unter dem Rekordmonat März. Die Zahlen deuten darauf hin, dass der Markt zwar kurzfristigen Schwankungen unterliegt, der allgemeine Trend zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen jedoch intakt bleibt.

Marktdaten zeigen zudem, dass Europa den Großteil des globalen Wachstums im Bereich der Elektrofahrzeuge trägt, während die Dynamik in China und Nordamerika merklich nachgelassen hat. Charles Lester, Datenmanager bei Benchmark Mineral Intelligence, bestätigte: „Europa bleibt der wichtigste Wachstumsmotor.“

Wie schnitt Europa im Vergleich zum Rest der Welt bei den Verkäufen von Elektrofahrzeugen ab?

Der BMI identifiziertedentbei Elektrofahrzeugen: förderliche regulatorische Rahmenbedingungen, gestiegene Kraftstoffkosten und die aggressive Marktexpansion chinesischer OEMs (Originalgerätehersteller). Die Spannungen im Nahen Osten tragen weiterhin maßgeblich zu den hohen Benzinpreisen und damit einhergehend zur Absatzverlagerung bei

Laut der Forschungsplattform haben die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Treibstoffpreise inmitten des Konflikts im Iran zu stabilisieren, Auswirkungen auf eine wichtige Öltransportroute.

Im April überstiegen die Verkäufe von Elektrofahrzeugen in Europa 400.000 Einheiten, ein Plus von 27 % gegenüber dem Vorjahr. Leistungsindikatoren zeigen, dass Deutschland und Frankreich im bisherigen Jahresverlauf Zuwächse bei den Elektrofahrzeugverkäufen von 33 % bzw. 36 % verzeichnen konnten, während sich der italienische Markt dank staatlicher Subventionen nahezu verdoppelt hat. Darüber hinaus belegen Studien, dass die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums sowie die Schweiz fast 200 Milliarden Euro (235 Milliarden US-Dollar) in den Ausbau ihrer regionalen Elektromobilitätsnetze investiert haben.

Die Rücknahme der Regelungen zur Inzahlungnahme von Fahrzeugen und das Auslaufen der Steuerbefreiungen führten jedoch zu einem Rückgang der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen in China im April um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wodurch sich die Gesamtzahl auf rund 850.000 Fahrzeuge reduzierte.

Dennoch konnten die chinesischen Autohersteller ihre internationale Position stärken: Die Exporte von Elektrofahrzeugen überstiegen im April 400.000 Einheiten, und die gesamten Fahrzeuglieferungen verdoppelten sich in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 nahezu auf 1,4 Millionen Einheiten.

Nicht zu vergessen ist auch, dass chinesische Marken trotz der EU-Zöllemehr Autos in Europa verkaufen; Daten von BMI zeigen, dass ihr Anteil am Absatz von Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden Anfang 2026 bei 22 % lag, gegenüber 19 % im Vorjahr.

Unterdessen schwächte sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Nordamerika im April ab. Die Zulassungen sanken um 28 % auf 120.000 Einheiten, nachdem die USA ein Steuergutschriftprogramm abgeschafft und eine Lockerung der Emissionsnormen erwogen hatten. In Mexiko hingegen stiegen die Verkäufe bis 2026 um fast 50 %, während sie in Kanada um 7 % zurückgingen. Ein neues Prämienprogramm dürfte Kanada jedoch bald wieder auf die Beine helfen.

Auch in Europa wurden im MärztronVerkaufszahlen für Elektrofahrzeuge verzeichnet

Im ersten Quartal 2026 erreichten 4 Millionen, was einem leichten Rückgang von 3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Quartalsrückgang wurde teilweise durch die 1,75 Millionen Zulassungen im März kompensiert, ein Anstieg von 66 % gegenüber Februar und 3 % gegenüber dem Vorjahr.

Bereits im März verzeichnete Europa das stärkste Wachstum bei den Verkäufen von Elektrofahrzeugen, wobei erstmals die Marke von 500.000 Einheiten überschritten wurde. Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien erreichten Rekordwerte bei den Verkäufen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV). Auch Großbritannien verzeichnete solide Absatzzahlen mit einem Wachstum von 31 % im Vergleich zum Vorjahr.

Schon damals beeinflussten die erhöhten Kraftstoffkosten das Kaufverhalten der Verbraucher spürbar. Benzinengpässe und Hamsterkäufe in Frankreich veränderten das Konsumverhalten und steigerten den Absatz von Elektrofahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr um 69 % – deutlich mehr als die für Anfang 2026 prognostizierten 36 %. Einige Autohersteller zogen daraufhin ihre Pläne zurück. Honda stellte damals seine Elektrofahrzeugreihe 0 ein und beendete die gemeinsame Entwicklung der Afeela-Modelle mit Sony.

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