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Die Eurozone hält sich in turbulenten Gewässern über Wasser, während die EZB vor unbekannten Risiken warnt

In diesem Beitrag:

  • Christodoulos Patsalides sagt, die Eurozone stehe vor geopolitischen Herausforderungen.
  • EZB-Mitglied Peter Kazimir sprach sich gegen eine Zinssenkung im September aus, solange es keine eindeutigen Anzeichen auf dem Arbeitsmarkt gebe.
  • Gabriel Makhlouf ist der Ansicht, dass die EZB eine abwartende Haltung einnehmen sollte.

Christodoulos Patsalides vom EZB-Rat erklärte gegenüber Reportern, die Eurozone bewältige die heutigen geopolitischen Herausforderungen effektiv.

In einem Interview mit Politis am Sonntag erklärte der Chef der zyprischen Zentralbank: „Die Wirtschaft der Eurozone zeigt sich trotz internationaler Schwierigkeiten widerstandsfähig. Dennoch bleibt das Umfeld unsicher, vor allem aufgrund der Handelsspannungen.“

Er argumentierte jedoch, dass das zwischen der EU und den USA vereinbarte Handelsabkommen dazu beitragen würde, einen Teil dieser Unsicherheit zu verringern.

Patsalides geht davon aus, dass sich die Inflation dem 2%-Ziel der EZB anpassen wird

Laut Patsalides haben globale Instabilität, zunehmende Handelsspannungen und geopolitische Risiken Unsicherheit geschürt und Analysten zu konservativeren Prognosen veranlasst. Dennoch, so betonte er, herrsche unter den politischen Entscheidungsträgern Einigkeit darüber, dass die Inflation den Prognosen entsprechen und sich im Laufe der Zeit dem 2%-Ziel der EZB annähern werde.

Die EZB setzte ihre Serie von acht aufeinanderfolgenden Zinssenkungen aus, indem sie die Leitzinsen im letzten Monat unverändert ließ. Berichten zufolge will der Rat die Leitzinsen weiterhin stabil halten, wobei diejenigen, die eine weitere Senkung fordern, auf erheblichen Widerstand stoßen.

Patsalides betonte jedoch, die Maßnahme als Pause zu bezeichnen, sei „verfrüht“ und unterstrich das Bekenntnis der EZB zu einem datengestützten Ansatz für künftige Entscheidungen. Gegenüber der in Nikosia ansässigen Zeitung erklärte er, geldpolitische Entscheidungen würden von Sitzung zu Sitzung auf Grundlage der jeweils aktuellsten Daten getroffen. Die anhaltende globale Unsicherheit und die Unsicherheit in der Eurozone machten diesen Ansatz unerlässlich.

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Peter Kazimir, Mitglied des EZB-Rats, warnte jedoch davor, die Zinsen im September zu senken, sofern keine überzeugenden Daten auf einen gravierenden wirtschaftlichen Einbruch hindeuten. Er merkte zudem an, dass die Festlegung auf einen vorgegebenen Zinspfad, insbesondere angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Volatilität, unklug wäre.

Auch andere EZB-Mitglieder teilten diese vorsichtige Einschätzung. Der lettische Kasache unterstützte die Ansicht, dass weitere Zinssenkungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich seien. Villeroy de Galhau aus Frankreich mahnte hingegen, dass es unerlässlich sei, alle geldpolitischen Optionen offenzuhalten.

Kazimir argumentierte zudem, dass die jüngste Stabilität der Gesamtinflation zwar positiv sei, aber nicht ausreiche, um die politischen Entscheidungsträger zu einer Lockerung der Maßnahmen zu veranlassen. Er warnte davor, dass der Inflationsdruck wieder aufflammen könnte, insbesondere wenn es erneut zu Störungen der Lieferketten käme. 

Er begrüßte das EU-USA-Abkommen zwar als ermutigend, warnte aber davor, dass dies nicht bedeute, dass die Wirtschaft der Eurozone außer Gefahr sei. 

Bislang ist die Wirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal um 0,1 % gewachsen, in der EU um 0,2 % im Vergleich zum Vorquartal.

Gabriel Makhlouf meint, die EZB solle „abwarten und beobachten“, bevor sie Zinssenkungen vornehme 

In einem Interview mit dem Business Post am Sonntag erklärte der Chef der irischen Zentralbank, Gabriel Makhlouf, dass die Zinssätze mittlerweile hoch genug seien, damit die EZB bei den anstehenden geldpolitischen Maßnahmen eine abwartende Haltung einnehmen könne.

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In einem weiteren Interview argumentierte er, die Inflation in der Region stabilisiere sich und das Wirtschaftswachstum tracden Erwartungen, was seine abwartende Haltung bei künftigen politischen Entscheidungen rechtfertige.dent Christine Lagarde vertrat eine ähnliche Ansicht und erklärte, die politischen Entscheidungsträger könnten gut abwarten, ohne jedoch Empfehlungen für zukünftige Schritte abzugeben.

Dennoch verzichtete er auf weitere Kommentare zum Handelsabkommen zwischen der EU und den USA und erklärte, die wenigen verfügbaren Informationen zum 15-Prozent-Abkommen vom Sonntag erschwerten eine fundierte Analyse. Er warnte jedoch, dass die neuen US-Zölle auf EU-Waren das Wachstum im Vergleich zu vor sechs Monaten bremsen würden, selbst wenn der Schritt möglicherweise für mehr Klarheit sorge. 

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