Europäische Anleger können weiterhin auf den Bitcoin -ETF-Zug aufspringen

- Die USA haben in diesem Jahr elf Bitcoin Spot-ETFs aufgelegt, die ein Vermögen von 48 Milliarden Dollar angehäuft haben.
- In Europa gibt es nur einen Spot- Bitcoin ETF, der aufgrund regulatorischer Beschränkungen für Privatanleger nicht zugänglich ist.
- Europäische Investoren haben über ETCs und ETNs Zugang zu Kryptoprodukten im Wert von 12 Milliarden Dollar.
Für alle in Europa, die vom Bitcoin -Boom träumen und sich schon die Hände reiben, um mitzumischen: Es gibt gute Neuigkeiten! Ihr seid noch lange nicht zu spät dran. In diesem Jahr haben die USA die allerersten Bitcoin -ETFs für den Spotmarkt zugelassen. Richtig gehört: Echte Bitcoin, anstatt nur auf zukünftige Kurse zu spekulieren. BlackRock, Fidelity, WisdomTree und VanEck haben keine Zeit verloren und alle elf dieser begehrten ETFs aufgelegt, die satte 48 Milliarden Dollar an Vermögenswerten einbrachten.
Europa mag zwar etwas hinterherhinken, da sein Bitcoin -ETF mit Fokus auf einen einzigen Spot in Guernsey lagert und aufgrund lästiger regulatorischer Hürden nicht mit Privatanlegern in Kontakt kommt. Aber lasst euch davon nicht täuschen! Europa hat mit Kryptoprodukten im Wert von 12 Milliarden US-Dollar seine eigene Strategie entwickelt. Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Fonds, sondern um innovative Ansätze über börsengehandelte Rohstoffe und Anleihen. Und sie öffnen sich buchstäblich für alle und ermöglichen Privatanlegern den Zugang zum Kryptomarkt.
Ein Blick ins Detail
Während der US-Markt für Bitcoin -ETFs boomt, verfolgt man in Europa einen eher vorsichtigen Ansatz. Der ETF von Jacobi Asset Management ist der einzige Anbieter auf dem Kontinent, der direkt in Bitcoininvestiert. Aufgrund der komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen ist er exklusiv und nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Dennoch haben europäische Vermögensverwalter eigene Krypto-Investitionsprodukte entwickelt. Seit fünf Jahren sind sie in diesem Bereich aktiv und haben Produkte auf den Markt gebracht, deren Vermögen mittlerweile 12 Milliarden US-Dollar erreicht hat.
Der Handel mit diesen europäischen Produkten mag zunächst etwas kompliziert klingen, aber im Grunde läuft es über Sachwerttransaktionen ab. Das bedeutet, dass Vermögenswerte direkt gegen Anteile getauscht werden – ein cleverer Trick, der die Dinge effizient hält, insbesondere bei Vermögenswerten wie Bitcoin. Dadurch können Anleger Kostenvorteile erzielen und höhere Renditen erwirtschaften, was man nicht außer Acht lassen sollte.
Herausforderungen und Chancen
Glauben Sie bloß nicht, der Verkauf dieser Kryptoprodukte sei ein Kinderspiel. Jedes Land hat seine eigenen Regeln, die Vermögensverwaltern, die Kryptowährungen verbreiten wollen, einige Hürden in den Weg legen. Länder wie Großbritannien und Belgien können besonders schwierig sein. Und über die US-Kundschaft oder die unübersichtlichen Märkte Asiens und des Nahen Ostens will ich gar nicht erst reden. Trotz dieser Probleme ist das Interesse an Krypto-ETPs in Europa jedoch sprunghaft angestiegen, und das verwaltete Vermögen hat sich seit 2022 vervierfacht.
Doch hier ein weiser Rat der Europäischen Zentralbank: Etwas Ruhe bewahren und Abstand gewinnen. Sie ist noch nicht völlig überzeugt davon, dass Bitcoin die nächste große Innovation seit Deodorants für Zahlungen oder Investitionen sein wird. Während die USA sich kopfüber in den Kryptomarkt stürzen, zögern die europäischen Regulierungsbehörden noch und überlegen, ob sie tatsächlich einsteigen wollen.
Was bedeutet das also für euch, die ihr hier auf der anderen Seite des Atlantiks seid? Der Krypto-Zug ist noch lange nicht abgefahren. Europa spielt einfach eine andere Melodie, aber die Möglichkeiten, in Bitcoin -ETFs zu investieren, sind da – nur eben anders verpackt.
Holt sie euch!
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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