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Große europäische Banken bringen Euro-Stablecoin auf den Markt

VonLubomir TassevLubomir Tassev
3 Minuten Lesezeit
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde sieht keine dringende Notwendigkeit, die Kryptoregeln für Stablecoins zu überarbeiten 
  • Neun europäische Banken kündigen Stablecoin-Projekt an.
  • Die auf dem Euro basierende digitale Währung wird im Jahr 2026 eingeführt.
  • Teilnehmer sagen, dies werde die Autonomie Europas im Zahlungsverkehr stärken.

Nicht weniger als neun führende europäische Banken haben sich zusammengeschlossen, um einen an den Euro gekoppelten Stablecoin in einem Markt herauszugeben, der von an den US-Dollar gekoppelten digitalen Währungen dominiert wird.

Die Teilnehmer geben an, dass ihr Projekt darauf abzielt, eine europäische Alternative zu bieten und die Autonomie des alten Kontinents im Zahlungsverkehr zu stärken, was für Brüssel und Frankfurt von strategischer Bedeutung ist.

Europäische Banken wollen einen Stablecoin anbieten

Neun Bankinstitute, darunter einige der größten Europas – ING, Banca Sella, KBC, Danske Bank, DekaBank, UniCredit, SEB, CaixaBank und Raiffeisen Bank – haben sich zusammengeschlossen, um einen neuen Stablecoin zu schaffen.

Die digitale Währung wird auf Blockchain basieren und in Euro, der gemeinsamen Fiatwährung der Eurozone, denominiert sein, wie einer der Beteiligten am Donnerstag in einer Pressemitteilung hervorhob und erläuterte:

„Dieses digitale Zahlungsinstrument, das auf Blockchain-Technologie basiert, hat zum Ziel, ein vertrauenswürdiger europäischer Zahlungsstandard im digitalen Ökosystem zu werden.“

Die von der Bank ausgegebene Kryptowährung wird mit der neuen EU-Verordnung „Märkte für Krypto-Vermögenswerte“ (MiCA) konform sein, betonte die Danske Bank in ihrer Ankündigung.

Der Stablecoin wird nahezu sofortige und kostengünstige Zahlungen und Abrechnungen ermöglichen, einschließlich eines rund um die Uhr verfügbaren Zugangs zu grenzüberschreitenden und programmierbaren Zahlungen, wie Dänemarks größte Bank mitteilte.

Dies werde dazu beitragen, das Lieferkettenmanagement und die Abwicklung digitaler Vermögenswerte zu verbessern, wobei die Besonderheiten von Kryptowährungen und Wertpapieren berücksichtigt würden, fügte der dänische Riese hinzu, der eine bedeutende Privatkundenbank in Nordeuropa ist.

Euro-Stablecoin soll nächstes Jahr ausgegeben werden

Das Konsortium hinter dem europäischen Stablecoin-Projekt hat in den Niederlanden ein neues Unternehmen registriert, das unter der Aufsicht der niederländischen Währungsbehörde eine Lizenz als E-Geld-Institut beantragen wird.

Die Gründungsmitglieder gaben an, offen für die Aufnahme weiterer Banken in das Konsortium zu sein, das noch die Zustimmung der Aufsichtsbehörden benötigt, um einen CEO für das in den Niederlanden ansässige Unternehmen zu ernennen.

Die Danske Bank gab bekannt, dass die erste Ausgabe des Stablecoins voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen wird. Sie betonte außerdem:

„Die Initiative wird eine echte europäische Alternative zum US-dominierten Stablecoin-Markt bieten und zur strategischen Autonomie Europas im Zahlungsverkehr beitragen.“

Die an den Euro gekoppelte digitale Währung wird es Geschäftsbanken ermöglichen, Mehrwertdienste anzubieten, so die Bank, darunter Verwahrungs- und Wallet-Dienste.

„Digitale Vermögenswerte haben das Potenzial, die Finanzlandschaft zu verändern – nicht nur durch die Einführung neuer Geldformen, sondern auch durch die Erschließung sinnvoller Effizienzgewinne und Einsparungen sowohl für den Finanzsektor als auch für die Kunden“, erläuterte Flaminia Lucia Franca, Leiterin des Transaktionsbankings.

„Die Weiterentwicklung muss durch Zusammenarbeit und gemeinsame Standards in der gesamten Branche vorangetrieben werden“, fügte sie hinzu und merkte an, dass das Projekt mithilfe neuer Technologien Ineffizienzen, Reibungsverluste und Kosten angeht.

Die weite Verbreitung von auf dem US-Dollar basierenden Stablecoins bereitet den politischen Entscheidungsträgern in der EU Sorgen, da die wachsende Popularität dieser privaten Kryptowährungen als Bedrohung für die finanzielle Sicherheit Europas angesehen wird, insbesondere im Hinblick auf die Souveränität über Zahlungen.

Während die Vereinigten Staaten derzeit keine Pläne zur Schaffung eines digitalen Dollars haben, haben die Behörden in Brüssel und Frankfurt den Weg der Entwicklung eines digitalen Euros eingeschlagen, teilweise auch mit Blick auf diese Bedenken .

US-Präsidentendent Trump, kurz nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) zu verbieten, wurde als Unterstützung für dollarbasierte Stablecoins, die die Dominanz des US-Dollars stärken können.

Die Einführung des digitalen Euro könnte einige Zeit dauern

In jüngsten Kommentarendent forderte Bundesbankpräsident Joachim Nagel einetronRolle der europäischen Einheitswährung und merkte an, dass deren digitale Version „eine sinnvolle Antwort auf Stablecoins“ sein werde, berichtete Cryptopolitan Cryptopolitan.

„Der digitale Euro würde Europa im Hinblick auf kritische Infrastrukturendent machen“, argumentierte Nagel, der Mitglied des EZB-Rats ist.

Es dürfte jedoch noch einige Jahre dauern, bis Europa sein CBDC-System vollständig eingeführt hat. Am Dienstag deutete die Währungsbehörde der Eurozone das Jahr 2029 als realistischen Zeitplan für die Einführung anstrebt.

Anfang dieses Jahres sagte EZB-dent Christine Lagarde, die Bank werde technisch bis Oktober 2025 bereit sein. Der Starttermin hängt jedoch davon ab, wie schnell das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission die notwendigen Rechtsvorschriften verabschieden.

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