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Die Europäische Zentralbank wird 2029 den digitalen Euro einführen

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Ein EZB-Vertreter erklärte, die Inflationsrisiken seien ausgeglichen.
  • Piero Cipollone von der EZB erklärte, die Bank peile das Jahr 2029 als realistischen Zeitrahmen für die Einführung eines digitalen Euro an.
  • Er argumentierte, dass der Europäische Rat und die Europäische Kommission bis Mai 2026 ihre jeweiligen Positionen zum digitalen Euro festlegen werden.
  • Die Europäische Zentralbank wird etwa 3 Jahre benötigen, um die Währung einzuführen.

Am Dienstag erklärte Piero Cipollone, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, dass die Bank das Jahr 2029 als realistischen Zeitrahmen für die Einführung eines digitalen Euros anvisiert. Er bestätigte, dass der digitale Euro im Wesentlichen eine von der Zentralbank unterstützte Online-Zahlungs-Wallet sein wird.

Das EZB-Direktoriumsmitglied gab bekannt, dass das EU-Parlament, der Europäische Rat und die Europäische Kommission bis Mai 2026 ihre jeweiligen Positionen festlegen könnten. Anschließend würden die drei Institutionen mit der Ausarbeitung der entsprechenden Gesetzgebung beginnen. Cipollone erklärte, die EZB benötige zweieinhalb bis drei Jahre für die Einführung der Währung.

Die Finanzminister der EU einigen sich auf einen Fahrplan für die Einführung des digitalen Euro

Die Finanzminister der EU einigten sich am Freitag auf einen Fahrplan für die Einführung des digitalen Euro. Die digitale Währung soll eine Alternative zum derzeit dominierenden US-amerikanischen Visa- und Mastercard-System werden.

In diesem Jahr hat die EU die Diskussionen über eine von der Europäischen Zentralbank unterstützte digitale Geldbörse intensiviert, um ihre Abhängigkeit von anderen Staaten in Schlüsselbereichen wie Finanzen, Energie und Verteidigung zu verringern. Die Zentralbank treibt zudem die Einführung des digitalen Euro voran, um dem globalen Vorstoß von US-dent Donald Trump für an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins entgegenzuwirken.

Die Zentralbank der EU hat noch keine erhalten . EU-Abgeordnete und Banker befürchten, dass Stablecoins die Kassen der Banken leeren, die Privatsphäre einschränken oder sehr teuer sein könnten.

„Das digitale Europa ist nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch ein politisches Statement zur Souveränität Europas und seiner Fähigkeit, Zahlungen, auch grenzüberschreitend, mit einer europäischen Infrastruktur und Lösung abzuwickeln.“

-Christine Lagarde,dent der Europäischen Zentralbank.

Die Minister der 27 EU-Mitgliedstaaten trafen sich am Freitag in Kopenhagen mit Premierministerin Lagarde und EU-Kommissar Valdis Dombrovskis, um sich auf das weitere Vorgehen beim digitalen Euro zu einigen. Ziel des Treffens war es, die Einführung einer digitalen Währung und die maximale Euro-Menge pro Einwohnerdent . Die Initiative gilt als wichtig, um die Befürchtungen eines Bankansturms zu zerstreuen.

Paschal Donohoe, Vorsitzender der Treffen der Finanzminister, erwähnte, dass das Treffen zu dem Schluss gekommen sei, dass vor einer endgültigen Entscheidung der EZB bezüglich der Emission Gelegenheit zu einer Diskussion im Ministerrat bestehen solle. Er enthüllte außerdem einen vielbeachteten Kompromiss mit Lagarde und Dombrovskis über das Verfahren zur Festlegung der Haltegrenze, gab aber keine weiteren Details bekannt.

Die Europäische Kommission legte im Juni 2023 einen Gesetzesentwurf für den digitalen Euro vor, der jedoch noch nicht vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat verabschiedet wurde. Der Europäische Rat strebt an, seinen Teil der Arbeiten bis Ende 2025 abzuschließen.

Witlox zufolge wird der digitale Euro nach der Zustimmung des Gesetzes zum gesetzlichen Zahlungsmittel

Cryptopolitan bereits berichtete , dass Evelien Witlox, die Programmleiterin des EZB-Projekts „Digitaler Euro“, im Juni erklärte, die Einführung eines digitalen Euros in Europa sei wahrscheinlich, aber nicht unausweichlich. Auf der Fintech-Konferenz Money20/20 sagte sie, der digitale Euro werde gesetzliches Zahlungsmittel, sobald der Gesetzesentwurf verabschiedet sei.

Witlox erwähnte, dass die EZB die Abhängigkeit von außereuropäischen Akteuren als schädlich für die wirtschaftliche Souveränität Europas ansieht. Sie fragte, was geschehen würde, wenn die Anbieter aus irgendeinem Grund einmal nicht in der Lage wären, ihre Dienstleistungen zu erbringen. 

Die EZB-Vertreterin fügte hinzu, dass es ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Datenvolumens bei Zahlungen an außereuropäische Dienstleister gebe. Sie argumentierte, dass weit verbreitete Befürchtungen bestünden, digitale Vermögenswerte würden es Regierungen ermöglichen, die Zahlungen der Bürger auszuspionieren. Witlox bekräftigte die Position der EZB, dass der Schutz der Privatsphäre ein wichtiges Gestaltungsmerkmal sein werde.

Witlox gab bekannt, dass der digitale Euro weder programmierbar noch für bestimmte Anwendungsfälle wie Gutscheine konzipiert sein wird. Die EZB erklärte außerdem, sie habe noch nicht entschieden , ob ein digitaler Euro auf Blockchain-Technologie wie Bitcoin und andere Kryptowährungen basieren wird.

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