NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird „alle Mittel einsetzen“, um China im Wettstreit um Seltene Erden zu besiegen

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird „alle Mittel einsetzen“, um China im Wettstreit um Seltene Erden zu besiegen
  • Ursula von der Leyen warnte, dass die EU bereit sei, handelspolitische Vergeltungsmaßnahmen einzusetzen, falls China die Ausfuhren von Seltenen Erden weiterhin einschränke.
  • Emmanuel Macron drängte die EU-Staats- und Regierungschefs, die Aktivierung des Anti-Zwangs-Instruments in Erwägung zu ziehen.
  • Die ACI könnte Zölle, Investitionsbeschränkungen und Marktzugangsbeschränkungen für China ermöglichen.

Diedent der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte am Samstag, Brüssel werde „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ einsetzen, um Chinas verschärfter Kontrolle über kritische Rohstoffe entgegenzuwirken, und warnte, dass der Block bereit sei zu reagieren, falls die Gespräche scheitern sollten.

In ihrer Rede auf der Konferenz „Berlin Global Dialogue“ sagte Ursula, China habe in den letzten Wochen und Monaten die Exportkontrollen für Seltene Erden und Batteriematerialien „maticverschärft“ und bezeichnete diesen Schritt als „erhebliches Risiko“

Laut Ursula arbeitet die Europäische Union mit ihren G7-Partnern an einem koordinierten Plan und betonte, dass „alle Instrumente in unserem Werkzeugkasten“ zur Verfügung stünden. Die Äußerungen wurden zuerst von Bloomberg veröffentlicht.

Dies geschieht, nachdem der französischedent Emmanuel Macron die europäischen Staats- und Regierungschefs dringend aufgefordert hatte, im Falle eines Scheiterns dermatic Bemühungen den Einsatz des schärfsten Handelsinstruments der EU gegen China, des Anti-Zwangs-Instruments (ACI), in Erwägung zu ziehen. Das Instrument, das zum Schutz der EU vor wirtschaftlichem Druck geschaffen wurde, kam bisher noch nie zum Einsatz.

Da Pekings Exportbeschränkungen nun aber auch den Zugang Europas zu wichtigen Vorprodukten für Batterien für Elektrofahrzeuge und Rüstungsgüter gefährden, wächst der Druck auf Brüssel, zu handeln.

Die EU bereitet den Einsatz ihrer Handelswaffe vor

Der ACI gibt dem Block die rechtliche Befugnis, gegen Länder vorzugehen, die den Handel nutzen, um politischen Druck auszuüben. Er wurde genau für solche Konfrontationen konzipiert.

Wenn die EU feststellt, dass sie unter Druck gesetzt wird, kann sie Zölle auf chinesische Exporte erheben, chinesische Investitionen innerhalb des Blocks einschränken und sogar chinesische Technologieunternehmen von der Teilnahme an öffentlichentracausschließen.

Brüssel betrachtet das Instrument weniger als Waffe, sondern vielmehr als Warnung; das heißt, allein seine Existenz sollte die Länder zweimal überlegen lassen, bevor sie den Handel als Druckmittel einsetzen.

Doch diesmal fühlt es sich anders an. Ursulas Warnung deutet darauf hin, dass ihre Geduld am Ende ist.

Europa versucht seit einiger Zeit, China dazu zu bewegen, seine Exportbeschränkungen für Seltene Erden und Batteriematerialien aufzuheben. Doch Pekings neue Regeln drohen, die Produktionslinien auf dem gesamten Kontinent zum Erliegen zu bringen, da Branchen von Automobilherstellern bis hin zutracauf diese Rohstoffe angewiesen sind.

Die Europäische Kommission erklärt, die Auslösung des ACI wäre eine „erhebliche Eskalation“, weshalb er noch nie eingesetzt wurde, nicht einmal, als Donald Trump, der inzwischen wieder im Weißen Haus sitzt, 2018 drohte, einen 30-prozentigen Einfuhrzoll auf EU-Waren zu erheben.

Chinas Exportkontrollen der wöchentlich verschärften

Wie Europa sich zu einem Gegenschlag entscheiden könnte

Die ACI wurde 2021 von der Kommission vorgeschlagen, nachdem jahrelange Spannungen mit Washington und Peking die Anfälligkeit Europas gegenüber äußerem Druck offengelegt hatten.

Im selben Jahr blockierte China den Handel mit Litauen aufgrund dessen Beziehungen zu Taiwan – ein Wendepunkt, der Brüssel zutronVerteidigungsmaßnahmen veranlasste. Die neue Doktrin, bekannt als Offene Strategische Autonomie, gibt der EU mehr Unabhängigkeit in Bereichen, in denen sie zuvor auf globale Partner angewiesen war.

Die Entscheidung über den Einsatz des ACI wird nicht schnell fallen. Zunächst muss die Kommission prüfen, ob Chinas Vorgehen als Nötigung einzustufen ist. Falls ja, übermittelt sie dem Europäischen Rat, der die 27 Mitgliedstaaten vertritt, einen entsprechenden Vorschlag.

Für eine Verabschiedung benötigt die Maßnahme die Zustimmung von 55 % der Länder, was 65 % der EU-Bevölkerung entspricht. Das verleiht Frankreich und Deutschland enormen Einfluss auf das Ergebnis.

Wenn genügend Regierungen zustimmen, hat der Sicherheitsrat zehn Wochen Zeit, den Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen. Die Reaktion könnte Zölle, Einfuhrverbote oder Beschränkungen des Marktzugangs für China umfassen. Der gesamte Prozess könnte Monate dauern, da die Mitgliedstaaten über das weitere Vorgehen debattieren. Doch Ursulas Tonfall lässt darauf schließen, dass Brüssel die Geduld verliert.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS