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ETHZilla verkauft Ether im Wert von 40 Millionen Dollar, um Aktienrückkäufe zu finanzieren

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • ETHZilla verkaufte ETH im Wert von 40 Millionen Dollar, um Aktienrückkäufe zu finanzieren.
  • Das Unternehmen hat bisher 600.000 Aktien im Wert von rund 12 Millionen Dollar zurückgekauft.
  • Dieser Schritt signalisiert eine zunehmende Überschneidung zwischen Krypto-Treasuries und traditioneller Aktienfinanzierung.

ETHZilla, eine Ethereum Treasury-Gesellschaft, die an der Nasdaq unter dem Tickersymbol ETHZ notiert ist, hat Ether (ETH) im Wert von etwa 40 Millionen US-Dollar verkauft und wird das Kapital zur Finanzierung ihres Aktienrückkaufprogramms verwenden. 

Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen Vorhabens zur Steigerung des Shareholder Value und zur Verringerung des Abschlags zwischen dem Aktienkurs des Unternehmens und seinem Nettovermögenswert (NAV).

Laut Unternehmensangaben wurden die ETH am 24. Oktober verkauft, wie in einer Pressemitteilung am selben Tag bekannt gegeben wurde. Seitdem hat ETHZilla etwa 600.000 eigene Stammaktien für rund 12 Millionen US-Dollar zurückgekauft.

Die Aktienrückkäufe erfolgen im Rahmen eines vom Vorstand genehmigten Programms über 250 Millionen US-Dollar, das im August veröffentlicht wurde. Neben der Rückführung eines erheblichen Kapitalbetrags an den Trust zu diesem Preis gibt das Programm ETHZilla die Flexibilität, Aktien opportunistisch zurückzukaufen, wenn der Aktienkurs unter dem Nettoinventarwert (NAV) liegt. Dies verdeutlicht, dass das Unternehmen der Ansicht ist, dass der Marktwert den Wert seiner Ether-Bestände nicht vollständig widerspiegelt.

Nach Bekanntwerden der Nachricht stieg die ETHZilla-Aktie am Montag im regulären Handel um 14,5 % und legte im nachbörslichen Handel um weitere 9 % auf über 22,50 US-Dollar zu (laut Google Finance). Trotz dieses Anstiegs liegt der Kurs noch deutlich unter dem vorherigen Höchststand von rund 107 US-Dollar, der erreicht wurde, als das Unternehmen erstmals seine Pläne zur Kapitalbeschaffung für sein Ethereum -Treasury-Projekt bekannt gab.

Mit den Aktienrückkäufen soll der Abschlag zum Nettoinventarwert verringert werden

Das Managementteam von ETHZilla präsentierte die Transaktion als strategische Neuausrichtung mit dem Ziel, den Aktionären Mehrwert zu bieten. In einer Stellungnahme erklärte der Vorsitzende McAndrew Rudisill, dass das Unternehmen weiterhin Ether verkaufen und gleichzeitig Aktien zurückkaufen werde, da ETHZ mit einem deutlichen Abschlag auf den Nettoinventarwert gehandelt werde. Dies werde die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien reduzieren und somit die Bewertung des Nettovermögens stärken.

Aktuell verfügt das Unternehmen auch nach dem Verkauf noch über Ether im Wert von rund 400 Millionen US-Dollar in seiner Bilanz. Das bedeutet, dass der Verkauf im Wert von 40 Millionen US-Dollar etwa 10 % seiner Kryptoreserven ausmachte und somit ausreichend Spielraum für zukünftige Rückkäufe bietet.

Die Investorenliste von ETHZilla hat ebenfalls Aufmerksamkeit erregt. Im August erwarb Peter Thiels Founders Fund laut Business Insider einen Anteil von 7,5 Prozent an dem Unternehmen. Dies wurde als Zeichen für ein wachsendes institutionelles Interesse an Ethereum-basierten Treasury-Fonds und Unternehmen mit digitalen Assets gewertet.

ETHZilla hat sich Anfang des Jahres umbenannt, um sich gezielt auf Investitionen im Ethereum Ökosystem zu konzentrieren, und sich anschließend auf die Verwaltung digitaler Vermögenswerte und Blockchain-Investitionen spezialisiert. Das Treasury-Modell ähnelt traditionellen Investmentfonds, bietet aber zusätzlich den Vorteil von On-Chain-Transparenz und direktem Zugang zu Krypto-Assets.

Der Markt reagiert auf die zunehmende Akzeptanz von Krypto-Treasurys

Der Verkauf verdeutlicht, wie Blockchain-basierte Treasury-Organisationen zunehmend als Kapitalmanager agieren und nicht nur Krypto-Assets akkumulieren und halten. Indem ETHZilla einen Teil seiner ETH in Aktienrückkäufe umwandelt, kombiniert das Unternehmen DeFi Strategien mit Instrumenten der Unternehmensfinanzierung.

Analysten erklärten, der Schritt könne zur Stabilisierung der Marktentwicklung des Unternehmens beitragen und zeuge von einer disziplinierten Bilanzstrategie. Durch den Verkauf eines kleinen Teils seiner Ether-Bestände zur Verringerung der NAV-Lücke könne ETHZilla traditionelle Investorentrac, die ein Krypto-Engagement mit geringerer Volatilität suchen.

Kritiker weisen jedoch auf potenzielle Risiken hin. Der Verkauf großer Ether-Mengen birgt für das Unternehmen das Risiko, den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg zu verpassen, sollte sich der ETH-Kurs rasch erholen. Zudem stellt sich die Frage, ob Krypto-Treasuries eher von langfristigen Anlegern oder von Liquiditätsmanagern mit kurzfristigen Aktienkurszielen gehalten werden sollten.

ETHZillas Taktik entspricht gängigen Methoden im traditionellen Finanzwesen. Unternehmen wie Grayscale und Strategy beschäftigen sich seit Langem mit solchen Wertabweichungen im Zusammenhang mit Kryptopreisen. Sollte ETHZillas Vorgehen, ETH zu verkaufen, um Aktienrückkäufe zu finanzieren, erfolgreich sein, könnte es als Vorbild dafür dienen, wie andere kryptofinanzierte Unternehmen mit Bewertungsdifferenzen umgehen.

Das Unternehmen erklärte, es werde weiterhin Aktien zurückkaufen, „bis der Abschlag zum Nettoinventarwert normalisiert ist“. Dies deutet darauf hin, dass in den kommenden Monaten weitere Ether-Verkäufe anstehen, da ETHZilla versucht, seinetronPosition im Kryptobereich mit seinem Aktienkurs in Einklang zu bringen.

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