Ethereum Classic wird Opfer von 51%-Angriffen und beauftragt CipherTracmit der Untersuchung

Die Ethereum Classic (ETC)-Blockchain wurde in den letzten Tagen von zwei 51-Prozent-Angriffen heimgesucht. Diese Angriffe führten zur Reorganisation einer großen Anzahl von Blöcken in der ETC-Blockchain. Der Angreifer konnte durch die Angriffe außerdem Kryptowährung im Wert von 1,68 Millionen US-Dollar doppelt ausgeben.
Ethereum Classic erleidet erneut einen 51-Prozent-Angriff
Der zweite 51-Prozent-Angriff führte zur Reorganisation von 4.236 Blöcken. Der Angreifer versuchte, 465.444 ETC (rund 3,3 Millionen US-Dollar) doppelt auszugeben.
Der Angreifer konnte jedoch nur etwa die Hälfte dieser Summe ausgeben. Der Hacker gab 238.306 ETC-Coins im Wert von rund 1,86 Millionen US-Dollar zum aktuellen Kurs doppelt aus.
Der Hacker erhielt außerdem weitere 14.200 ETC-Coins als Blockbelohnung während des 51-Prozent-Angriffs.
Der erste 51-Prozent-Angriff wurde vermutlich auf Probleme beim Miner zurückgeführt, beispielsweise auf einen Internetausfall. Der Angriff veränderte die Blockchain um etwa 3.700 Blöcke. Die Entwickler konnten jedoch keine Doppelausgaben feststellen und vermuteten, dass die Ursache in Problemen beim Miner lag. Der zweite Angriff bestätigte die böswillige Absicht dahinter.
CipherTracuntersucht die Angriffe
In einer MitteilungEthereum Ethereum Classic Labs bekannt, dass es zwei Unternehmen um Unterstützung bei den Ermittlungen zu den jüngsten Angriffen gebeten hat. Es handelt sich um die Anwaltskanzlei Kobre & Kim und das Blockchain-Analyseunternehmen CipherTracDie Unternehmen werden ETC Labs bei der Untersuchung und der Erhebung strafrechtlicher Anklage gegen die Drahtzieher der Angriffe unterstützen.
Terry Culver von ETC Labs erklärte, das Unternehmen sei bereit, mit Behörden und Interessengruppen in den USA zusammenzuarbeiten, „um die Verantwortlichen zudent“
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Bilal Ahmed
Bilal Ahmed ist ein Fintech-Autor mit fünf Jahren Berufserfahrung. Er studierte am Institute of Chartered Accountants, bevor er 2019 zu Cryptopolitan wechselte.
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