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Epic Games geht als Sieger aus dem Kartellrechtsstreit gegen Google hervor

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
2 Minuten Lesezeit
Google
  • Epic Games triumphiert im Kartellverfahren gegen Google.
  • Googles App-Store-Praktiken unter Beobachtung, möglicher Wandel.
  • Das Urteil verändert die Zukunft der App Stores und hat Auswirkungen auf Entwickler und Verbraucher.

In einem wegweisenden Kartellverfahren hat Epic Games gegen den Technologiekonzern Google gewonnen und damit einen wichtigen Wendepunkt im anhaltenden Streit um die Geschäftspraktiken von App-Stores erreicht. Die von Epic im Jahr 2020 eingereichte Klage warf Google vor, den Markt für den Vertrieb von Android-Apps durch seinen Google Play Store monopolisiert, überhöhte Gebühren erhoben und den Wettbewerb behindert zu haben. Das kürzlich verkündete Urteil der Jury hat weitreichende Konsequenzen für die Zukunft von App-Stores.

Kartellrechtsentscheidung erschüttert Googles Marktmacht

Im Zentrum der Klage von Epic standen Googles monopolistische Praktiken im Android-Ökosystem. Googles Forderung nach einer 30-prozentigen Umsatzbeteiligung an Apps im Google Play Store, verbunden mit der obligatorischen Nutzung des Google-Play-Abrechnungssystems, ließ Entwicklern keine andere Wahl, als ihre Einnahmen über Googles Plattform abzuwickeln. Darüber hinaus warf Epic Google wettbewerbswidriges Verhalten vor, da Google Geräteherstellern lukrative Angebote unterbreitet und dadurch andere App-Stores von deren Geräten ausgeschlossen habe.

Das Urteil der Jury befand Google in mehreren Punkten für schuldig.

Existenz eines kartellrechtlichen Marktes: Die Jury erkannte die Existenz eines kartellrechtlichen Marktes innerhalb von Android-Geräten an, der Googles Monopolstellung in Frage stellt.

Vorsätzliche Erlangung von Monopolmacht: Es wurde festgestellt, dass Google durch wettbewerbswidriges Verhalten vorsätzlich Monopolmacht erlangt und aufrechterhalten hat.

Unangemessene Wettbewerbsbeschränkung: Das Urteil stellte fest, dass Google Vereinbarungen getroffen hatte, die den Handel unangemessen einschränkten und den Wettbewerb im Bereich des App-Vertriebs behinderten.

Unzulässige Verknüpfung von Diensten: Google wurde vorgeworfen, die Nutzung des Google Play Stores unzulässigerweise an die Nutzung von Google Play Billing gekoppelt zu haben, wodurch die Möglichkeiten der Entwickler weiter eingeschränkt wurden.

Schaden für Epic: Die Jury erkannte an, dass Epic durch Googles Verstöße gegen das Kartellrecht einen Schaden erlitten hatte.

Ein Sieg für App-Entwickler und Verbraucher weltweit

Epic Games feierte die Entscheidung als Triumph für App-Entwickler und Verbraucher weltweit. In einem Blogbeitrag erklärte das Unternehmen, das Urteil beweise, dass Googles Praktiken im App Store illegal seien und das Unternehmen seine Monopolstellung missbrauche, um überhöhte Gebühren zutrac, den Wettbewerb zu unterdrücken und Innovationen zu hemmen.

Während Epic Games seinen Sieg feiert, bleiben die weiterreichenden Folgen dieses Kartellurteils ungewiss. Sowohl Epic als auch Google werden sich im Januar mit dem Richter treffen, um mögliche Abhilfemaßnahmen zu besprechen, und Google hat angekündigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Daher bleibt abzuwarten, welche genauen Veränderungen sich im App-Store-Bereich ergeben werden.

Der Rechtsstreit zwischen Epic Games und den Tech-Giganten Google und Apple begann im August 2020, als Epic versuchte, die Plattformgebühren zu umgehen, indem es in seinem beliebten Spiel Fortnite eine Direktzahlungsoption einführte. Dies führte dazu, dass Fortnite sowohl aus dem Google Play Store als auch aus dem App Store entfernt wurde.

Epic leitete daraufhin rechtliche Schritte gegen Google und Apple ein, um die aus ihrer Sicht wettbewerbswidrigen Beschränkungen auf den Märkten für mobile Geräte aufzuheben. 2021 erlitt Epic in seinem Verfahren gegen Apple einen Rückschlag. Einziger Lichtblick war das Urteil des Richters, wonach Apple Entwicklern nicht länger verbieten darf, Nutzer auf externe Zahlungsoptionen weiterzuleiten, die nicht den Apple-Gebühren unterliegen.

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