Elon Musk hat es gerade selbst bestätigt. Die Gerüchte stimmen. Er arbeitet an der Fusion von xAI und SpaceX, und die offizielle Bekanntgabe könnte jeden Tag erfolgen.
Die Nachricht hat bereits einige Investoren beider Unternehmen erreicht. Der Vertrag ist zwar noch nicht unterzeichnet , aber die Verhandlungen sind schon so weit fortgeschritten, dass Elon auf einen entsprechenden Beitrag auf X mit „Ja“ geantwortet hat.
Musk will cash Geldabfluss von xAI mit der Kapitalstärke von SpaceX verbinden
xAI sicherte sich im September mit einer Bewertung von 200 Milliarden US-Dollar Kapital. Wenige Monate später stand SpaceX kurz vor einem Börsengang mit einer Bewertung von rund 800 Milliarden US-Dollar. Es handelt sich um zwei der größten privaten Unternehmen der Welt, und nun will Elon Musk sie zu einem einzigen Unternehmen machen.
Es ist nicht das erste Mal, dass er verwischt . Nachdem er 2022 Twitter übernommen hatte, benannte Elon Musk es in X um und rekrutierte anschließend Ingenieure von Tesla und SpaceX, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Kurze Zeit später integrierte er xAI in X. Ihm sind klare Trennlinien zwischen Unternehmen egal. Ihm ist wichtig, wer die Aufgabe am besten bewältigen kann.
Diese neue Fusion wäre größer als alles, was er bisher gemacht hat. Und es geht nicht nur ums Geld. Elon plant, eine Million Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen, und diese Satelliten sollen KI-Rechenzentren im Weltraum mit Strom versorgen. Das ist kein Scherz. SpaceX hat den Antrag bereits am Freitag eingereicht.
Shotwell undtronwerden voraussichtlich bei der Führung der fusionierten Struktur helfen
Elon hat bereits Unterstützung, falls die Fusion genehmigt wird. Gwynne Shotwell, die seit Jahren das Tagesgeschäft bei SpaceX leitet, wird voraussichtlich eine Schlüsselrolle spielen.
Sie hat ihn bei jedem Projektstart begleitet und weiß bereits, wie man mit dem enormen Umfang dieser Projekte umgeht.
Dann ist da noch Anthonytron, der im Oktober zum Finanzvorstand von xAI ernannt wurde.tronarbeitete zuvor bei Morgan Stanley und war bereits an Elons 44-Milliarden-Dollar-Deal mit Twitter beteiligt. Da er auch Finanzvorstand von X ist, kennt er sich mit diesem komplexen Firmengeflecht bestens aus.
Sollte dieser Deal zustande kommen, würde Elon Musk die für zukünftige Raketenstarts benötigte Technologie besser kontrollieren können. Er arbeitet daran, die Starship-Rakete, die gigantische Raumfähre, in die Serienproduktion zu bringen.
Diese Rakete ist von entscheidender Bedeutung für Missionen der US Space Force, das Raketenabwehrsystem Golden Dome und das Mondprojekt Artemis.
Währenddessen bereitet sich SpaceX auf seinen Börsengang vor, der das Unternehmen voraussichtlich mit rund 1,5 Billionen US-Dollar bewerten wird. Es gibt auch Spekulationen darüber, ob Tesla ins Spiel kommen könnte, aber dazu gibt es noch keine offizielle Stellungnahme.

