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Elon Musk und Donald Trump lehnen Kryptowährungen in einem Twitter-Interview ab

In diesem Beitrag:

  • Trump und Musk unterhielten sich zwei Stunden lang und erwähnten Bitcoin oder Kryptowährungen kein einziges Mal, was offenbar alle überraschte.
  • Das Interview begann aufgrund eines angeblichen Cyberangriffs verspätet, aber über eine Million Menschen schalteten trotzdem ein.
  • Trump wiederholte größtenteils seine üblichen Themen, darunter Einwanderung, Kriminalität und seine Beziehungen zu Putin und Kim.

Elon Musk und Donald Trump lieferten sich ein zweistündiges Twitter-Interview, und raten Sie mal? Kein einziges Wort über Bitcoin oder Kryptowährungen. 

Der Typ, der sonst über Gott und die Welt redet, erwähnte mit keinem Wort das, worauf die Krypto-Community setzte. Dieses Interview, das so hochgejubelt wurde, als würde es das Internet zum Beben bringen, schaffte es irgendwie, Krypto komplett auszuklammern. 

Und glaubt mir, die Leute haben es bemerkt. 

Auf Polymarket setzten einige Leute hohe Summen – über 600.000 Dollar – in der Annahme, dass Kryptowährungen Thema werden würden. Stattdessen drehten sich die Gespräche aber ausschließlich um Einwanderung, Wirtschaft, KI und Klimawandel.

Doch vergessen wir nicht das Chaos, das dieses Interview beinahe verhindert hätte. Es begann nicht einmal pünktlich. Elon Schuld auf einen „massiven DDoS-Angriff“ auf X.

Die Leute waren ausgesperrt, konnten nicht am Livestream teilnehmen und die Plattform hatte massive Störungen.

Elon Musk und Donald Trump lehnen Kryptowährungen in einem Twitter-Interview ab

Millionen hörten den Chat

Und so saßen wir da und warteten über 30 Minuten lang, und fragten uns, ob dieses Interview (das Elon vehement als „Gespräch“ bezeichnet) überhaupt stattfinden würde. 

Als es dann endlich losging, waren die Zahlen unglaublich – zeitweise schalteten 1,3 Millionen Menschen ein. Trump begann das Interview mit der Geschichte des Attentatsversuchs in Butler. 

Niemand hatte damit gerechnet, dass dies das Eröffnungsthema sein würde, aber Trump redete gut eine halbe Stunde darüber und konzentrierte sich dabei darauf, wie er heldenhaft dem Tod für die Demokratie entronnen sei. 

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Von da an war es die übliche Trump-Show. Er sprach über seine „Kumpel“ Wladimir Putin und Kim Jong Un, äußerte einige Bedenken hinsichtlich der Atomkraft und teilte ein paar Seitenhiebe gegen die NATO aus. 

Elon Musk und Donald Trump lehnen Kryptowährungen in einem Twitter-Interview ab
Kim Jong Un und Wladimir Putin

Es war typisch Trump, die Art von Dingen, die man schon tausendmal von ihm gehört hat. Wer etwas Neues oder Anderes erwartet hatte, wurde enttäuscht. 

Das Gespräch ging weiter, wobei Trump die gleichen alten Behauptungen über Einwanderung und Kriminalität wiederholte. 

Nichts Schockierendes, nichts Neues. 

Sogar seine Angriffe auf Biden waren wiederholt; er erwähnte ihn im Interview 24 Mal namentlich. Kamala Harris, die nun eindeutig als Kandidatin für 2024 gilt, wurde deutlich seltener erwähnt.

Die Krypto-Community hatte große Hoffnungen

Angesichts des ganzen Trubels um dieses Interview hätte man etwas Unerwartetes erwartet. Aber nein, Trump hielt sich an seinen vorbereiteten Text. 

Die Wettenden bei Polymarket waren recht zuversichtlichdent65 % waren sich sicher, dass das Thema „Krypto“ auftauchen würde. Die Quote für „Bitcoin“ lag mit 69 % sogar noch höher. 

Am Ende blieben Elon und Trump jedoch bei der altmodischen Methode und rührten weder die Zukunft des Geldes noch die Blockchain-Technologie an.

Elon Musk und Donald Trump lehnen Kryptowährungen in einem Twitter-Interview ab
Elon Musk und Donald J. Trump

Was bedeutet es, dass Trump nicht über Kryptowährungen gesprochen hat? Wer weiß? Vielleicht hebt er es sich für später auf, oder vielleicht ist es ihm einfach egal. 

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Angesichts der erwähnten 330.000 US-Dollar, die in Bitcoin investiert waren, fragt man sich schon, was ihm wohl durch den Kopf ging. Und Elon hat in letzter Zeit seltsame Schritte unternommen, um sich von Kryptowährungen zu distanzieren.

Als sich der Staub gelegt hatte, wurden wir zwei Stunden lang daran erinnert, dass Trump eben Trump ist.

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