Der Prozess zwischen Elon Musk und Sam Altman wird fortgesetzt; Microsofts Sat Nadella sagt gegen OpenAI aus

- Satya Nadella sagte im Prozess gegen Elon Musk und Sam Altman in Oakland aus.
- Laut Elon Musk hat sich OpenAI nach der Finanzierung durch Microsoft von seinen gemeinnützigen Wurzeln entfernt.
- Microsoft hat seit 2019 mehr als 13 Milliarden Dollar in OpenAI investiert.
Elon Musk, der das KI-Labor OpenAI und dessendentSam Altman wegen angeblichen Betrugs in Millionenhöhe verklagt, hatte diese Woche seinen ersten Zeugen im Zeugenstand. Microsoft-dent Satya Nadella sagte am Montag im Prozess vor einem Bundesgericht für Musk aus.
Zunächst stellte sich Satya Nadella der Jury alsdent von Microsoft vor. Anschließend beschrieb er die anfängliche Beteiligung des Unternehmens an OpenAI, die riskant, innovativ und unzureichend finanziert gewesen sei.
In seiner Aussage betonte Satya, wie begeistert Microsoft von der Zusammenarbeit mit OpenAI war, da „niemand sonst dazu bereit war“. Elon Musk wirft den Angeklagten Täuschung vor: Altman und Brockman hätten ihn dazu gebracht, mehrere zehn Millionen Dollar in ein gemeinnütziges Projekt zu investieren, das Labor aber in Richtung eines gewinnorientierten Geschäftsmodells gelenkt. Darüber hinaus behauptet Musk, Microsoft habe diesen mutmaßlichen Betrug unterstützt.
Laut den Klägern sollte das Gericht den Beklagten ihre Positionen entziehen und bis zu 180 Milliarden Dollar vom gewinnorientierten Teil von OpenAI an die gemeinnützige Muttergesellschaft übertragen.
Satya erklärt vor Gericht, dass Microsoft OpenAI von Anfang an aus geschäftlichen Gründen unterstützt habe
Im Zuge des Prozesses rückten auch Microsofts Investitionen in OpenAI in den Fokus. Diese begannen 2019 mit Dienstleistungen im Wert von einer Milliarde US-Dollar für das KI-Labor. Zwei Jahre später verdoppelte das Unternehmen seine Investition und investierte 2023 weitere zehn Milliarden US-Dollar. Insgesamt hat Microsoft somit fast 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert.
Musk hatte seine Bedenken hinsichtlich dieser Investitionen bereits zuvor geäußert. Wie Elon Musk in einem Interview im letzten Monat betonte, befürchtete er, dass „sie versuchten, die Wohltätigkeitsorganisation zu veruntreuen“
Satya Nadella sah die Angelegenheit offenbar anders. Derdent von Microsoft betonte, dass das Unternehmen OpenAI nie Spenden zukommen ließ. Es handelte sich vielmehr um eine kommerzielle Vereinbarung, und dies ist für Elon Musks Argumentation von entscheidender Bedeutung, da er den gemeinnützigen Auftrag von OpenAI in den Vordergrund stellt.
außerdem, erwähnte dass Microsoft OpenAI aufgrund der hohen Rechenkomplexität bei der Entwicklung modernster KI-Modelle erhebliche Rabatte auf Rechenressourcen gewährt habe. Darüber hinaus biete Azure eine ideale Plattform für OpenAI, und Microsoft erwarte sich von dieser Partnerschaft Marketingvorteile.
Die ehemalige OpenAI-Vorstandsvorsitzende Tasha McCauley hielt fest, dass der Vorstand 2023 kurzzeitig erwog, Sam Altman von der Position des CEO zu entfernen. Darüber hinaus enthüllte sie, dass Satya Nadella andere Vorstandsmitglieder kontaktierte und darum bat, zu den Verhältnissen vor Sams Entlassung zurückzukehren.
Diese Aussage brachte das Unternehmen erneut ins Spiel. Elon Musk argumentiert, dass die Interessen von Microsoft sich von denen der gemeinnützigen Organisation OpenAI unterscheiden. Vom Zeugenstand aus fragte Musk: „Bei allem Respekt vor Microsoft, wollen Sie wirklich, dass Microsoft die digitale Superintelligenz kontrolliert?“
Im Oktober 2025 wurde OpenAI jedoch rekapitalisiert, und die gemeinnützige Organisation blieb die Muttergesellschaft, behielt aber die Eigentümerschaft der gewinnorientierten Sparte. In diesem Fall behielt Microsoft etwa 27 % des Wertes der gewinnorientierten Sparte von OpenAI, was einem Wert von fast 135 Milliarden US-Dollar entspricht.
Die Beziehung zwischen Microsoft und OpenAI wird zunehmend angespannt
in den letzten Monaten Zusammenarbeit zwischen Microsoft und OpenAI zunehmend. Ende Januar 2025, als die Auswahl der Geschworenen im Fall Musk gegen Altman gerade begann, einigten sich Microsoft und OpenAI auf Änderungen ihrer Kooperationsvereinbarung.
Die aktualisierte Vereinbarung erlaubt es OpenAI insbesondere, seine Umsatzbeteiligung zu begrenzen und das Produkt den Kunden über jeden beliebigen Cloud-Anbieter anzubieten.
Microsoft bezeichnet die neue Vereinbarung als Vereinfachung der Partnerschaft. Für die Jury reduziert sich der Fall jedoch im Wesentlichen auf eine Frage: Hat OpenAI seine gemeinnützigen Prinzipien eingehalten oder haben finanzielle Motive, Rechenleistung und Unternehmensführung es in die Irre geführt?
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