EIP-1559 erhält die Zusage für den Londoner Hardfork von Ethereum

Zusammenfassung (TL;DR)
Nachdem die vollständige offizielle Unterstützung gesichert ist, dürfte der Ethereum Improvement Proposal (EIP) 1559 mit ziemlicher Sicherheit in den bevorstehenden London Hardfork im Juli aufgenommen werden. Obwohl die Entwicklung von Entwicklern und Nutzern (den Hauptakteuren) weitgehend begrüßt wurde, wächst die negative Einstellung unter Ethereum-Minern gegenüber dem Vorschlag.
Doch nur die Ethereum-Miner stehen der Initiative ablehnend gegenüber. Auch die Teilnehmer der Mining-Pools und die Hash-Power-Produzenten haben ihr mit Vorbehalten begegnet.
EIP-1559 wurde durch hohe Transaktionsgebühren in ERC-20-Netzwerken ausgelöst
Laut den Entwicklernwurde der Vorschlag speziell formuliert, um die aktuelle Situation zu verbessern, in der Nutzer gezwungen sind, einen unangemessen hohen Prozentsatz des Transaktionswerts als Gasgebühren zu entrichten, bevor Gelder erfolgreich gesendet werden können. Mit der endgültigen Umsetzung von EIP-1559 wird sich dies jedoch ändern.
Die Nutzer müssen ihre Transaktion lediglich registrieren, indem sie eine Gasgebühr entrichten, die vom Netzwerk ausgewählt undmaticeinem Miner zugewiesen wird. Dieser übernimmt dann die Pflicht zur Abwicklung der Transaktion und behält die Gasgebühr als Anreiz.
Im DeFi Ökosystem ist die Situation noch prekärer, da der Mindestbetrag für die Durchführung von Tauschgeschäften bei etwa 4 US-Dollar liegt. Dies, zusammen mit den Skalierungsproblemen des Ethereum-Netzwerks, hat viele DeFi Projekte gezwungen, alternative Blockchain-Netzwerke zu erkunden.
Die Einnahmen der Bergleute werden stark beeinträchtigt
Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum die Minenbetreiber der EIP-1559-Initiative skeptisch gegenüberstehen. Seit Beginn der aktuellen Gasgebührenproblematikwerden täglich die Gewinne der Minenbetreiber erfasst, wobei der Tagesdurchschnitt in die Millionenhöhe geht.
Es wird prognostiziert, dass die erfolgreiche Umsetzung von EIP-1559 zu einem Rückgang der Miner-Einnahmen um 20–30 % führen wird. Einige Beobachter äußerten Bedenken, dass Miner möglicherweise eine eigene Hard Fork des Netzwerks initiieren könnten, um den Auswirkungen des Vorschlags entgegenzuwirken.
Es wird jedoch allgemein angenommen, dass die Mehrheit der Miner diesen Weg nicht einschlagen wird, da dies den Preis von Ethereum negativ beeinflussen und somit ihre Einnahmen weiter schmälern könnte.
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