Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft verschiedene Optionen zur Weiterentwicklung ihrer Zahlungsinfrastruktur und untersucht Lösungen sowohl mit als auch ohne Blockchain.
Hauptgrund für diese Überlegungen war der COVID-19-Ausbruch, der die EZB beunruhigte und ihr Sorgen um cashihrer Konjunkturhilfen bereitete. Die EZB sucht nach einer Lösung, die sicherstellen kann, dass die cash die Bürger schnell erreichen.
Die EZB prüft den digitalen Euro
Die Bank veröffentlichte einen Blogbeitrag, in dem sie die Bedeutung eines zuverlässigen Zahlungssystems erörterte. Der Bericht konzentriert sich auf Lösungen wie die Ablösung veralteter Systeme. Er erwähnt auch Blockchain-basierte Technologien wie den digitalen Euro.
Der Bericht wurde von Fabio Panetta, einem Mitglied des Vorstands der Bank, verfasst und hebt hervor, dass die Zentralbanken die Kontinuität der Zahlungsmechanismen gewährleisten müssen, insbesondere in Krisenzeiten.
Der Bericht lobte das Target Instant Payment System (TIPS), das im November 2018 von der EZB als Abwicklungsplattform für Geschäftsbanken eingeführt wurde. Laut Bericht kann das System 2.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten und ist für die Abwicklung von über 43 Millionen Zahlungen täglich ausgelegt.
Bei breiter Einführung ermöglicht das System Privatpersonen und Institutionen die sofortige Interaktion und den Handel miteinander. Darüber hinaus unterliegt die Plattform keinen Geschäftszeiten und ist auch am Wochenende nicht abschaltbar.
In dem Bericht wurde auch festgehalten, dass die EZB bereits vor dem Ausbruch der Pandemie betont hatte, Europa müsse „in der Lage sein, grundlegende Dienstleistungen wietronZahlungen autonom zu erbringen“
Die EZB prüft daher Lösungen, die Systeme sowohl für E-Commerce-Plattformen als auch für stationäre Geschäfte ermöglichen. der digitale Euro untersucht. Panetta merkte an, dass die Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie bei der Prüfung der Machbarkeit berücksichtigt würden.

