NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Die Krypto-Plattform dYdX wählt die Kaimaninseln als Standort, während die USA die Aufsicht über DeFi verschärfen

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten
Die Krypto-Plattform dYdX wählt die Kaimaninseln als Standort, während die USA die Aufsicht über DeFi verschärfen
  • dYdX wird seine Geschäftstätigkeit aus rechtlichen Gründen auf die Cayman Islands verlegen; dies wurde von 90% der Bevölkerung befürwortet.
  • Der Umzug beinhaltet die Gründung einer Stiftung auf den Cayman Islands, um die günstigen Kryptogesetze auszunutzen.

Die dezentrale Börse dYdX hat nach einem Community-Referendum mit über 90 % Zustimmung angekündigt, ihren Betrieb teilweise von den Kaimaninseln aus zu führen. Dieser Schritt soll die potenziellen rechtlichen Risiken minimieren, da die US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörden dezentrale Finanzprotokolle (DeFi) verstärkt im Blick haben. 

Obwohl dYdX keine Niederlassungen in den USA hat, reagiert die Plattform proaktiv auf mögliche Maßnahmen der US-Behörden, da diese bereits in der Vergangenheit gegen Projektedent sind, die ihren Sitz außerhalb ihrer Gerichtsbarkeit haben.

Bürgerreferendum und Regulierungsrahmen

Die Umstrukturierung umfasst die Übertragung des dYdX Operating Trust (DOT) an eine neu gegründete Stiftung mit Sitz auf den Kaimaninseln, die dYdX Foundation. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die zunehmende Aufmerksamkeit der US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörden, insbesondere der Securities and Exchange Commission (SEC), die die Überwachung von DeFi -Protokollen verschärft hat. Die Kaimaninseln wurden aufgrund ihrer regulatorischen Bestimmungen für digitale Vermögenswerte und der dortigen Rechtsstruktur zum Schutz des Privatvermögens der Geschäftsführung von Stiftungsgesellschaften gewählt.

Jüngste regulatorische Maßnahmen

Der Umzug von dYdX steht im Zusammenhang mit den jüngsten Maßnahmen der US-Behörden gegen andere DeFi -Projekte. So erließ die SEC beispielsweise im Fall von SushiSwap eine Vorladung gegen das Unternehmen und einen der Hauptverantwortlichen, was mögliche Sanktionen nach sich zieht. Darüber hinaus hat die DeFi Organisation ShapeShift zugestimmt, eine von der SEC angestrengte Klage durch die Zahlung von 275.000 US-Dollar zu begleichen. Diese Fälle verdeutlichen die zunehmende Aufmerksamkeit der US-Regulierungsbehörden für DeFi Plattformen und unterstreichen die rechtlichen Herausforderungen, denen sich Akteure im Kryptosektor stellen müssen.

Durch den Umzug auf die Kaimaninseln möchte dYdX die kryptofreundlichen Gesetze des Landes nutzen und gleichzeitig die Nutzer vor rechtlichen Risiken schützen. Diese strategische Entscheidung ist der Versuch der Plattform, im komplexen Rechtsumfeld zu bestehen und ihre langfristige Betriebsstabilität zu gewährleisten.

Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS