- Die dänische Finanzaufsichtsbehörde bestätigte, dass es keine Pläne gibt, selbstverwaltete Wallets zu verbieten.
- Die Verwirrung entstand durch eine behördliche Bewertung im Zusammenhang mit der MiCA-Verordnung, die am 30. Juni in Kraft trat.
- Die DFSA hat Leitlinien zur Unterscheidung von wirklich dezentralisierten Angeboten herausgegeben, die von den MiCA-Regeln ausgenommen sind.
In den sozialen Medien kursieren Gerüchte, die für ordentliches Aufsehen sorgen, aber die Wahrheit ist: Dänemark verbietet keine Bitcoin Wallets.
Ungeachtet anderslautender Gerüchte hat die dänische Finanzaufsichtsbehörde (DFSA) klargestellt, dass es keinen Vorschlag gibt, selbstverwaltete Kryptowährungs-Wallets zu verbieten.
Tobias Thygesen, Direktor für Fintech, Zahlungsdienste und Governance bei der DFSA, stellte klar, dass die Regulierungsbehörde keine Pläne hat, Hardware-Wallets oder andere Formen von nicht-verwahrenden Wallets zu verbieten. Er sagte:
„Uns ist bekannt, dass in den sozialen Medien Fehlinformationen kursieren, die nahelegen, dass die DFSA beabsichtigt, Hardware-Wallets und andere nicht-verwahrende Wallets zu verbieten.“
Ein classic Fall von regulatorischer Fehlinformation
Das Gerücht über ein mögliches Verbot von digitalen Geldbörsen dürfte auf eine kürzlich erfolgte regulatorische Bewertung im Zusammenhang mit der europäischen Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) zurückzuführen sein.

Die am 30. Juni in Kraft getretene MiCA-Verordnung hat in der Öffentlichkeit für zahlreiche Diskussionen und Verwirrung gesorgt.
Die am 25. Juni veröffentlichte Bewertung der DFSA sollte Herausforderungen bei der Regulierung dezentraler Krypto-Dienstleistungen adressieren. Leider scheinen einige den Inhalt falsch interpretiert zu haben, was zur Verbreitung von Falschinformationen geführt hat.
Die Bewertung legte Grundsätze fest, die Akteuren des Kryptomarktes helfen sollen zu verstehen, wann ihre Dienste als wirklich dezentralisiert gelten können.
Was genau bedeutet es also, wenn ein Angebot wirklich dezentralisiert ist? Das Papier der DFSA beschreibt die Elemente, die die Grundlage für die Beurteilung bilden, ob ein Angebot als vollständig dezentralisiert gelten kann, wie Sie in der Abbildung unten sehen können.

Dies ist ein wichtiger Unterschied, da vollständig dezentralisierte Angebote nicht der MiCA-Regulierung unterliegen und daher keine Lizenz benötigen.
Bis Ende 2024 werden neue Regeln den dänischen Kryptomarkt regulieren, die sowohl Emittenten als auch Dienstleister betreffen. Vollständig dezentralisierte Dienste fallen jedoch nicht unter diese Regeln.
Tobias Thygesen betonte die Wichtigkeit dieser Prinzipien. Sie sollen den relevanten Akteuren dabei helfen, zu bestimmen, ob ihre Angebote als vollständig dezentralisiert eingestuft werden können.
Diese Klassifizierung ist nicht nur eine Formalität; eine falsche Einstufung könnte bedeuten, dass Dienstleistungen unrechtmäßig erbracht werden.
Bericht von Jai Hamid
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.
Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)
















