Der Gründer von DeepSeek lehnt Angebote von Investoren ab, um die Projektphilosophie zu wahren

- Der Gründer von DeepSeek hat Angebote von Investoren abgelehnt.
- Tencent und Alibaba suchen nach einer möglichen Zusammenarbeit mit DeepSeek.
- Liang Wengfeng möchte an der ursprünglichen Philosophie des Unternehmens festhalten.
Der Gründer von DeepSeek hat Angebote von Investoren abgelehnt, die vom Unternehmen profitieren wollten. Er erklärte, er wolle die ursprüngliche Philosophie des Unternehmens bewahren, die ihm weltweiten Ruhm eingebracht habe.
DeepSeek ist aufgrund des hohen Datenverkehrs überlastet. Daher kommt es beim Chatbot häufig zu Störungen und Ausfällen. Gleichzeitig schränken internationale Behörden die Nutzung von DeepSeek unter Berufung auf nationale Sicherheitsbedenken ein. Insbesondere die USA erwägen ein Verbot von DeepSeek. Andere Internetunternehmen nutzen den kostenlosen Quellcode für ihre Geschäftstätigkeit.
Trotz des Erfolgs des Chatbots erklärte Gründer Liang Wengfeng seinen Mitarbeitern, dass er es nicht eilig habe, Investitionen zu sichern. Laut Quellen des WSJbefürchtet er, dass Investoren versuchen könnten, Einfluss auf die Entscheidungsfindung im Unternehmen zu nehmen. Eine weitere große Sorge von Liang Wengfeng sind Investitionen mit Verbindungen zur Regierung. Er glaubt, dass eine weltweite Akzeptanz erschwert würde, wenn eine Verbindung zwischen den KI-Modellen von DeepSeek und Regierungsbeamten bestünde.
Liang Wenfeng befindet sich derzeit in einer Phase, die vielen Tech-Unternehmern bekannt vorkommt: Das Herzensprojekt von DeepSeek geht viral. Anfang des Jahres revolutionierte DeepSeek den KI-Markt mit seinen kostengünstigen und kostenlosen Open-Source-KI-Modellen. Diese Modelle sollten mit Produkten von Branchenriesen wie OpenAIs ChatGPT und Anthropics Claude konkurrieren. Der entscheidende Unterschied: DeepSeek wurde ohne teure KI-Chips trainiert.
Der Erfolg von DeepSeek war für China ein wahrer Triumph des Patriotismus. Die rasante Verbreitung des Startups beflügelte den Patriotismus der chinesischen Führung, und Xi Jinping selbst lud Liang zu einem Gespräch ein. Laut Insidern bot die staatliche chinesische Bank dem Startup zudem einen zinsgünstigen Kredit an. Parallel dazu führten auch andere chinesische Konzerne Gespräche mit Liang, darunter Führungskräfte von Alibaba und Tencent, zwei Unternehmen, die eine mögliche Kooperation anstreben.
Quellen zufolge will Liang die Kern-KI-Modelle von DeepSeek, die derzeit kostenlos verfügbar sind, nicht verändern. Ende Februar veröffentlichte DeepSeeks Mutterkonzern die Techniken, die er für das Training seiner Modelle mit leistungsschwächeren Nvidia-Chips verwendete. Diese Chips wurden speziell für den chinesischen Markt entwickelt.
Das Unternehmen bereitet sich nun auf sein nächstes Modell zur logischen Argumentation vor, das komplexe Probleme lösen soll. Quellen zufolge könnte dieses Modell bereits im April veröffentlicht werden.
Die Vision von DeepSeek geht auf das Jahr 2015 zurück, als Liang High-Flyer gründete
Liang gründete 1975 den Hedgefonds High-Flyer. Dessen Name klang in der Werbung jedoch eher nach einem Technologieunternehmen, und das Unternehmen versuchte sogar, den Begriff „Technologie“ in den Namen aufzunehmen. Die Aufsichtsbehörden lehnten dies jedoch ab. Die Firma suchte gezielt nach Mathematiktalenten, die an Wettbewerben teilnahmen, und versprach KI-Ingenieuren bis zu 270.000 US-Dollar pro Jahr. Liang und sein Team nutzten die Gewinne des Hedgefonds, um ihre KI-Ziele zu fördern. Zwischen 2015 und 2020 übertrafen die von Liang geführten Quanten den Markt. Schließlich erreichte das von High-Flyer verwaltete Vermögen 14 Milliarden US-Dollar, bevor die Performance des Fonds nachließ.
Schließlich wurde der Hedgefonds geschlossen und kündigte eine strategische Neuausrichtung hin zu KI an, woraus DeepSeek entstand. Heute sind die KI-Modelle von DeepSeek größtenteils kostenlos. Es werden aber auch kostenpflichtige Dienste angeboten. Die größte Herausforderung für DeepSeek ist die Bewältigung des enormen Datenverkehrs.
Die Server stürzen häufig ab, und einige Nutzer berichten, dass sie den Chatbot nur wenige Male am Tag erreichen können. Chinesische Konzerne wie Tencent testen das Startup, um dessen Funktionen, beispielsweise die Suchmaschine in Tencents Zahlungs- und Messaging-App WeChat, zu integrieren. Sie müssen DeepSeek jedoch nicht bezahlen. Nutzer können entweder einen von DeepSeek betriebenen Chatbot nutzen oder Tencents eigenes, deutlich stabileres Netzwerk verwenden.
Laut vertrauten Quellen präsentierte sich DeepSeek bereits 2023 verschiedenen Risikokapitalfonds, darunter auch einigen ausländischen Firmen. Diese Fonds zeigten sich jedoch wenig interessiert an einer Investition in das Startup, da sie keine Möglichkeit sahen, die Gelder zurückzuerhalten.
Doch nun, im Jahr 2025, bekunden Investoren ihr Interesse an einer Beteiligung, obwohl es noch keinen konkreten Plan gibt, mit DeepSeek Geld zu verdienen. Liang hat diese Angebote bisher abgelehnt, da er die Unternehmensstrategie noch prüft. DeepSeek sucht aktuell nach Möglichkeiten, große Technologieunternehmen bei der Entwicklung kommerzieller KI-Anwendungen zu unterstützen und ihnen einen Anteil am Gewinn zu sichern.
Im Jahr 2023 sagte Liang: „Wir entwickeln keine Anwendungen, wir betreiben nur Forschung und Erkundung“, und es sieht so aus, als würde er auch 2025 noch an dieser Vision festhalten.
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