DeepSeek warnt trotz positiver Technologie-Aspekte vor den negativen Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft

- Ein Forscher von DeepSeek warnt davor, dass KI in den nächsten 10–20 Jahren zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen könnte.
- Das Unternehmen fordert Technologieunternehmen auf, angesichts der zunehmenden Macht der KI als „Verteidiger“ der Gesellschaft aufzutreten.
- Trotz seines Erfolgs hat das chinesische KI-Startup seit Anfang 2025 ein geringes öffentliches Profil bewahrt.
Ein leitender Forscher bei DeepSeek warnte davor, dass die fortgesetzte Entwicklung von KI in 5 bis 10 Jahren zu Entlassungen führen könnte.
Da KI-Systeme immer besser werden und menschliche Arbeitskräfte sowohl in qualifizierten als auch in unqualifizierten Bereichen ersetzen, gewinnen Fragen der Arbeitsplatzsicherheit, der Ungleichheit und der Regulierung zunehmend an Bedeutung.
Wachsende Besorgnis über die KI-Entwicklung
Ein leitender Forscher von DeepSeek hat Bedenken hinsichtlich der langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen künstlicher Intelligenz geäußert. Auf der Weltinternetkonferenz in Wuzhen, Provinz Zhejiang, erklärte DeepSeek-Forscher Chen Deli, dass er zwar optimistisch hinsichtlich der technologischen Möglichkeiten der KI sei, aber weiterhin pessimistisch, was ihre Auswirkungen auf die Menschheit angehe.
Chen trat gemeinsam mit Führungskräften von Unitree, BrainCo und fünf weiteren großen chinesischen KI-Unternehmen. Diese Unternehmen sind in China als die „sechs kleinen Drachen“ der KI bekannt. Die Podiumsdiskussion konzentrierte sich auf die Zukunft der künstlichen Intelligenz, Innovation und ethische Verantwortung in der Branche.
Auf die Frage nach dem globalen Aufstieg von DeepSeek und dessen Open-Source-Ansatz erklärte Chen, er glaube, dass KI den Menschen kurzfristig weiterhin helfen werde, warnte aber davor, dass sich dies innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre ändern könne.
„In den nächsten 10 bis 20 Jahren könnte KI die meisten menschlichen Tätigkeiten übernehmen, und die Gesellschaft stünde vor einer enormen Herausforderung“, sagte Chen. „Dann müssen Technologieunternehmen die Rolle von Beschützern einnehmen. Ich stehe der Technologie zwar sehr positiv gegenüber, sehe aber ihre möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft negativ.“
DeepSeek hat keine konkreten Maßnahmen angekündigt, um die von Chen Deli in seiner Rede erwähnten Risiken anzugehen, aber es ist eines der ersten Male, dass das Unternehmen öffentlich die Schattenseiten des KI-Fortschritts anerkannt hat.
DeepSeeks Aufstieg und anhaltender Erfolg
DeepSeek sorgte erstmals international für Schlagzeilen, nachdem das Unternehmen ein KI-Modell veröffentlicht hatte, das mehrere führende US-Modelle übertraf, aber in der Herstellung weniger kostete.
Der Firmengründer und CEO, Liang Wenfeng, trat dieses Jahr nur einmal öffentlich in Erscheinung, als er im Februar im Rahmen einer im Fernsehen übertragenen Veranstaltung mit lokalen Unternehmerndent Xi Jinping traf. Seitdem hat DeepSeek mehrere wichtige chinesische Technologiekonferenzen ausgelassen und nur wenige öffentliche Erklärungen zu seinen Fortschritten abgegeben.
Auch ohne regelmäßige Auftritte hat DeepSeek mit seinen Entwicklungen weiterhin Aufmerksamkeittrac. Im September stellte das Unternehmen eine verbesserte Version seines V3-Modells vor und beschrieb sie als „experimentelles“ System, das effizienter trainiert werden und lange Textsequenzen besser verarbeiten soll.
Obwohl es sich nicht um eine vollständige Markteinführung handelte, festigte die Ankündigung DeepSeeks Ruf für technische Innovation und Kosteneffizienz.
DeepSeek spielt eine zentrale Rolle in Chinas Bemühungen um den Aufbau eines autarken KI-Ökosystems, insbesondere angesichts der zahlreichen Beschränkungen beim Zugang zu fortschrittlichen ausländischen Chips. Die Modelle des Unternehmens sind mit inländischen KI-Chips führender Hersteller wie Cambricon und Huawei kompatibel.
Im August stellte DeepSeek ein weiteres, verbessertes Modell vor, das speziell für in China hergestellte Chips optimiert ist. Die Ankündigung löste umgehend einen Anstieg der Aktienkurse chinesischer Chiphersteller aus.
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