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Der Machtkampf beim Kryptowährungs-Mining-Giganten Bitmain findet ein bitteres Ende

VonManasee JoshiManasee Joshi
2 Minuten Lesezeit
Schachmatt 1511866 1280

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Ein heftiger Machtkampf erschüttert den Kryptowährungs-Mining-Giganten Bitmain, als der Mitbegründer und Geschäftsführer des Herstellers der weltweit umfangreichsten Kryptowährungs-Mining-Rigs aus seinem Amt entfernt wird. 

Vor nicht allzu langer Zeit beflügelten wenige Worte des chinesischen Präsidentendent Jinping den Kryptowährungsmarkt und weckten Hoffnungen bei etablierten Unternehmen, aufstrebenden Unternehmern und Krypto-Enthusiasten des Landes, deren Stimmung durch die kryptofeindliche Haltung zuvor gedämpft war. Inmitten dieses Trubels und des stark gestiegenen Interesses erlebte ein chinesisches Unternehmen einen seiner schwärzesten Tage.

Dass Bitmain ein Gigant ist, ist heutzutage kaum noch eine Neuigkeit. Vom Branchenführer im Angebot der benötigten Hardware und Lösungen für das Kryptowährungs-Mining bis hin zur Etablierung von Texas auf der globalen Mining-Landkarte durch die Eröffnung einer 50-MW-Mining-Farm in der Region – Bitmain bildet das Rückgrat tausender Kryptowährungs- und Blockchain-Unternehmen. Und Micree Ketuan Zhan spielte eine maßgebliche Rolle in diesem Erfolg.

Zhan gründete 2013 zusammen mit Jihan Wu das Mining-Unternehmen. Seine revolutionären ASIC-Chip-Designs trugen maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen durch die Herstellung und den Vertrieb von Software zum Mining von Kryptowährungen Millionen erwirtschaftete. Man könnte daher erwarten, dass die heutige Unternehmensführung seinen bahnbrechenden Ideen und Konzepten auf ewig dankbar sein wird. Doch weit gefehlt.

Ende einer Ära beim Kryptowährungs-Mining-Unternehmen

Ein heftiger Machtkampf im Vorstand von Bitmain nahm ein bitteres Ende. Er führte schließlich zur fristlosen Entlassung des Mitgründers und Geschäftsführers Micree Ketuan Zhan.

Wu gab am Dienstag bekannt, dass der Mitgründer von seinem Posten zurückgetreten sei, um den Machtkampf im Unternehmen zu beenden. Zhan wird laut einer offiziellen Mitteilung auf der Website des Pekinger Unternehmenskreditinformationsnetzwerks keine Position oder Anteile mehr an dem in Peking ansässigen Unternehmen innehaben.

Nach der Bekanntgabebestätigte Wu die Nachricht in einer internen E-Mail an seine Mitarbeiter und bezeichnete sich selbst als Gründer, Vorsitzender und gesetzlichen Vertreter von Bitmain. Er warnte sie davor, sich Zhan zu nähern oder Anweisungen von ihm entgegenzunehmen.

In der E-Mail heißt es, dass die Mitarbeiter von Bitmain sich dem ehemaligen Geschäftsführer Micree Zhan nicht mehr nähern und keine Anweisungen mehr von ihm entgegennehmen dürfen, da er mit sofortiger Wirkung von seinen Positionen entlassen wurde. Jeder Mitarbeiter, der gegen diese Anweisung verstößt, verliert seine Stelle. 

Für Bitmain markiert Zhans Ausscheiden tatsächlich das Ende eines Kapitels – und zwar eines langen. Doch das Unternehmen mit einem Wert hegt große Träume, und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis es aus dem bitteren Ende einen Neuanfang schöpft.

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Manasee Joshi

Manasee Joshi

Manasee ist eine begeisterte Leserin und leidenschaftliche Autorin und hat sich kürzlich entschieden, sich ganz dem freiberuflichen Schreiben zu widmen. Mit einem Abschluss in Anglistik und Erfahrungen in den Bereichen Verwaltung, Personalwesen, Finanzen, Literatur, Kreativität und Innovation erstellt sie ansprechende und fesselnde Inhalte für die Krypto- und Blockchain-Community.

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